Christmas Talk – lesen und gucken in der Weihnachtszeit

Ende Oktober (also kurz vor der Adventszeit…) habe ich Euch von meiner Advents-Lese-Aktion erzählt. (Wer den Beitrag nicht kennt, findet ihn hier) Den ursprünglichen Plan, in der Advents- und Weihnachtszeit Weihnachtsromane zu lesen, habe ich kurzerhand ein wenig abgewandelt. Ganz gegen unsere sonstigen Familiengewohnheiten, haben wir in diesem Jahr einfach einen 0. Advent eingeführt und am letzten November Wochenende schon mal die Deko vom Dachboden geholt und mit dem schmücken begonnen.

Da lag es natürlich nahe, auch mit dem Weihnachts-Geschichten-lesen durch zu starten! Ich hatte da einfach so eine riesen Lust drauf, mein letztes Buch war auch gerade ausgelesen… Und so kommt es, dass ich inzwischen schon mitten im 3. Roman bin! Und da ich versprochen hatte, Euch das eine und andere Buch vorzustellen, tue ich das hiermit jetzt!

IMG_2445

Begonnen habe ich meine Lese-Abenteuer mit einem Roman aus der Winter-Street-Reihe von Elin Hilderbrand: „Inselwinter“. Den zweiten Band aus dieser Reihe hatte ich im Sommer auf dem Flohmarkt entdeckt… ohne zu wissen, dass es sich um eine Reihe handelt. Kennt Ihr sowas auch? Mir ist das nicht zum ersten und vermutlich auch nicht zum letzten Mal passiert. Egal. So „musste“ ich dann wohl oder übel die anderen Bände auch kaufen. Und da ich von dieser Autorin schon Romane gelesen habe, wusste ich ja worauf ich mich einlasse.

Die Geschichte dreht sich um das komplizierteste Thema an Weihnachten: die liebe Familie… wie vermutlich bei vielen anderen auch, geht es bei der Familie Quinn, die auf der Insel Nantucket eine Pension führt, drunter und drüber. Die Mutter ist im Vorjahr mit dem Weihnachtsmann durchgebrannt, das Enkelkind soll getauft werden, ein Familienmitglied ist Tablettenabhängig und eines in Afghanistan verschollen. Um all das Chaos herum, versucht jeder für sich Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Mal gelingt das besser und mal schlechter. Der ganz normale Wahnsinn also. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Allerdings musste ich hinterher feststellen, dass ich nun tatsächlich besagten zweiten Band als erstes gelesen habe… folgt also im Laufe des Advents dann erst einmal der erste Band: „Winterglanz“ – also bitte darauf achten, falls ihr die Reihe auch lesen wollt!!

Und dann folgte „Damals im Dezember“ von Richard Paul Evans. Ist Euch schon mal aufgefallen, dass die meisten Weihnachtsromane von Frauen geschrieben sind? Umso interessanter fand ich es, als ich diesen in die Finger bekam. Die Story handelt von Luke Crisp, der zu seinem Vater – die Mutter ist gestorben, als er klein war – ein inniges Verhältnis hat. Bis zu dem Tag, als ein Freund ums Leben kommt und Luke plötzlich meint, dass er sein Leben nun lieber in vollen Zügen genießen sollte, anstatt zu arbeiten und in die Firma seines Vaters einzusteigen, wie es ursprünglich geplant war. Leider übersieht er in dem ganzen, dass es auch Menschen gibt, die einem nicht nur gutes wollen. Und damit beginnt sein Abstieg. Auch hier natürlich menschliches Drama vermischt mit der guten alten segensreichen Weihnachtszeit – also genau das was ich mir von solchen Geschichten wünsche!

Aktuell lese ich „Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ von Jenny Colgan. Es gibt bereits zwei Bücher über die kleine Bäckerei am Strandweg. Das erste habe ich damals gelesen und habe rasch festgestellt, dass ich nach dem lesen des Klappentextes eine ganz andere Vorstellung hatte. Es war trotzdem nett, aber kein behalten-Buch. Und als der zweite Band auf den Markt kam, ließ ich die Finger davon. Warum ich nun dieses lese? W E I H N A C H T E N – es steht Weihnachten auf dem Cover, so einfach ist das! Es gibt Schlüsselwörter, auf die springe ich an, wie eine Maus auf ein Stück Käse. Und jetzt beim Lesen stelle ich fest, dass es schön ist, die altvertrauten Figuren wieder zu erlesen. Vor allem den Papageientaucher Neil, den ich schon im ersten Band geliebt habe. Solltet Ihr auch Weihnachts-Buch-Fans sein: dieses Buch könnt Ihr auch lesen, wenn Ihr die anderen nicht kennt, es gibt im Vorwort von der Autorin ein paar einleitende Sätze, die für das Verständnis völlig ausreichend sind.

Und nun komme ich noch rasch auf etwas anderes: ich habe mir spontan vor ein paar Tagen einen Weihnachtsfilm bestellt: „Ein Weihnachtswunder – 24 Türchen zur Liebe“. Herrlich kitschig, romantisch, mörderisch und ein Geist spielt auch mit. Was das mit den 24 Türchen auf sich hat, hat sich mir nicht erschlossen, aber solche Geschichten will ich auch einfach nur genießen und nichts bis ins Kleinste sezieren.

Ja, so viel für Heute zu meinem ganz persönlichen Weihnachts-Lese-Spaß. Vielleicht kennt Ihr auch noch Weihnachtsromane, die ihr mir für das kommende Jahr empfehlen könnt? Dann immer her damit!

Ich werde jetzt erstmal schauen, was Neil und Huckle und Polly an Cornwalls Küste noch so treiben…

 

Ein Kommentar zu „Christmas Talk – lesen und gucken in der Weihnachtszeit

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s