Dann war´s wohl nicht so wichtig – wenn Ideen ihren Glanz verlieren

Wie macht Ihr das, wenn Euch Ideen durch den Kopf schießen? Egal, ob es sich um ein Schreib-Projekt oder auch das umgestalten eines Zimmers handelt. Manche sagen ja, wenn eine Idee gut genug ist, dann bleibt sie auch im Kopf. Wie viele wundervolle Projekte wären bei mir schon in der Versenkung verschwunden, wenn ich mich nur auf meinen Kopf und das Durchsetzungsvermögen einer Idee verlassen hätte…

Schreiben ist für mich wichtig. Geschichten, Einkaufszettel, To-Do Listen und ja, auch meine Ideen schreibe ich auf. Damit all das nicht auf kleinen Zetteln durch die Gegend wirbelt, habe ich seit letztem Jahr den ultimativen Kalender angeschafft: den „Experten“ von Ella TheBee. (die Website findet Ihr hier!)

Seit zwei Wochen wartet nun das Exemplar für 2020 auf seinen Einsatz. Das wiederum bedeutet für mich, dass meine Jahresplanung ansteht. Welche Projekte will ich in den kommenden 12 Monaten umsetzen? Ihr wisst ja, dass ich es liebe zu planen. Von all meinen Ideen bleibt allerdings immer ein Teil zurück, der – sozusagen – nicht das Licht der Welt erblickt. So auch in diesem Jahr.

Ich schaute mir also meine Ideen-Liste an und überlegte, was ich mit ins Jahr 2020 nehmen möchte. Dann machte ich rote Kreuze für das was weg kann und grüne, naja, ich denke Ihr versteht schon. Und was fiel mir bei der ganzen Aktion auf? Das ich auf vieles überhaupt keine Lust habe. Weil einiges bereits das Verfallsdatum weit überschritten hat. Denn mal ehrlich: wenn ich Ideen schon Monate lang mit mir herumschleppe, wie wahrscheinlich ist es, dass mein Interesse daran nochmal ansteigt? Klar, manches konnte ich aus zeitlichen oder finanziellen Gründen noch nicht umsetzen, aber das meiste… kann weg.

So, nun habe ich es „ausgesprochen“ und es fühlt sich RICHTIG GUT an! Ich werde das kommende Jahr also mit Ideen beginnen, auf die ich Lust habe und bei denen ich dann auch weiß, dass ich sie umsetzen werde. Und eine bessere Motivation kann es doch gar nicht geben, oder?!

Dann werde ich mal weiter planen und Euch wünsche ich einen guten Einstieg in ein schönes 3. Advents-Wochenende!

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10 Comments on “Dann war´s wohl nicht so wichtig – wenn Ideen ihren Glanz verlieren

  1. Ich werde mir für 2020 auch einen Kalender besorgen. Ich habe nämlich dieses Jahr die Erfahrung gemacht, dass ich viel effektiver bin, wenn ich mir aufschreibe, was ich zu erledigen habe.
    Das mit Ideen für das kommende Jahr, kann ich mir gut vorstellen – es ist ein MHD auf Ideen.
    Wie du schon sagst, wenn man sie von einem auf den nächsten Monat verschiebt, können sie nicht so brennen.

    Ich wünsche dir auch eine schöne Vorbereitung auf den 3. Advent.

    Liebe Grüsse

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    • Ja, ich bin dann auch effektiver. Manchmal ist für die Ideen auch einfach nicht die richtige Zeit, aus den verschiedensten Gründen. Hin und wieder ist bei mir dann eine Idee viiiiiiiiiiel später – ohne Notiz… – wieder aufgetaucht und auch umgesetzt worden. Spannend! 😉
      Dann wünsche ich Dir schon jetzt viel Spaß mit Deinem künftigen Kalender und auf dass Du weiterhin viele Deiner tollen Ideen umsetzt!
      Einen schönen dritten Advent!
      Liebe Grüße
      Nicole

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      • Vielen Dank – ich bin auch sehr gespannt. Teilweise hab ich es schon gemacht – aber nicht konsequent.

        Dir auch einen schönen 3. Advent.
        Liebe Grüsse

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    • Das klingt gut! Früher hat mir auch mal ein Zettel genügt. Aber inzwischen nicht mehr bzw. ich bin einfach froh, wenn alles an einem „Ort“ ist. Und das ist mein Super-Kalender! 😉
      Schönen 3. Advent und liebe Grüße
      Nicole

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  2. Interessant. Du dokumentierst Deine Pläne, um beim Jahreswechsel zu sehen, wo Du überall gescheitert bist. Es ist sicher kein liebes, kein schönes Wort – wer mag das schon über sich hören? Ich bin aber bei der Einsicht, gescheitert zu haben, nie gestorben. Ich habe mir auch keinen Zacken aus dem Krönchen gebrochen.
    Es ist doch positiv über das Jahr viele Ideen gehabt zu haben. Da weiß man doch noch, dass man lebt! 🙂 Ob eine Idee realisiert wurde oder nicht, sieht man eh nur am Ergebnis. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist übrigens oft ein großer Unterschied … Unfair Dir selbst gegenüber finde ich es, nicht realisierte Idee nun schlecht machen und abzutun. An was es auch immer gescheitert ist, es war menschlich, nicht wahr?

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    • Interessant. Wie jede(r) Leser(in) doch geschriebenes anders wahrnimmt. Ich habe bzgl. meines Beitrags ein total positiv-optimistisches Gefühl. Und dass ich genau weiß, dass scheitern (welch großes Wort für das worum es hier ging…) zum Leben dazu gehört und dass mich das bei der Endlichkeit unseres Lebens nicht bekümmert, das geht aus meinem Blog meiner Meinung nach deutlich hervor.
      Ich wünsche Dir einen schönen 3. Advent, liebe Grüße
      Nicole

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      • Hm. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Planer generell nicht mag. Im Beruf gibt es die großen, gut bezahlten Planer und die armen Arbeiter, die es ausführen, bauen und so weiter. Modernes Sklaventum. Und dann gibt es Personen in meinem Umfeld, z. B. meine Schwester, die begeistert ist von einem Besuch von mir und ruck zuck schon alles am Telefon plant: Dann schläfst Du da, und dann gehen wir gut essen dort und wandern da mal hin. Und alles ist vergessen, wenn ich mich auf dem Weg machen will, denn sie bekam anders Urlaub als geplant und fährt schon mit ihrem Partner weg. Zähneknirschend storniere ich die Fahrkarten … (Ich habe sie bis heute an ihrem neuen Wohnort nicht besucht.) Am allerschlimmsten finde ich die, die davon ausgehen, dass alles, was länger ist als eine Kurzgeschichte ist, geplant werden muss. Es muss den Plot geben, alle vorkommenden Figuren brauchen einen Lebenslauf. Und dann? Einfach mit Kapiteln füllen. Für mich erstickt das Kreativität im Keim! Tja, eben nur für mich. Andere fahren gut damit. Ok! Ich mag eben keine Planwirtschaft. Eine zündende (Schreib-)Idee lässt sich oft direkt realisieren bei Kurzgeschichten und Gedichten. Ich habe es mir antrainiert, abends, wenn ich allein bin, auf gute Ideen und ihre direkte Ausführung zu kommen. (Vielfach denn auch schon hier bei WordPress bloggen.)
        Vor drei Tagen noch fragte ich eine Frau, die Schreibworkshops gibt, wie sie das denn sähe, mit der Planung für etwas längeres oder drauf los schreiben und Material sichten und ordnen. Sie meinte, dann könne ich eventuell zu viel geschrieben haben. Ach du gütiger Himmel! Ein Schriftsteller, der ZU VIEL schreibt, das wollen wir ja alle nicht! 😉
        In diesem Sinne einen schönen 3. Advent! Auch eurer Hündin! 🙂

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  3. Andere die für mich planen – OH GRAUS!!! Nee, da bin ich ganz bei Dir, das ist ätzend und geht gar nicht. Verwandten-plan-Erfahrung habe ich auch und finde ich ganz furchtbar. So über meinen Kopf hinweg. Ich plane für mich, weil ich sonst nix wirklich auf die Reihe bekomme und mir persönlich allein das planen schon Spaß macht.
    Aber was das Geschichten planen angeht… Du liest ja nun schon länger bei mir mit, auch schon auf meinem Autorenblog. Daher hast Du ja mitbekommen, wie sehr mich dieses Thema immer wieder umgetrieben hat. Das MACHT man so, davon habe ich mich irgendwann mitreißen (?) lassen. Und den Spaß am schreiben völlig verloren. Im Grunde resultierte aus all dem meine diesjährige Schreibblockade und auch Pause. Und was ist jetzt? Jetzt schreibe ich gerade an einer Geschichte. Einfach so. Ohne Plan, nur mit einer Grundidee. Und es läuft. So aus dem Herzen heraus. Klar kann es sein, dass ich dann zuviel schreibe. Ob ich das dann der Schreib-Polizei melden muss??? 😉
    Liebe Grüße und ein Wuff von Gina 😀

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  4. Ja, genau! Es wäre doch schön, einem inneren Kompass folgen zu können / zu dürfen. Weil der nicht an den offiziellen Nord-, Süd-, Ost-, West-Koordinaten ausgerichtet ist. Sondern einen dahin bringt, wohin man es sich wünscht! Har, har, Jack Sparrow. Captain!
    Einen vergnüglichen Abend!

    Gefällt 1 Person

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