Lese-Zauber

Wie gut, dass unsere Weihnachts-Deko noch steht und hängt. (Am liebsten würde ich den Weihnachtsbaum bis Ostern stehenlassen, aber dann wäre er wohl nackt…) Warum? Weil ich immer noch meine Weihnachtsromane lese und damit einfach das passende Ambiente habe. Und wie versprochen, erzähle ich Euch auch noch von all diesen Romanen. Heute gibt es die nächsten vier…

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„Die kleine Chocolaterie am Meer“ von Caroline Roberts ist kein „klassischer“ Weihnachtsroman. Er lag auch nicht auf dem Weihnachtstisch in unserer Buchhandlung, sondern ganz schnöde im Regal. Klar, dass ich ihn trotzdem aufgestöbert habe und retten musste… Die Geschichte von Emma beginnt in der Weihnachtszeit. Allein die Beschreibungen ihrer Chocolaterie und all die Rentiere, Weihnachtsmänner… aus Schokolade haben mich dahinschmelzen lassen. Dumm nur, dass ihr Vermieter eher Grinch-mäßig unterwegs ist und ihr eine Mieterhöhung vor den Latz knallt. Neben der Trauer um ihren Verlobten, der vor Jahren gestorben ist, ist das ganz schön hart. Bis dann das nächste Weihnachtsfest in Sicht ist, tut sich aber so einiges und ich hab diese Geschichte auf jeden Fall ins Herz geschlossen.

Das krasse Gegenteil war dann die nächste Geschichte: „Hauptsache der Baum brennt“ von Sina Beerwald. Irgendwie war ich wohl noch gedanklich bei den „leiseren Tönen“, denn anfangs ging mir diese witzig daher kommende Weihnachtsgeschichte tatsächlich auf die Nerven. Aber nach und nach habe ich mich dann eingelesen und mit Sarah Christkind (die heißt echt so…) mit gelitten und gelacht. Wer möchte auch schon, dass am Sonntag Morgen um 6 Uhr der Weihnachtsmann vor der Tür steht, weil er ein neues Christkind braucht? Eine witzige Geschichte, die aber nicht so ganz meinen Geschmack trifft.

Aber dann kam sie… eine dieser Geschichten, die man verschlingt und nicht genug davon bekommen kann. Also ich konnte nicht genug bekommen. Und zwar von Sarah Morgans Roman „Die Zeit der Weihnachtsschwestern“. Das Buch ist mir sozusagen im letzten Moment vor die Füße gefallen und ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt! Drei Schwestern, total unterschiedlich, treffen immer an Weihnachten aufeinander. Und natürlich soll dieses Familienfest perfekt sein. Was es aber nie ist. Damit verrate ich Euch wohl nicht zu viel. Das Ganze spielt in den schottischen Highlands, mit viel Schnee, einem tollen Haus, einem gemütlichen Café und einigen Familien Geheimnissen. Absolute Lese-Empfehlung!

Vor zwei Jahren habe ich einen Weihnachtsroman von Angelika Schwarzhuber gelesen (Der Weihnachtswald) und war total begeistert. Als ich dann feststellte, dass sie weitere geschrieben hat, habe ich zugegriffen: „Das Weihnachtswunder“ heißt meine Neuerwerbung. Ebenso wie das andere Buch gibt es auch hier einen fantastisch-magischen Touch. Ich mag sowas ja total gerne. Und mir ist auch die Protagonistin Kathi ans Herz gewachsen, ebenso wie ihr – sehr attraktiver… – Schutzengel. Aber trotz des vielen Schnees und Weihnachtsglitzerglamours und dem netten Fotografen Jonas… ganz so umgehauen wie die Geschichte vom Weihnachtswald hat mich diese nicht. Trotzdem habe ich sie gern gelesen und ich werde mir den dritten Weihnachtsroman von Frau Schwarzhuber sicherlich auch noch kaufen.

So, und nun lese ich rasch weiter. Vier Bücher liegen hier noch und die möchte ich doch noch vor dem Frühling gelesen haben…

4 Kommentare zu „Lese-Zauber

  1. Der Weihnachtswald von Schwarzhuber lese ich gerade noch und mag es auch sehr gerne – da wird wohl dein vorgestelltes auch noch auf meiner Wunschliste landen.

    Beerwald steht auch auf meine Wunschliste. Genau wie Weihnachtsschwestern – die werden dann alle nächstes Weihnachten kommen.

    Ich hab auch noch Weihnachtsdeko – ich mache alles schön nach und nach – um mich langsam dran zu gewöhnen, dass dann alles wieder so kahl ist.

    Liebe Grüsse

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    1. Wir scheinen ja ähnliche Weihnachts-Roman-Vorlieben zu haben! 😀

      Wie schön, dann hast Du die Weihnachtsschwestern noch vor Dir. Ich wünsche Dir – ein wenig verfrüht… – viel Spaß beim Lesen! Ich hoffe es gefällt Dir so gut wie mir!

      Genau, wenn all diese Lichter weg sind, das finde ich irgendwie auch immer traurig. Ich stelle dann noch mehr Kerzen auf. Das ist auch schön! Aber noch steht der Weihnachtsbaum. 😀 Ich fürchte aber, dass er jetzt am Wochenende raus muss, er nadelt ganz schön. Noch ein Grund mehr, im nächsten Jahr mal einen künstlichen anzuschaffen und den dann die nächsten 100 Jahre zu nutzen. 😉
      Ich wünsche Dir einen schönen Tag!
      Liebe Grüße
      Nicole

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      1. Wir hatten dieses Jahr auch einen künstlichen – Den könnte ich wirklich stehen lassen – immerhin ist schon der 15.1 – so lange bis Weihnachten ist es ja dann auch nicht mehr – und da kann ich ihn gleich wieder in Betrieb nehmen.
        Hihi…

        Liebe Grüsse

        Gefällt 1 Person

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