Begrüßungs-Geplauder – Die Waldträumerin lernt von der Natur

Es war nicht geplant, dass sich mein neuer Blog Die Waldträumerin nahezu zeitgleich mit Forsythiedem Frühling auf den Weg macht. Aber da es nun einmal so gekommen ist, merke ich dass es mir gefällt. Ein schöner Zeitpunkt, um etwas neues zu beginnen, denn draußen im Garten rüstet sich die Natur bereits für das jährliche Wunder.

Gut, am vergangenen Wochenende hatten wir überraschenderweise noch einmal Eis und Schnee. Aber, dass das Frühlingswunder nicht mehr aufzuhalten ist, das zeigen die Blüten der Krokusse, die sich auch zwischen den Schneeresten behaupten. Und die Knospen der Forsythien, die seit dem Herbst vergangenen Jahres an den Sträuchern geduldig auf ihren Auftritt warten.

Der Himmel leuchtet an diesem Montag in einem hellen Blau über das sich Wolkenfetzen verteilen. Die Sonne mildert die eisigen Windböen ein wenig ab, die mir auf dem Feldweg bei meinem Morgen FeldSpaziergang entgegen brausen. Ich versuche meine Gedanken noch ein wenig von der bevorstehenden Arbeit in meiner Schreibstube abzulenken. Aber sie gehen durch wie eine Herde Wildpferde und ich lande unversehens bei meinem Blog, der nun online gehen soll.

Endlich, denke ich. Lange genug hatte ich überlegt, ob es einen neuen Blog geben soll. Einen, der all meine Leidenschaften zusammenfasst. Auf dem ich nicht „nur“ über das Schreiben, über meine Arbeit als Autorin schreibe, sondern über das Leben von A-Z.

Die Antwort lautete wieder und wieder: „Ja!“ Trotzdem will gut Ding ja bekanntlich Weile haben. Und so bin ich die Schritte bis zum heutigen Tag in meinem Tempo gegangen. Manchmal war ich versucht, mich an der teils rasenden Geschwindigkeit meiner Mitmenschen zu messen. Kam mir langsam, behäbig vor. Aber Die Waldträumerin in mir beruhigte mich: „geh Deinen eigenen Weg“, flüsterte sie, „so, wie Du es immer getan hast.“

Und wenn ich mir gerade jetzt im beginnenden Frühling all die kleinen und großen Wunder anschaue, die sich dann auf den Weg machen, wenn die Zeit gekommen ist – ja, dann fühle ich, dass wir Menschen von der Natur noch eine Menge lernen können. Und vielleicht, ja vielleicht habe ich das bereits während diese Seiten, die Fotos und was sonst noch mit diesem Blog zu tun hat, entstanden sind.

5 Kommentare zu „Begrüßungs-Geplauder – Die Waldträumerin lernt von der Natur

  1. Mensch vergisst oft, dass er selbst Natur ist! Dass er ebenso aus der Natur kommt, wie all die Dinge, die Du hier beschreibst. Hat die Natur die Uhr erfunden? Die Technik? Maschinen, Fabriken, Banken, einen Börsenmarkt? Nein.
    Ich freue mich für Dich, dass Du einen Start gemacht hast! Den Start für etwas Neues! Könnte der Mensch zu allen vier Jahreszeiten, etwas Neues beginnen, wie die Natur? Er könnte schon … Es ist nicht das Problem, zu denken, was man will, eher, fühlen zu dürfen, was man fühlt.
    Alles Gute für Deinen neuen Blog!

    Gefällt 1 Person

    1. Ich danke Dir! Ja, es fühlt sich gut an, Neues zu beginnen. Egal zu welcher Jahreszeit. Und Mensch vergisst oft so einiges, gerade was das Thema Natur betrifft. Vor allem wenn es um ZUSAMMENHÄNGE geht. Und wie sagte schon meine Mutter immer: „Der Mensch versündigt sich an der Natur.“
      Schönen Sonntag für Dich!

      Gefällt 1 Person

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