Projekt abc – K wie Krallen

abc projektIn dieser Woche habe ich lange überlegt, was ich beim Fotoprojekt für das K nehme. Kohl – hatte ich schon. Katzen – habe ich (leider) nicht mehr. Kaktus – gefällt mir nicht. Kichererbsen, Kotelett, Karotten (dreht sich denn bei mir alles nur ums essen??), Kilogramm, Kegel… Gelandet bin ich… bei unserer Hündin – aber schaut selbst!
Das Projekt wurde übrigens von Wortman wieder ins Leben gerufen, schaut hier mal bei ihm vorbei!

K wie Krallen

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Ihr müsstet mal sehen, wie blitzschnell Gina damit ein Loch buddeln kann, auf der Suche nach Mäusen. Da fliegt die Erde nur so durch die Gegend. Und jedes Mal schaut sie sich um, als wollte sie sagen: was war das denn??!!

P.S. Und wenn Ihr nun den Rest unserer zauberhaften, bildhübschen Gina sehen wollt, dann schaut doch einfach mal hier vorbei!

ABC.Etüden – Que será, será 2

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Auf den letzten Drücker kommt noch meine Etüde zur aktuellen Wortspende: Nieselregen, weich, irren. Das alles in max. 300 Wörtern verpackt. Die abc.Etüden sind übrigens ein Projekt von Christiane. Schaut gerne bei ihr vorbei und macht mit – es macht echt Spaß! Ach ja, meine Etüde ist übrigens eine Fortsetzung von der letzten, die ihr hier findet. Und ehrlich geschrieben habe ich an der Geschichte Spaß entwickelt, es könnte also sein, dass da noch mehr kommt…

Que serà, serà 2
von Nicole Vergin

Ein Lesezeichen! Verächtlich schnaubend zerrte er einen Schuhkarton aus dem Regal. Bücher sollten die Kunden kaufen.
„Hallo?“ Die wartende Kundin klang ungeduldig.
„Schon gut“, rief er zurück, „bin ja gleich wieder da.“

Der Kunde ist König, vergiss das nie.
Wie oft hatte seine Else dies zu ihm gesagt, wenn er den Kunden die kalte Schulter gezeigt hatte, weil sie seiner Meinung nach nicht das richtige bei ihm kaufen wollten.
Resigniert klemmte er sich den Karton unter den Arm und schlurfte wieder nach vorne. Dieses zwischenmenschliche war nicht sein Ding. Seiner Else hingegen hatte es im Blut gelegen. Wenn sie einem Kunden ein Buch empfohlen hatte, dann war es genau das richtige gewesen. Sie schien sich nie zu irren.

Wortlos knallte er den Karton auf die Ladentheke und öffnete den Deckel.
„Ist das ihre gesamte Auswahl?“ Die Kundin blickte skeptisch auf die angestaubt wirkenden Lesezeichen und begann darin herum zu wühlen.
„Ja“, presste er hervor, während sein Blick an ihr vorbei durch das Schaufenster wanderte. Es hatte zu regnen begonnen. Nieselregen, den seine Else so gern gemocht hatte. Er sei so weich, wenn er auf ihr landete. Nicht fordernd und prasselnd wie die dicken Tropfen, die an den Scheiben Einlass zu begehren schienen.
Er versuchte seine Gedanken wieder auf die Kundin zu richten, die inzwischen eines der Lesezeichen aus dem Karton ausgewählt hatte.
„Dies hier nehme ich“, sagte sie entschieden.
Mit offenem Mund starrte er auf das schmale Stück Stoff mit der roten Kordel am Ende.
„Vintage“, sagte die Kundin und nun klang ihre Stimme zufrieden, „das mag ich.“
Er sah die liebevoll handgestickte Rose und den Schriftzug „Que será, será“. Wie kam das Lesezeichen seiner Else in diesen Karton? Sein Herz schlug laut, in seinem Kopf sang Doris Day ihr Lied und dann fiel er in ein schwarzes Loch.

299 Wörter

Ultralauf in Hörsum – Schneewittchen-Trail

Am Wochenende hat mein Mann wieder an einem Ultraulauf teilgenommen und wie versprochen kommt hier sein Bericht, den er mir wieder für meinen Blog zur Verfügung gestellt hat – DANKE dafür und nochmal GLÜCKWUNSCH, ich bin sehr stolz auf Dich!

Schneewittchen-Trail in Hörsum – 09. März 2019
von Holger Vergin

Seit Tagen schon ist das Wetter regnerisch, stürmisch und ungemütlich. Die Aussicht auf meinen zweiten Ultra in diesem Jahr war eher getrübt. Nun ja, ich bin zwar kein Schönwetterläufer, aber die Schauer und Sturmböen, die seit Tagen über das Land ziehen, bergen ja auch eine gewisse Gefahr, wenn man sich z.B. bei einem Traillauf vornehmlich im Wald aufhält.
Nun gut, ich war gemeldet, hatte trainiert und freute mich auf den Lauf. Vor 4 Jahren war ich schon mal in Hörsum am Start, damals noch auf der 80-KM-Strecke. Aber das wäre dieses Jahr zuviel gewesen. Somit standen 53 KM und 2.475 Höhenmeter auf dem Programm. Nach der Erfahrung im Januar (s. Bericht) ging ich von ca. 8 Stunden Laufvergnügen aus.

Die Anfahrt begann gegen 4.40 Uhr und dauerte knapp 2 Stunden. In der Zeit regnete es mal mehr, mal weniger, aber in Hörsum war es zwischenzeitlich trocken. Die 6-Uhr-Starter (80 KM) waren da schon das erste Mal nass geworden. Nach Begrüßung und Einchecken konnte ich ausgiebig frühstücken, –  Hauptquartier war das Hotel zur Eule – wartete das Eintreffen von weiteren Teilnehmern ab und kurz vor 8 Uhr standen wir auf der Straße und der Chef, Michael Neumann, schickte uns auf die Reise.


Einige flottere liefen vorweg und ich reihte mich im hinteren Drittel ein, wenn man bei letztlich 11 Finishern überhaupt von einem „Feld“ sprechen kann. Aber dass ist das Schöne an einem Einladungslauf, man ist unter sich, das ist wie ein Familientreffen.

Vorweg: Während des ganzen Laufs bekam ich nur wenige Regentropfen ab, auf der Heimfahrt jedoch stürmte und schüttete es besonders gruselig.

Mein Start war wie gewohnt verhalten und zu Anfang war ich mit einigen Damen unterwegs, wir unterhielten uns und trabten voran. Es ging von Anfang an aufwärts und der Boden wechselte zwischen „Waldautobahn“ und Single-Trail und, ganz wichtig, wir waren immer auf der Suche nach der gelben Raute. Diese war an Bäumen oder auch an Bänken oder Strommasten aufgesprayt und diente als Streckenmarkierung. Alternativ konnte man mit topographischer Karte oder mit GPS-Track an der Wegfindung arbeiten. GPS hatte allerdings den Nachteil, dass das Signal an manchen Stellen mal eben gute 50 Meter neben dem Track war und die Orientierung eher erschwert war. Aber wenn man sich erstmal „reingefunden“ hatte, war es im Prinzip einfach. Man musste nur aufpassen.


Von hinten kam ein Läuferpärchen zu uns aufgelaufen, ich hatte gar nicht mitbekommen, dass die Teilnehmer an der dritten Disziplin (30 KM) auch schon gestartet waren, und da die Damen gerade Pause machten, zog ich mit den beiden Kurzstrecklern weiter. Wir unterhielten uns gut, und kurz vor KM 10 (VP 1, unbemannt / VP bedeutet Verpflegungspunkt) ging es eine kleine Anhöhe hoch, die ich komplett lief und auf der folgenden Steigung war ich dann allein unterwegs. Aber nicht lange, drei Kilometer weiter traf ich auf zwei vor mir gestartete Läufer, sie wussten nicht so recht, ob es links oder rechts weiterging, eine weitere Läuferin kam von hinten angelaufen und wir bogen rechts ab und dann ging es gleich links weiter.

Der Boden war matschig und rutschig wie Schmierseife und schon bald nach diesem Stück ging es steil bergab. Aber nicht auf ebenen Wegen, hier waren tiefe Spuren und abgebrochene Zweige und quer liegende Baumstämme zwangen uns zu einem Hindernislauf. Während die anderen Läufer eher zaghaft waren, schritt ich konsequent voran. Als das Stück vorüber war, waren auch die Mitläufer „weg“. Ich drehte mich nicht mehr um und lief die anschließende Bergab Passage zügig hinunter.

Bald war ich am nächsten VP (KM 20) und trank einen Schluck Wasser. Mehr benötigte ich nicht zu diesem Zeitpunkt, bedankte mich und lief weiter. Über ein Feld zu einem Radweg und dann wieder hinauf in den Wald. Die sich hieran anschließende Passage war wieder sehr matschig und rutschig und anschließend wurde es auch nicht viel besser. Immer wieder lagen Äste quer, das Laub war an manchen Stellen kniehoch, kaum vorstellbar, das außer uns Trailläufern hier jemals irgendwer lang geht, wozu auch?


Dann gelangte ich wieder auf eine „Waldautobahn“, der Anstieg ließ mich wieder gehen, das ist übrigens immer eine gute Möglichkeit sich zu erholen, und dann bog der Track rechts ab. Es ging steil bergauf, und dann lagen nicht nur Äste quer, sondern der ganze Weg schien von Bäumen versperrt. Doch, ich war richtig, ich erinnerte mich an diese Stelle und oben angekommen fand ich den Weg nur anhand der gelben Markierungen, weil eigentlich kein Weg da war.

Nach einem weiteren heftigen Bergab-Trail lief ich über eine marode, asphaltierte Straße, um nach wenigen hundert Metern wieder rechts abzubiegen und mühsam einen steilen Anstieg zu erklimmen. Da sah ich weit vor mir einen weiteren Läufer klettern und wunderte mich, wo der wohl herkam. Auf dem anschließen Flachstück war er aber nicht mehr zu sehen. Kurz rechts in den Wald, zwischen den Feldern bergab und Hörsum und das Ende der ersten Etappe mit 30 KM und 1.250 HM lag bald hinter mir.

In der Verpflegung traf ich dann den anderen Läufer. Er zog sich gerade um, während ich ein Malzbier trank, ein paar Kleinigkeiten futterte und mich auf die zweite Runde machte. Kurze Zeit später lief er zu mir auf, er hätte echte Motivationsprobleme und ob wir nicht zusammen laufen könnten. Klar, sagte ich, das geht, aber normalerweise, ich kannte den Läufer, sei er viel schneller und ich könnte nicht versprechen, sein Tempo zu halten.

Zugegebenermaßen lief es dann besser als gedacht, die Trailpfade machten viel Spaß, das Wetter war trocken und nur etwas windig. Als es eine lange Steigung hochging, gab ich ihm von meinen Erdnüssen ab –  super Universalsnack für Ultra’s – und trotzdem musste er kurz darauf pausieren und durchatmen. Ich ließ ihn zurück, leider, und trabte weiter. Es gab immer wieder heftige Steigungen durchs Unterholz und genauso steile Abstiege, ich machte jede Menge Höhenmeter und dann, nach ca. 45 KM war ich an der Adamishütte. Die 80er liefen hier noch eine Extraschleife, für mich ging es direkt bergab und erstmal aus dem Wald heraus. Aber nicht ohne vorher noch etwas Malzbier zu trinken und ein paar Snacks zu futtern, vorzugsweise salzige Sachen.

 

Als ich ankam machte sich gerade ein anderer Läufer auf den Abstieg, und trotzdem ich nicht lange in der VP war, sah ich diesen erst im Ziel wieder. Aber noch war es nicht soweit und es gab noch ein paar fiese Anstiege mit Dornenbewuchs und anderen „Gemeinheiten“. Über Felder hinweg durch einen „Zwergentunnel“ und dann am Rand von Alfeld durch ein Gewerbegebiet. Nochmals ein knackiger Anstieg auf rutschigen Wegen und hinter mir zog es sich dunkel zu. Erste Tropfen fielen und ein Donnerschlag verhieß nichts Gutes. Ausgerechnet jetzt musste ich noch mal über ein freies Feld, aber von Blitz und Donner war dann nichts mehr zu hören und zu sehen. Ein letzter steiler Anstieg, hinab nach Hörsum, durch ein Wohngebiet und nach 7:18 Stunden war ich im Ziel.

Geschafft, dort traf ich dann den Läufer, den ich an der Adamishütte gesehen hatte und es stellte sich heraus, dass das der Sieger der 80-KM-Strecke war. Und noch etwas stellte sich heraus, nämlich das ich der Sieger der 53-KM-Strecke war. Ich meinte mich verhört zu haben. Ich sollte den Lauf gewonnen haben? Es gab noch zwei Frühstarter um 6 Uhr, aber beide waren langsamer als ich, so dass es feststand. Ich war viel zu verblüfft, um mich richtig zu freuen, ich konnte es einfach nicht glauben. Aber als Michael mir gratulierte, Urkunde und Siegerpräsent überreichte, realisierte ich es so langsam.
In den ganzen 27 Jahren, in denen ich an Volksläufen teilnahm, hatte ich noch nie etwas gewonnen, weder eine Altersklassen geschweige denn einen Lauf.
Ich war der Sieger – toll!

Nachlese: Heute, am Sonntag danach sitze ich hier und schreibe meinen Bericht. Es regnet schon den ganzen Tag, jetzt wandelt sich das Ganze auch noch in Schnee. Was habe ich doch gestern für ein Glück gehabt!

Fazit: Den Schneewittchen-Trail habe ich jetzt schon 2x mitgemacht, Michael Neumann veranstaltet auch noch andere Läufe, an denen ich auch teilnahm. Und allen gemeinsam ist, das sie mit viel Liebe zu uns Läufern und mit viel Verständnis für unsere Bedürfnisse gemacht sind. So werden auch die 2 Hunde, die ihre Besitzer begleitet haben, in der Ergebnisliste aufgeführt – schließlich haben sie auch gefinished!

Jetzt lege ich wieder die Beine hoch, die Zeit für Regeneration ist auch wichtig, und freue mich auf weitere Läufe.

Projekt abc – J wie Jeanshose

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Wenn ich mich nicht verzählt habe, geht das Fotoprojekt von Wortman nun schon in die 10. Woche, also ist diesmal der Buchstabe J dran. Spontan fiel mir meine Joghurtmaschine ein. Oder schlicht das Wort Ja. Aber entschieden habe ich mich dann doch für einen anderen Begriff…

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Die Jeanshose – mein treuer Begleiter in (fast) allen Lebenslagen. Gefühlt trage ich zu 99,9 % Jeanshosen. Denn heutzutage eignen sie sich ja wirklich für alles: mit Sweatshirt beim Gassigang ebenso wie im Theater mit einem Blazer und schicken Schuhen. Und das tolle ist, dass meine Jeanshosen mir nichts übel nehmen. Egal, wie schlammig sie bei einem Spaziergang werden oder ob ich – wie vor ein paar Tagen geschehen – hinfalle und mir das Knie aufschlage (die Hose ist heil geblieben!), meine Jeanshosen sind nach einer Runde in der Waschmaschine gerne wieder für mich da.

Wie gut kann ich mich noch an die Zeiten erinnern, als ich diese komisch kratzigen derben Stoffhosen tragen musste (keine Ahnung wie der Stoff hieß…), bevorzugt in Popelgrün oder Schlammfarben. Oder die Cordhosen, die damals ja mega in waren. Außer bei mir… Und dann gab es auf einmal Jeanshosen! Wow! Da hat Frau (oder damals noch Mädchen) doch gleich mehr her gemacht! Meine Mutter hat sie übrigens  noch Nietenhose genannt.

Die Ursprungshosen (die erstmals mit Nieten verstärkte Hosentaschen hatten) wurden  bereits am 20. Mai 1873 patentiert. Wahnsinn, oder?! Um 1920 kam dann der Begriff Blue Jeans auf. Was natürlich mit der Indigofärbung zu tun hatte. Die weitere Geschichte der Jeanshose könnt Ihr hier auf Wikipedia nachlesen. Echt spannend!

Ach ja, dort werden auch die „sexuellen Aspekte“ erwähnt. Unter anderem hat sich Doris Schmidt unter der Überschrift „Jeans als Symbol für Männlichkeit“ über Cowboys und ihre engen Jeanshosen geäußert…

Und als letztes: kennt ihr den Film von Otto Waalkes, in dem er sich mit seiner Jeans in die Badewanne legt und die dann so eng wird, dass es ihn einschnürt?? Ich lache heute noch!!

Ein Samstags-Plausch

Draußen stürmt es, wie schon seit Tagen. In unserer Nachbarschaft sind auf einem Grundstück sieben (!) Bäume entwurzelt worden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, so dass nun „nur“ noch aufgeräumt werden muss.

Gerade komme ich von meiner Abendrunde mit Gina zurück. Klitschnass. Alle Beide. Es hat dermaßen geschüttet, dass meine kleine Hündin mich immer wieder angeguckt hat, als wolle sie sagen: hey Frauchen, das ist jetzt hier nicht dein Ernst, oder?! Das Problem ist nur, ohne Bewegung turnt sie heute Abend quer durchs Haus und außerdem finde ich es so viel schöner, wenn sie draußen hin macht…

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Wir beide sind heute übrigens sozusagen Strohwitwen. Mann / Herrchen nimmt wieder an einem Ultralauf teil (es wird wieder einen Bericht dazu hier auf dem Blog geben!) und ich hatte mir einiges überlegt, was ich heute erledigen wollte. Was unter der Woche liegen geblieben ist, weil ich mit Gina gekuschelt, gespielt, geschmust habe, spazieren gegangen bin…

Tja, leider hatte ich heute keine wirkliche Lust. Also habe ich geschaut, was wirklich dringend ist (Buchführung – check!; einkaufen – check!; aufräumen – check!) und danach habe ich dann einfach das Wochenende eingeläutet. Mir ein leckeres Mittagessen gekocht (Linguine mit Käsesoße), ein Bananenbrot nach einem neuen Rezept gebacken (sooo lecker!!), gelesen und ein wenig vor der Glotze auf dem Sofa rumgelümmelt. Herrlich! – Fand Gina übrigens auch!

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Somit habe ich zwei Beiträge, die ich in dieser Woche schreiben wollte, noch nicht fertig. Aber mal ehrlich: die laufen ja nicht weg. Und ich weiß, dass ich nach einem gemütlichen Tag wie heute, in der nächsten Woche wieder richtig ausgeruht und motiviert bin. Und dann gehts weiter!

Und bis dahin… verschwinde ich jetzt wieder auf dem Sofa und genieße noch eine Scheibe von dem Bananenbrot! Habt ein schönes Wochenende!

Ein wahr gewordener Kalender-Traum

Stift und Papier. Handschriftliche Notizen. Seiten zum blättern, nachschlagen. Planen und kritzeln. To-Do Listen und Glücksmomente. Einkleben, doodeln, markieren.

Seit ich das Schreiben in der Grundschule gelernt habe, liebe ich es Buchstaben zu malen. Schwingen und schreiben hieß das bei uns damals noch. Natürlich ist über die Jahre das schwingen neben all dem schreiben abhanden gekommen. Schreiben war auch oft ein Muss und dann… fehlte der Genuss.

Zahllose Tagebücher habe ich begonnen und irgendwann wieder beiseite gelegt – maximal ein Viertel gefüllt. Die Ansprüche, die ich da an mich selbst erhob, waren einfach zu hoch. Für mich.

Als ich mich vor 14 Jahren als Autorin selbstständig gemacht habe, war ich endlich im Land der Buchstaben, Wörter, Sätze… angekommen. Und anfangs dachte ich noch ganz idyllisch, dass ich weiterhin all meine Geschichten und Texte handschriftlich verfassen würde… Naja, Ihr ahnt es sicher: recht schnell habe ich begonnen, mit dem PC und später mit dem Laptop zu arbeiten, allein das überarbeiten geht so deutlich schneller und einfacher. Ich sitze zwar immer noch gerne in Cafés und schreibe per Hand, aber so oft nehme ich mir die Zeit dafür nicht.

Was nach wie vor handschriftlich „lief“, waren meine Planungen. Meine To-Do-Listen. Und davon gab es massig. Denn ohne Planung, ohne Zielsetzungen hat mein Arbeitsleben als Selbstständige nicht funktioniert. Und nach wie vor kann ich mit dem Stift in der Hand einfach besser denken.

Das Problem war, dass ich nie den passenden Kalender für mich gefunden habe. Einen, in den alles hineinpasst. Damit ich endlich ohne Notizzettel auskomme, die sowieso nur irgendwo untergehen. Und dann habe ich IHN gefunden: meinen TRAUM-KALENDER! Ella TheBee hat ihn gestaltet und verkauft und ich kann Euch nur sagen: für mich gibt es nichts besseres. Sie hat mehrere Modelle in diesem Jahr angeboten und ich habe mich für den Experten entschieden. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann gerne hier einmal einen Blick auf die Website werfen.


Wer von Euch nicht gerne plant, hält mich jetzt vielleicht für verrückt. Aber der Haken an der Selbstständigkeit ist eben, dass niemand da ist, der dafür sorgt, dass man arbeitet. Ja, ich kann mir meine Zeit frei einteilen. Und ach, heute gehe ich mal mit einer Freundin frühstücken, ich kann ja später noch arbeiten. Aber dann ist das Wetter so schön und ich will lieber spazierengehen. Oder ich bin müde. Oder habe einfach keinen Bock mehr auf Arbeit. Tja, und wenn ich dann meine Pläne, meine Zielsetzungen nicht hätte… dann würde nichts, aber auch gar nichts fertig werden.

Und das Tolle an dem Kalender ist, dass ich – ganz nebenbei – auch meine neue Begeisterung fürs doodeln ausleben kann. Überall, wo noch Platz bleibt male, zeichne, verschönere ich meinen Traum-Kalender. Und natürlich ist er auch von außen beklebt, so dass ich mich schon freue, wenn ich ihn nur ansehe.


Ach ja, bisher bin ich noch keine Freihand-Doodlerin, sondern ich habe einen super Kanal entdeckt, wo mir Sarah auf ihrem Kanal „Doodles by Sarah“ alle möglichen tollen Doodles „vorführt“. Schaut doch einfach mal hier vorbei.

Trotz all der Planungen und dem supertollen Kalender, kann ich übrigens auch spontan und flexibel sein. Das eine schließt das andere nämlich überhaupt nicht aus. Im Gegenteil, wenn ich aus dem spontan-und-flexibel-Land zurück bin, werfe ich einen Blick in meinen Kalender und ZACK weiß ich problemlos wo es für mich weiter geht. Und das gibt mir ein gutes Gefühl!

Wie ist das bei Euch? Habt Ihr noch einen Papier Kalender? Oder seid ihr auf digital umgestiegen? Macht Ihr auch Pläne oder lasst Ihr Euch mit dem Strom des Lebens treiben? Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Hinweis: Ja, dieser Beitrag enthält tatsächlich mal Werbung und zwar für den Kalender von Ella TheBee und nein, dafür bekomme ich kein Geld, sondern ich bin einfach eine überzeugte Nutzerin!