Mehr Advents-Lese-Zauber

Ich staune auch in diesem Jahr, wie verschieden meine Weihnachtsromane doch sind. Hier kommen die nächsten gelesenen Titel:

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„Winterzauber in Manhattan“ von Mandy Baggot. Die meisten Weihnachtsromane haben einen maximalen Umfang von 300 Seiten mit rechter großer Schrift. Als ich diesen Roman begann, musste ich tatsächlich umschalten: 566 Seiten. Da wird nicht eben mal eine kleine Geschichte erzählt, sondern da gibt es ungewöhnlich viele Details, Beschreibungen etc. Normalerweise mag ich das, aber nach den anderen Romanen fand ich es erst einmal doof. Aber natürlich habe ich weitergelesen. Die Geschichte von der Engländerin Hayley und ihrer Tochter Angel, die Weihnachten in New York verbringen. Sie begegnen dem klassischen Weihnachtsmuffel, fahren Schlittschuh im Rockefeller Center, bummeln auf der 5th Avenue (ich liebe Weihnachtsgeschichten, die in New York spielen – keine Ahnung warum). Aber eigentlich will Hayley Angels Vater finden. Und während ich von all dem las, zog mich die Story immer weiter in ihren Bann und inzwischen bin ich froh, dass Mandy Baggot noch einige „Winterzauber in…“ Bücher geschrieben hat. Denn ich hoffe doch sehr, dass mir die genauso gut gefallen!

Tja und dann kam „Kleines Hundeherz sucht großes Glück“ von Petra Schier. Den Roman hatte ich auf einem Wühltisch in Hamburg gefunden und spontan mitgenommen. Natürlich habe ich bei meinen Weihnachtsromanen Favoriten und solche, die ok waren aber nicht in Kopf und / oder Herz hängenbleiben. Aber diesen Roman mag ich nicht. Mir gefällt es nicht, wie die Geschichte erzählt ist und ich mag den Stil der Autorin nicht. Immerhin hat der kleine Hund Amor, der ein neues Zuhause sucht, mein Herz angerührt (ist klar, oder?!!). Aber dass die Elfen vom Weihnachtsmann (die Story spielt teils in unserer Welt und teils im Reich des Weihnachtsmanns) keine Namen sondern nur Nummern haben (Elfe-Sieben…) find ich blöd. Aber das ist alles Geschmackssache und gefallen die Weihnachtsromane der Autorin, denn es gibt inzwischen zehn Stück von ihr. Also lasst Euch nicht von meiner Meinung abschrecken, sondern macht Euch selbst ein Lese-Bild!

Als nächstes habe ich „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld gelesen und diesen Roman habe ich vom ersten bis zum letzten Satz geliebt! Bisher mein Favorit! Es geht um Amelie und ihren Sohn Elias, der sich zu Weihnachten wünscht, dass seine Mutter nicht immer so müde ist. Denn sie muss nachts arbeiten, um sich und ihn über Wasser zu halten, denn sie ist alleinerziehend. Auch hier taucht ein Mann auf, den an Weihnachten lediglich seine aktuelle Weihnachts-Komposition interessiert. Aber das Weihnachtsgetümmel vor den Fenstern seiner Villa möchte er doch gerne abstellen. Es tauchen viele liebenswerte Figuren in dieser Story auf, mit denen ich gemeinsam gelacht und geweint und gelitten habe. Das alles gemischt mit dem „Geist der Weihnacht“ – für mich perfekt!

Konfetti auf dem Cover deutet schon einmal nicht auf einen Weihnachtsroman hin. Trotzdem hat er mich angezogen, als ich ihn – ebenfalls auf einem Hamburger Wühltisch – gefunden habe. „Das 10-Minuten-Projekt“ von Chiara Gamberale, einer Italienerin. Die Story spielt im Dezember. Eine Frau, die von ihrem Mann verlassen wurde und die von ihrer Therapeutin den Rat bekommt, jeden Tag 10 Minuten lang etwas zu machen, was sie noch nie gemacht hat. Und das an 30 aufeinanderfolgenden Tagen. Mit langen Zähnen macht sie sich an diese Aufgabe, backt Pancakes, besucht einen Flohmarkt, lernt Leute kennen. Und was das mit ihr macht, das muss man am besten selber lesen. Ich bin froh, dass mir dieser Roman gerade in dieser Zeit in die Hände gefallen ist – dicker Daumen nach oben!

Ich schließe wieder mit einem Film, den ich gesehen habe: „Weihnachten im Schnee“, eine deutsche Produktion mit Katharina Schüttler, Ulrike Kriener… und in einer Nebenrolle Wencke Myhre, die ich schon als Kind mochte. Die Story ist zum größten Teil vorhersehbar, aber ich mag zum einen die Schauspieler in ihren Rollen, dann die Schneeberge (es wurde in Norwegen gedreht) und das ich-lass-mich-einfach-hineinfallen-Gefühl. Wer mal schauen mag, es gibt ihn noch in der Mediathek, einfach hier klicken.

Über die Hälfte meiner Weihnachtsromane habe ich nun schon gelesen, sieben folgen noch und auch die werde ich Euch nach und nach vorstellen. Ich nutze also meine Weihnachts-Auszeit gut! Ich wünsche Euch einen zauberhaften Tag und wir lesen uns wieder.

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