Einszweidrei, im Sauseschritt…

DSC_0001… läuft die Zeit, wir laufen mit! Ja, Wilhelm Busch trifft es mit diesem Zweizeiler bei mir im Moment echt auf den Punkt. Irgendwie habe ich mich im Stundenzeiger verhakt und werde nun mitgeschleift… Runde um Runde.

Naja, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Aber die letzten drei Wochen vor meiner jährlichen Frühjahrspause haben es wirklich in sich. Besonders die Wochenenden: am 10. Mai war ich in Bremen auf der Messe Leben und Tod – davon werde ich Euch noch erzählen, ebenso wie von einem wunderbaren live-und-in-Farbe-Gespräch mit der Bloggerin Anja von „…ein Stück untröstlich“ -, vom 19. – 21. Mai in Hamburg zum Seelfrau Wochenende und in dieser Woche findet ab Freitag Nachmittag das Abschluss-Wochenende des Kurses für SterbebegleiterInnen in Loccum (glücklicherweise bei mir um die Ecke) statt. Puh…

„Nebenbei“ plane ich aktuell das 2. Halbjahr. Ihr wisst ja, dass ich alles plane, was nicht bei Drei auf dem Baum ist und da mein 1. Halbjahr bisher sehr, sehr, sehr… Hundelastig war, heißt es nun auch einmal wieder die Ärmel hochkrempeln und Projekte umsetzen. Projekte, für die ich dann wiederum einiges an Aktionen streichen muss, die mir in den letzten Monaten ans Herz gewachsen sind. Aber alles geht eben nicht!

Ihr lest schon: es wird noch einiges zu erzählen geben. Aber für heute war es das erst einmal. Eine kurze Wasserstandsmeldung sozusagen. Bei dem was da heute vom Himmel herunter regnet, ein passender Begriff.

Ich werde jetzt erst einmal die Unterlagen vom Wochenende durcharbeiten und dann mit Gummistiefeln versehen, meine Gina vor die Tür jagen (diese Regenströme sind selbst ihr zu ungemütlich). Bewegung muss schließlich sein!

 

9 Kommentare zu „Einszweidrei, im Sauseschritt…

  1. Liebe Nicole,
    wie gut, dass Du die Zeichen der Zeit – sie rennt, sie läuft uns davon, wir eilen hinterher – richtig erkennst und Dich darauf einstellst.
    Die Hauptsache ist doch, dass nichts in „bösen“ Stress ausartet, dass wir Schritt halten und die Prioritäten so setzen, dass alles „seine Zeit“ findet.
    Bei uns schüttet es seit gestern Abend und auch ich habe für heute einen privaten, stressfreien Regentag geplant und die Durchführung klappt. 🙂
    Liebe Grüße
    moni

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    1. Liebe Moni,
      ja, ich glaube, dass ist das wichtigstes: es erkennen und – wenn nötig – daran „drehen“, etwas verändern. Was mal leichter und mal schwieriger ist… 😉
      Ich hoffe, Du hast Deinen stressfreien Regentag genossen! Bei uns hat es auch geschüttet und ich habe eine laaange Zeit kuschelnd mit Gina auf dem Sofa verbracht! 😀 Somit hatte der „böse Stress“ überhaupt keine Chance!!
      Liebe Grüße
      Nicole

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    1. Das freut mich! Ich hatte eher das Gefühl, dass ich ein wenig vor mich hin seiere… 😉
      Entschleunigung habe ich inzwischen schon fest eingeplant und entschuldigen kann ich mich bei mir selber dann auch gleich… 😀

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  2. Ich finde es ja schön, wenn ich von einer Autorin und sonst viel engagierten Frau lese, dass sie ihr Jahr durchplant. Ich mag auch feste Strukturen. Ich mag zu wissen, dass ich jeden Mittwoch um 10 Uhr da und da präsent sein muss und es ab dem 28. Juni arbeitsintensiver wird. Es hat eine gewisse Zeit gebraucht, sich die Aufgaben und Anforderungen an Land zu ziehen, ohne die man allein verkümmert und sich selbst überdrüssig TV-abhängig wird.
    Doch eines lasse ich mir nicht vorschreiben oder habe dabei einen Zeitplan. Das Schreiben. Das Schreiben an sich. Es ist egal wofür, egal für wen, egal warum. Durch hartes körperliches Training, konnte ich meinen kreativen Ausstoß auf den Abend legen. Ich lass raus, was rauskommen will. Ich habe vermutlich das Intervall von einem Text oder einem Gedicht alle zwei Abende. Buchprojekte beginnen daher manchmal mit der Sichtung bereits geschriebenen Materials.
    Deine durchgeplanten Bereiche sind sinnvoll, wenn Du ohne sie nicht das verwirklichst, was Du Dir wünschst.

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    1. Leider ist es inzwischen so, dass ich kaum etwas geschrieben bekomme, wenn ich mich nicht geplant daran setze. Ich glaube es hängt damit zusammen, dass ich Jahrelang fast nur Auftragsarbeiten geschrieben habe. Dieses sich „einfach so“ hinsetzen habe ich früher auch gemacht. Und da war Schreiben noch pure Lust für mich. Inzwischen denke ich hin und wieder: schreiben? Ich? Warum eigentlich? Aber da ich auch nicht von los komme, werde ich mich jetzt wieder an größere Projekte – mit Planung – „schmeißen“ und hoffen, dass es irgendwann wieder wie früher ist…
      Auf jeden Fall finde ich es sehr interessant, wie Du es mit dem Schreiben hältst und wäre ich ein neidischer Mensch, dann… 😉

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