Eine Vielleicht-Pause

IMG_3534Ich merke, dass ich zur Zeit nicht wirklich motiviert bin, Beiträge zu schreiben. Warum kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht ist es auch egal. Da ich mich gerne auf mein Bauchgefühl verlasse, wollte ich Euch einfach kurz Bescheid geben, dass ich eine Vielleicht-Pause mache.

Vielleicht? Ja, denn vielleicht ist es in ein paar Tagen schon anders. Aber sollte aus meiner Vielleicht-Pause eine Pause werden, dann wollte ich einfach nicht, dass Ihr denkt, ich sei krank. Wäre in dieser Zeit ja nicht ungewöhnlich.

Also, ich sag es mal mit Paulchen Panther: „Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder – keine Frage!“

Bis dahin alles Liebe für Euch, bleibt oder werdet gesund und passt auf Euch auf!
Eure Waldträumerin

P.S. Ich überlege auch meinen Blog neu zu gestalten, also nicht wundern, wenn er zwischendurch mal offline sein sollte (weiß ich aber auch noch nicht… 😉 )

Avocado-Leidenschaft

Aktuell teste ich mal wieder neue Rezepte bzw. probiere mich in der Küche aus. Im vergangenen Jahr habe ich meine Leidenschaft für Avocados entdeckt. Gestern habe ich nun eine Avocado gleich für zwei Leckereien genutzt:

Einen Avocado Shake: ganz simpel eine halbe Avocado, 225 ml Mandelmilch (geht natürlich auch andere), eine halbe Banane und Zimt nach Geschmack. Alles in den Mixer und… lecker!!!

Abends gab es dann noch eine Scheibe Brot mit der anderen halben Avocado (einfach mit einer Gabel klein matschen, dann ein gekochtes Ei (Tomaten anstelle Ei schmeckt auch lecker) in Scheiben drauflegen, Salz und Pfeffer (wer hat frische Kräuter) und… schon wieder lecker!!!

Kennt Ihr noch andere Leckereien mit Avocados? Dann immer her damit!

Achtung: Dieser Beitrag enthält UNBEZAHLTE WERBUNG!

Alltagsfunkel #3

Meine Alltagsfunkel: Kleine Beobachtungen und Erlebnisse in einer Zeit, in der das Leben Kopf steht.
Geschrieben als Drabble: Eine Geschichte, die aus 100 Wörtern besteht, wobei die Überschrift nicht mitgezählt wird.

Alltagsfunkel #3

Abenteuer im Klosterwald

Teiche. Ein Bach. Sogar eine Quelle, die Wunder verspricht. Aber diese drei nebeneinander liegenden Teiche haben wir in zwei Jahrzehnten noch nicht entdeckt. Staunend umrunden wir die Gewässer. Zwei am Ufer liegende Gänse schauen unbeeindruckt auf. Eine Bank lädt zum Verweilen ein, doch die niedrigen Temperaturen treiben uns weiter. Auf der Suche nach einem Steg über den nebenan fließenden Bach, kommen wir an einer Weide vorbei. Sie scheint länger ungenutzt zu sein. Vom Sturm entwurzelte Bäume liegen auf dem Zugangsweg. Wir tasten uns voran, klettern über Stämme und zwängen uns zwischen Zweigen hindurch. Plötzlich beendet ein bekannter Weg unser Abenteuer.

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Lese-Zauber: „Die Weisheit alter Hunde“ – ein Buch von Elli H. Radinger

Seit unsere Hündin Gina unsere Familie bereichert, sind wir viel damit beschäftigt, sie einfach zu beobachten. Wie sie hingebungsvoll auf einem Spielzeug herumkaut, wie sie ausgelassen Bällen hinterläuft, wie sie entspannt auf dem Sofa liegt – auf dem Rücken, die Pfoten in die Luft – kurz: wie sie ihr Leben genießt.

Sie braucht dazu nicht viel. Futter, Wasser, Bewegung, Kraul-Hände, Hunde-Kumpels und als Sahnehäubchen etwas zum Spielen. Sie lebt im Hier und Jetzt. Und das rund um die Uhr. Klar ist es blöd, wenn ich mal später mit ihr spazierengehe und aus reiner Gewohnheit kommt sie dann schon mal an, um nachzufragen, wann es denn losgeht. Aber, wenn ich ihr sage, dass es noch ein wenig dauert, dann vertraut sie mir einfach, dass ich mich schon um sie kümmern werde.

IMG_5820All diese kleinen und großen Beobachtungen beschreibt Elli H. Radinger in ihrem wundervollen Buch „Die Weisheit alter Hunde“. Und wie der Titel es schon sagt, geht es dabei vorangig um ältere Hunde. Wie sie uns durchs Leben begleiten und wir sie. Die Bindung, die entsteht und die (meist) mit dem Älterwerden noch inniger wird. Diese manchmal wortlose Kommunikation, das zunicken, der kurze Blickwechsel. Aha, ja verstehe schon.

Und sie schreibt vom Abschied nehmen. Davon wie sie es vor Jahren mit ihrem Seelenhund erlebt hat und wie es heute mit ihrer Hündin ist, die nun auch in die Jahre kommt.

Beim Lesen habe ich geweint, geschmunzelt, gelacht. Immer wieder mit dem Kopf genickt, denn stimmt, so ist das mit unseren wunderbaren vierbeinigen Familienmitgliedern. Neben dem geschriebenen Wort, gibt es auch noch viele wunderschöne Fotos, die mir ein Lächeln nach dem anderen aufs Gesicht gezaubert haben.

„Was wir von grauen Schnauzen über das Leben lernen können“ heißt es im Untertitel – ja, da gibt es wirklich eine ganze Menge.

Zuhause… und nun?

Seit eineinhalb Wochen hat sich so einiges verändert. Viele Geschäfte mussten schließen, wir haben mittlerweile eine Kontaktsperre – wodurch Menschen ihre Jobs (hoffentlich nur vorläufig) verloren haben – und viele Menschen können zumindest im Home Office arbeiten. Was oftmals dadurch erschwert wird, dass Kindergärten und Schulen geschlossen sind und sich die Eltern um ihre Kinder kümmern müssen.

Mein Mann arbeitet seit letzte Woche Dienstag auch im Home Office. Unser Sohn ist bereits erwachsen und unsere Hündin findet es natürlich super, dass Herrchen nun auch immer Zuhause ist. Wir haben also definitiv Glück gehabt.

Keiner weiß, wie lange dieser Zustand anhalten wird. Und ich möchte ehrlich gesagt nicht darauf warten, dass mir die Decke auf den Kopf fällt. Neben meiner „normalen“ Arbeit und dem Angebot Trauernde in dieser Zeit auch telefonisch oder online zu begleiten, bleiben im Moment noch täglich Stunden übrig. Also Zeit für all das, was sonst immer auf „irgendwann“ verschoben worden ist.

Ich habe in dieser Woche begonnen, Alltagsfunkel zu schreiben, um in der „kleiner“ gewordenen Welt die Schönheit wahr zu nehmen und nicht bei den Runden mit Gina irgendwann zu denken: Herrje, ist das öde hier. Und das funktioniert bisher wirklich sehr gut und macht mir viel Spaß! Gerade heute sind wir im Wald mal ganz andere Wege gegangen und ich habe einige schöne Fotos gemacht.

Außerdem habe ich beschlossen, meine Fitness noch etwas aufzumöbeln. Vor einigen Wochen hatte ich schon damit begonnen, Workouts auf Youtube zu machen, aber so richtig motiviert war ich nicht. Nun habe ich Gymondo empfohlen bekommen (Achtung: UNBEZAHLTE WERBUNG!) und die bieten zur Zeit einen Probemonat an. Da habe ich einfach mal zugegriffen und teste nun 3 x die Woche das Training mit Oliver (so heißt mein Trainer 😉 ). Bisher macht es Spaß und ich schau mal, ob ich nach der Probezeit weitermache.

IMG_5815Die Schublade meines Schreibtischs hat mich schon seit Ewigkeiten genervt. Nun habe ich sie entrümpelt, neu eingeräumt und mir sogar noch eine schöne Box für meine Bullet Journal Kleinigkeiten gebastelt. Als nächstes werde ich meinen Kleiderschrank aufräumen – der hat es auch echt nötig!

Da auch die Hundeschule geschlossen ist, hat unser Trainer begonnen, uns täglich Übungsvideos zu schicken. Mein Mann und ich trainieren also eifrig mit Gina, so dass auch dafür gesorgt ist, dass unsere Hündin ausgelastet ist.

Und dann war ich Anfang der Woche das erste Mal in einem Death Café, das wollte ich schon lange mal machen. Der Totenhemd Blog hatte dazu eingeladen – nannte sich Totenhemd Café – und da gibt es dann die Möglichkeit, sich über die Themen Sterben, Tod und Trauer auszutauschen. Natürlich ging es in dieser Zeit auch um die Corona Krise und die damit verbundenen Sorgen. Aber keine Angst, das Treffen fand per Video Konferenz im Internet statt.

Für Alle, die gerne singen gibt es auf dem youtube Kanal „Kanalcantoelementar“ täglich ein Mitsing Video. Da bin ich drauf gekommen, weil die Sängerin, die auf der Trauerfeier meiner Mutter gesungen hat, ebenfalls dabei ist. Und zwar heute. Wer also Lust hat, kann hier gerne einmal reinschauen und sich inspirieren lassen.

Mein Highlight ist jedoch, dass mein Mann versprochen hat, mit mir Charleston zu tanzen. Ob wir das können? Nö. Aber es gibt Videos auf youtube und warum nicht mal etwas völlig neues ausprobieren?!!

Was macht Ihr in dieser schwierigen und ungewohnten Situation? Schreibt es doch gerne in die Kommentare, so können wir uns gegenseitig inspirieren.

Ich wünsche Euch alles Gute!

Alltagsfunkel #2

Meine Alltagsfunkel: Kleine Beobachtungen und Erlebnisse in einer Zeit, in der das Leben Kopf steht.
Geschrieben als Drabble: Eine Geschichte, die aus 100 Wörtern besteht, wobei die Überschrift nicht mitgezählt wird.

Alltagsfunkel #2

Nachwuchs 2

„Guck mal!“, mein Mann sprintet zur Tür herein, „Herr Amsel hat einen riesigen Zweig angeschleppt.“ Und schon stehen wir gemeinsam am Fenster und drücken uns die Nasen an der Scheibe platt, während Frau und Herr Amsel am Schuften sind. Was daran liegt, dass sie sich letztlich doch gegen den Altbau entschieden haben und sich nun das Zuhause ihrer künftigen Vogelschar selber zusammen zimmern. „Besser als Kino“, stellen wir einhellig fest und dass ein Home Office doch einige Vorteile hat. Vor allem, wenn die Natur mit solchen Highlights aufwartet. „Ich geh wieder arbeiten“, sagt mein Mann und verschwindet lächelnd im Nebenraum.

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Das alte Nest befindet sich links unterm Dach, das neue entsteht rechts
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Die Anfänge sind gut erkennbar!


Alltagsfunkel #1

Meine Alltagsfunkel: Kleine Beobachtungen und Erlebnisse in einer Zeit, in der das Leben Kopf steht.
Geschrieben als Drabble: Eine Geschichte, die aus 100 Wörtern besteht, wobei die Überschrift nicht mitgezählt wird.

Alltagsfunkel #1

Nachwuchs

„Siehst Du den Amsel-Schwanz?“ Eine WhatsApp Nachricht meines Mannes vom Home Office nebenan. Ich starre auf das Foto und erkenne Schwanzfedern, die unter dem Carportdach hervorlugen. Dort, wo sich bereits im letzten Jahr eine Amsel Familie eingenistet hatte. Ich schaue aus dem Fenster und sehe Herrn Amsel, der gerade vom Carport zur Birke fliegt, sich auf einen Zweig setzt und im Wind schaukelt. Ob er seine Familienplanung überdenkt? Schließlich ist es eine wichtige Entscheidung, Nachwuchs in die Welt zu setzen. Wobei die Jungen im Hause Amsel bereits nach 15 Tagen flügge sind. Da fällt die Entscheidung „pro Familie“ wohl leichter.

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