Alltagsfunkel #1

Meine Alltagsfunkel: Kleine Beobachtungen und Erlebnisse in einer Zeit, in der das Leben Kopf steht.
Geschrieben als Drabble: Eine Geschichte, die aus 100 Wörtern besteht, wobei die Überschrift nicht mitgezählt wird.

Alltagsfunkel #1

Nachwuchs

„Siehst Du den Amsel-Schwanz?“ Eine WhatsApp Nachricht meines Mannes vom Home Office nebenan. Ich starre auf das Foto und erkenne Schwanzfedern, die unter dem Carportdach hervorlugen. Dort, wo sich bereits im letzten Jahr eine Amsel Familie eingenistet hatte. Ich schaue aus dem Fenster und sehe Herrn Amsel, der gerade vom Carport zur Birke fliegt, sich auf einen Zweig setzt und im Wind schaukelt. Ob er seine Familienplanung überdenkt? Schließlich ist es eine wichtige Entscheidung, Nachwuchs in die Welt zu setzen. Wobei die Jungen im Hause Amsel bereits nach 15 Tagen flügge sind. Da fällt die Entscheidung „pro Familie“ wohl leichter.

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13 Kommentare zu „Alltagsfunkel #1

    1. Guten Morgen Nati,
      ja, das ist wirklich Glück. Gerade kam mein Mann reingeflitzt und sagte: „schau mal, was Herr Amsel da für einen großen Halm für das Nest angeschleppt hat. Es ist so schön. ❤
      Hab ich das richtig verstanden, dass Du auch ein Nest zur Beobachtung in der Nähe hast? Wenn ja, wer sind denn da die Häuslebauer?
      Liebe Grüße
      Nicole

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      1. Dann sind die Amseln bei dir noch nicht weit. Aber jede Vogelart hat ihre bestimmte Brützeit.
        Schau dir meinen aktuellen Beitrag an. Ich habe ein Rotkehlchennest entdeckt. Schon befüllt mit kommenden Nachwuchs.
        Werde gleich mal schauen wie weit sie sind.

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    1. Ja, tatsächlich. Ich war auch erstaunt, Aber dafür brüten sie auch 2-3 x im Jahr. Dann hat man wohl auch den Schnabel voll… 😉 Das Nest wurde letztes Jahr allerdings nur 1 x bebrütet und leider dann auch von den Elstern ausgeraubt. Das war so traurig. Die Amsel Mama hat solche Klagetöne ausgestoßen, so etwas hatte ich noch nie gehört. 😦 Ich hoffe, dass dieses Jahr alles gut geht!! ❤
      Liebe Grüße
      Nicole

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  1. Ach süss. Wir hatten mal einen tüchtigen Vater, der unter unserem Freisitz – weiss nicht – 6-7 Versuche gestartet hat. Die Hunde waren aber so neugierig, dass sie immer hin sind…aber er war wirklich penetrant….wahrscheinlich hat er dafür von der Mutter einen Schnabelhieb bekommen – denn gebrütet haben sie dort nicht.

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    1. Ja, Hunde sind da natürlich neugierig. Ich bin ganz froh, dass das Nest weit genug oben, also außerhalb von Ginas Reichweite ist… nur, wenn die Amseln zum trinken an den Teich fliegen, dann besteht leider auch Gefahr. Aber ich hoffe einfach, dass dieses Jahr alles gut geht! ❤

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