Berlin erleben – Teil 1

Einen Koffer habe ich bei meinen früheren Reisen zwar nicht in Berlin gelassen, aber ein Berlin 1Fitzelchen von meinem Herz. Denn Berlin gehört zu den Städten, die mich immer wieder in ihren Bann ziehen. Wen wundert es da, dass ich mich schon Wochen vorher auf diesen Städtetrip gefreut habe.

Endlich angekommen

Die Anreise war erstaunlich unproblematisch. Anfangs hatten wir die Überlegung mit der Bahn zu fahren, aber die Kosten für zwei Personen haben wir dann doch gescheut. Wir sind mitten in der Woche gefahren und, oh Wunder, Berlin 5die A 2 zeigte sich Stau frei von ihrer besten Seite. Trotz allem wollten wir in Berlin komplett auf das Auto verzichten, so dass wir es nach der Anreise über das Hotel für 5 € am Tag parkten und dann die Stadt mit einem 72 Stunden Ticket mit den Öffis unsicher machten. Man kann sich auch eine Berlin Card gönnen, in der die Nutzung der Öffis enthalten ist, sollte jedoch darauf achten, ob sich die Anschaffung wirklich rechnet. Unser Ticket war da mal eben pro Person 10 € günstiger.

Kein Bett im Kornfeld

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es natürlich wie Sand am Meer. Da ist wirklich für jede Preisklasse etwas dabei. Während wir bei früheren Reisen gerne mal über Airbnb und Mowitania Appartements gebucht haben, sollte es dieses Mal ein Hotel sein. Über Booking haben wir ein günstiges Angebot für das Hotel Augusta bekommen. Direkt an der Ecke zum Ku´damm, also gleich mitten im Geschehen.

Der Service war übrigens ebenso hervorragend wie das Frühstücksbuffet, das wir an Hotel (1)einem der drei Tage genossen haben. An den anderen waren wir im Café des Literaturhauses, das praktischerweise genau neben dem Hotel liegt. Und am anderen Tag waren wir im Restaurant Reinhard´s am Kurfürstendamm. Direkt gegenüber von der Fasanenstraße, in der das Hotel liegt. Wir fanden das Frühstück dort übrigens deutlich leckerer als im Literaturhaus, ein gut gefülltes Portemonnaie sollte man jedoch für beide dabei haben.

Kein Frühling in Sicht

Natürlich hatten wir gehofft, dass sich der Frühling in Berlin blicken lässt. Immerhin war er offiziell einen Tag vor unserer Anreise an den Start gegangen. Aber weit gefehlt. Stattdessen regnete es mal mehr, mal weniger und zwischendurch war es auch mal trocken, aber vor allem war es wirklich kalt. Die Temperaturen schafften es mit Mühe und Not über den Gefrierpunkt und somit verabschiedeten wir uns von dem Wunsch die Stadt Stunde um Stunde zu Fuß zu erobern und durch die unterschiedlichsten Stadtteile zu schlendern.

Die alte und neue Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Wie so oft wenn man seinen Blickwinkel ändert, kommt man auf Möglichkeiten, die man Gedächtniskirche 1vorab nicht bemerkt oder nicht in Erwägung gezogen hat. Und so führten uns unsere Wege in diesen Tagen u. a. zur Gedächtniskirche, die wir bei unseren bisherigen Besuchen mal links, mal rechts hatten liegen lassen. Die jedoch definitiv einen Besuch wert ist. Am bekanntesten ist sicherlich, dass die Kirche ein Überbleibsel des zweiten Weltkrieges ist, das ursprünglich komplett abgerissen und an dessen Stelle eine neue Kirche gebaut werden sollte. Aber Gedächtniskirche 3etliche Berliner haben sich für den Erhalt als Mahnmal eingesetzt und wenn man innen die wundervollen gut erhaltenen Mosaike und steinernen Reliefs betrachtet, dann kann man das nur für eine gute Entscheidung halten.

Der nebenstehende neue Teil der Kirche war für mich auf den ersten Blick gar nicht als solche erkennbar. Ein kantiger Bau dessen blau leuchtende Wände erst in der Nacht einen Gedächtniskirche 2interessanten Anblick bieten. Wir kamen zum richtigen Zeitpunkt in die alte Kirche, als gerade eine kostenlose halbstündige Führung angeboten wurde. Eine Möglichkeit für einen kurzen, aber intensiven Einblick in die Geschichte der alten und neuen Gedächtniskirche, der uns begeistert hat.

Mehr Berlin-Feeling gibt es in den nächsten Tagen in Teil 2 von „Berlin erleben“

Ein Kommentar zu „Berlin erleben – Teil 1

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