„Ein Wochenende mit Dir“ – ein besonderer Online Kurs von Barbara Pachl-Eberhart

Ich habe einen Kuchen gebacken. Einen Topfkuchen. Ganz simpel. Ohne EPSR3375Schokoladenüberzug. „Schierer Topfkuchen“, wie meine Mutter ihn genannt hätte. Den mochte sie am liebsten, da ließ sie alles für stehen. Und für sie habe ich ihn gebacken. Und ja, meine Mutter ist letztes Jahr im Juni verstorben. Wieso ich dann einen Kuchen für sie gebacken habe?

Das liegt an dem Online Kurs Angebot von Barbara Pachl-Eberhart: „Ein Wochenende mit Dir.“ In einer Gesellschaft, in der Viele den Tod gerne an den Rand des Lebens drängen, bietet Barbara Pachl-Eberhart (Autorin, Schreibcoach und Lehrerin für kreatives biographisch-literarisches Schreiben – diese Angaben habe ich direkt von der Website, die Ihr hier findet) eine wundervolle Möglichkeit „sich liebevoll mit einem Menschen, der schon gestorben ist und der Ihnen am Herzen liegt zu verbinden“.

Als ich dies las, war es für mich ein wahres Geschenk, denn ich war gerade in einer Phase, in der ich darüber nach dachte, mich mit den diversen Hinterlassenschaften (Briefe, Fotos und andere Kleinigkeiten) auseinander zu setzen. Und ich wusste, ich würde dies auch gerne schreiberisch begleiten. Denn über das Schreiben drücke ich mich seit Kindesbeinen aus und ich halte auch vieles aus meinem Leben auf diese Art und Weise in Worten fest. Aber an dieser Stelle fehlte mir ein Ansatzpunkt. Ein Aufhänger. Nein, in Wirklichkeit fehlte mir Jemand, der mich an die Hand nahm. Der mich liebevoll und einfühlsam auf dieser Reise mit meiner Mutter begleiten würde.

Kann dies ein Online Kurs? Das würde ich nicht grundsätzlich mit Ja beantworten. Aber dieser kann es. Für mich zumindest hat es „funktioniert“. Ich habe mich an diesen zweieinhalb Tagen meiner Mutter sehr nah gefühlt. Für mich war sie da. Bei und mit mir. Ich habe gelacht und auch mal geweint. Und es hat unglaublich gut getan, dies zuzulassen. Mir diese Zeit zu nehmen. Sie mir zu gönnen. Denn Trauer ist nicht einfach abzuhaken. Man kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und sagen: „Ok, das wars. Weiter im Alltag.“

Wobei – und das ist ein wichtiger Hinweis, der von Barbara Pachl-Eberhart gemacht wird – der Kurs ist nicht für „frische“ Trauer geeignet. Und selbstverständlich muss sich da Jeder selber hinterfragen: „bin ich schon so weit?“ Was im Vorhinein sicherlich auch schwierig zu beantworten ist. Aber bei Interesse hilft es schon einmal weiter, sich das Angebot genau durchzulesen und dann in Ruhe darüber nachzudenken.

Ich jedenfalls habe diese Tage sehr genossen. Wobei der letzte Tag mir in Teilen schon zu anstrengend war und ich eine Übung ausgelassen habe. Denn diese Zeit – so schön sie auch war – hat eben auch Kraft gekostet. Kraft, die ich allerdings im Nachhinein durch frische Energie zurück bekommen habe. Wie das funktioniert hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Und ob das bei Anderen auch so klappt, natürlich auch nicht. Aber es ist – wie oben geschrieben – eine wundervolle Möglichkeit, noch einmal Zeit mit einem geliebten Menschen zu verbringen. Und ja, dann kann auch nochmal der richtige Zeitpunkt da sein, um den Lieblingskuchen zu backen.

Übrigens: als ich am letzten Tag den Abschluss gemacht und mich zurück gelehnt habe, flog auf einmal ein heller Schmetterling – vermutlich aus der Familie der Weißlinge – durch mein Wohnzimmer. Alle Fenster und Türen waren seit Stunden geschlossen. Er flog vor meinem Gesicht entlang und setzte sich dann auf die Fensterbank. Behutsam umfasste ich ihn mit beiden Händen – ich weiß, der Flügelschmelz… – öffnete das Fenster, er blieb noch einen Moment sitzen und flog dann davon… Danke Mama.

Eine Führung durch das Krematorium in Hannover-Lahe

„Hier arbeiten wir, trinken Kaffee und lachen auch.“ Mit diesen Worten führt der Technische Leiter des Krematoriums mich in das Büro. „Sie wollen damit sagen, dass hier ganz normale Menschen arbeiten“, entgegne ich, woraufhin er lächelnd nickt.

Und dann zeigt er mir, wie die fünf Öfen über das entsprechende PC-Programm DSC_0012gesteuert werden können und auch wie es um die heutigen Emissionswerte – also alles was aus den großen Schornsteinen des Gebäudes in die Luft geht – steht. Ein wichtiger Punkt, der im täglichen Arbeitsablauf genau im Auge behalten und regelmäßig geprüft wird.

Durch eine große Scheibe haben wir freien Blick auf die Öfen. Einige Särge stehen davor, zur Einäscherung bereit. Ich habe vor meinem Besichtigungstermin bereits eine Dokumentation über die Arbeit in einem Krematorium gesehen, aber es ist natürlich etwas ganz anderes hier nun zu stehen und zu wissen, dass ich den Verstorbenen ganz nah bin.

„Haben Sie starke Nerven?“, fragt mich der technische Leiter, als wir uns dann auf den Weg in die Einäscherungshalle machen. Dabei lächelt er verschmitzt und fügt hinzu: „Ist nur ein Witz.“ Locker geht es bei dieser Führung zu. Locker, aber in einer Art und Weise, die immer durchblicken lässt, dass hier sorgfältig und mit dem nötigen Respekt gegenüber den Verstorbenen gearbeitet wird. Ein Punkt, den ich persönlich als sehr wichtig empfinde.

Und dann stehe ich in der großen Einäscherungshalle. An diesem Nachmittag sind noch zwei Öfen in Betrieb. Es geht in Richtung des Feierabends, wie mir erklärt wird und es laufen jeweils nur so viele Öfen, wie benötigt werden. Ja, bei allem Respekt, aller Achtung: hier muss definitiv gearbeitet werden. Und wenn ich mir anschaue, dass nicht nur einige Särge vor den Öfen sondern auch im Vorraum stehen, dann wird mir erst so richtig klar, wie viel hier Tag für Tag zu tun ist.

„Man kann nicht um jeden Verstorbenen trauern“, erklärt dann der Technische Leiter auch, „wir kennen die Menschen, um die es da geht in den seltensten Fällen. Da muss schon der Job gemacht werden.“ Aber, fügt er hinzu, ihm sei seine Arbeit mit den Jahren eine echte Herzensangelegenheit geworden. Er hält sie für sinnvoll und achtet stets darauf, dass alles im Sinne der Verstorbenen und auch der Angehörigen geregelt wird. „Ja, meine Arbeit macht mir Spaß. Auch wenn sich das für Außenstehende vielleicht komisch anhört“, erklärt er, „ich stelle mir vor, dass ich diese Menschen auf ihrem allerletzten Weg, als eine Art Fährmann, begleite und dafür sorge, dass alles glatt geht.“ Eine sehr sympatische Einstellung, wie ich finde.

Nun bekomme ich auch den Bereich hinter den Öfen zu sehen. Dort, wo über eine Art Guckloch kontrolliert wird, ob die Einäscherung bereits vollständig erfolgt ist. Denn erst dann wird die Asche automatisch aus dem Ofen heraus geschoben, und in einem Aschekasten aufgefangen. Ich schaue durch das Loch mitten hinein in den 800 ° heißen Ofen und kann mich im Anschluss davon überzeugen, dass nach erfolgter Einäscherung genau diese Asche in die Urne gelangt. Mittels eines sogenannten Schamottsteins der eine Nummer enthält, wird hier für Ordnung gesorgt.

Ohne groß darüber nachzudenken, hatte ich bisher gedacht, dass nach der Einäscherung nur noch feine Asche übrig bleibt. Aber dem ist nicht so. Mit einer Art Metallkamm wird dann durch die Reste – die auch noch Knochenteile enthalten – gegangen und alles das heraus geholt, was nicht mit in die Knochenmühle kann und soll. Denn dort erst entsteht die feine Asche, die letztendlich in die Aschenkapsel kommt. Zusammen mit dem Schamottstein. Das Ganze wiederum kommt in eine Schmuckurne, das ist die, die wir letztendlich bei Trauerfeiern zu sehen bekommen.

Ich staune über all die kleinen und große Schritte, die hier notwendig sind. Und ich bin froh, dass es heutzutage auch die Gelegenheit gibt, hinter die Kulissen eines solchen Unternehmens – denn die Feuerbestattungsgesellschaft Hannover und Niedersachsen mbH ist ein wirtschaftliches Unternehmen und gehört nicht zur Stadt Hannover – zu blicken.

Wie kommt man denn nun an solch eine Arbeitsstelle, frage ich neugierig und staune. Seit dreieinhalb Jahren erst ist der technische Leiter hier tätig. Er ist gelernter Elektriker und Heizungsbauer und war nach langen Jahren mit seiner Arbeit nicht mehr zufrieden. Etwas neues musste her. Etwas, dass ihm Zufriedenheit verschaffen sollte. Auf die Anzeige des Krematoriums ist er durch puren Zufall gestoßen und er dachte sich: „Ich gehe mal hin und schaue was das mit mir macht.“ Inzwischen ist er zum Technischen Leiter aufgestiegen und liebt seinen abwechslungsreichen Job.

Denn es gehört so einiges dazu. Wie der Umgang mit den Angehörigen, die ihre Verstorbenen auch ins Krematorium begleiten wollen. Ein Abschiedsraum wurde dafür eingerichtet. Und während der Rest des Gebäudes eher nüchtern und zweckmäßig ist, kann man hier erkennen, dass sich um die Trauernden gekümmert wird. Eine Sitzgruppe, angenehmes Licht, ein CD Player und auch eine Grünpflanze sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Von hier aus können die Angehörigen der Einfahrt des Sarges in den Ofen durch den Blick durch ein Spezialfenster beiwohnen, das im Anschluss wieder undurchsichtig wird.

Ich habe an diesem Nachmittag noch so einiges erfahren, wie z. B. dass ein Teil der Energie aus dem erhitzten Kühlwasser für die Räumlichkeiten des Laher Friedhofs genutzt wird und dass man in Bremen – im Gegensatz zu den anderen Bundesländern – die Urne ausgehändigt bekommen kann. Was mir aber vor allem im Gedächtnis bleiben wird ist, dass es Menschen gibt, die sich sorgfältig um unsere Verstorbenen kümmern. Es macht also Sinn zu wissen, mit welchem Krematorium der Bestatter meines Vertrauens zusammen arbeitet. Denn ja, es gibt auch schwarze Schafe.

„Machen sie ordentlich Werbung für uns, denn wir sind die besten in Hannover“, meint der Technische Leiter zum Abschied, als ich ihm noch erzähle, dass ich einen Blog Beitrag schreiben werde. „Na klar“, lache ich, „und sie sind in Hannover auch die einzigen…“ Ein breites Grinsen als Reaktion. Mit herzlichem Dank verabschiede ich mich.

Ach ja, Fotos durfte ich aus Datenschutzgründen verständlicherweise nicht machen. Daher habe ich als kleinen Eindruck ein Foto aus dem Friedhofsmuseum Hannover-Seelhorst eingestellt, wo es früher auch ein Krematorium gab. Ich hatte in Lahe auch noch eines außen vom Gebäude gemacht… leider habe ich das dann versehentlich gelöscht…

… ABER wer sich noch genauer informieren möchte, findet hier den Link zur Website der Feuerbestattungsgesellschaft und hier die Dokumentation auf youtube, die ich mir im voraus angeschaut hatte.

 

Der Beginn des Kurses `Sterbende begleiten lernen´rückt näher

Meine Ausbildung zur `Seelfrau´in Hamburg hat ja bereits im Mai begonnen. Aber da ich mich ja entschlossen habe, mich in den kommenden zwei Jahren nicht `nur´in der DSC_0012Theorie mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinander zu setzen, werde ich mich künftig ehrenamtlich beim Hospizdienst DASEIN engagieren. Und um dies tun zu können, muss man vorab an einem 9-monatigen Kurs `Sterbende begleiten lernen´ teilnehmen.

Gestern Abend gab es nun eine Info Veranstaltung. Erstmals bin ich dort den Kursleitern und Mitarbeitern des ambulanten Hospizdienstes begegnet und ich war froh, dass ich mich gleich wohl gefühlt habe. Denn mal ehrlich: bei diesem Thema mit Menschen zusammen zu arbeiten, die einem so gar nicht liegen – nein, das wäre nichts für mich. Aber das Ehepaar, das diesen Kurs leitet, gefällt mir gut.

Es sind einige Interessenten für den Kurs da gewesen und jeder kam mit seiner eigenen Geschichte, seinen eigenen Gründen, warum Er oder Sie sich dort engagieren möchte. Es sind Gleichgesinnte und wie so oft, tut es gut, einfach über das Sterben reden zu können, ohne beim Gegenüber Ängste auszulösen.

Im September wird der Kurs mit einigen theoretischen Wochen beginnen und danach folgt ein Praxisteil, bei dem wir erstmals durch regelmäßige Besuche bei Bewohnern von Pflegeheimen, einen Eindruck von unserer künftigen Tätigkeit bekommen werden.

Ja, es wird um Menschen gehen. Um Menschen, die dem Ende ihres Lebens nahe sind. Die unterschiedlichsten Situationen werden uns begegnen. Menschen unterschiedlichsten Alters, mit ihren ganz individuellen Lebensgeschichten. Mit Zugehörigen, die ebenfalls Unterstützung benötigen.

Durch die Gespräche am gestrigen Abend wurde für mich all das noch realer. Denn es klafft durchaus eine Lücke zwischen „Ich engagiere mich bei einem ambulanten Hospizdienst“ – also dem `nur´darüber sprechen – und es dann auch wirklich tun.

Mein Wunsch, diesen Weg zu gehen, hat sich nicht geändert. Ich fülle die Anmeldung noch heute aus und ja, ich freue mich auf diesen Kurs. Freue mich darauf zu lernen, wie ich Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten kann. Freue mich, dass ich diese Chance bekomme. Und ich bin sicher, dass dies auch viel mit mir, mit meinem Leben, meinem Denken und fühlen machen wird. Und auch darauf freue ich mich.

Ich bekomme in den letzten Monaten oft die Frage zu hören „Meinst du, du kannst das?“ Die ehrliche Antwort lautet: „Ich weiß es nicht.“ Aber ich weiß, dass ich die Bereitschaft dazu habe. Ich glaube fest daran, dass ich stark genug dafür bin. Oder es meist sein werde. Aber wie es dann tatsächlich sein wird – nein, dass weiß ich natürlich nicht. Ich werde mich darauf einlassen und dann, dann werde ich weitersehen.

DreamWalking – ein Interview mit Lydia Ruckensteiner

IMG_5294Im Mai diesen Jahres habe ich meine Ausbildung zur Seelfrau in Hamburg begonnen. Die Ausbildung beinhaltet Sterbe-, Trauer- und Seelenbegleitung. Was die ersten beiden Bereiche betrifft, habe ich mich in den vergangenen Jahren bereits damit beschäftigt. Aber Seelenbegleitung? Nein, da habe ich bisher keinerlei Kenntnisse. Also begab ich mich auf die Suche und bekam von Google u. a. den Begriff DreamWalking angeboten. Das machte mich neugierig und glücklicherweise „lief“ mir kurz darauf Jemand über den Weg, der sich damit auskennt und bereits Erfahrungen hat. Und so kam das folgende Interview mit Lydia Ruckensteiner zustande.

Lydia, bitte stell Dich einmal selbst vor, damit die die Dich bisher nicht kennen, wissen wer Du bist und was Du machst.

Ich bin Lydia. Wortmalerin und Seelenmensch. Ich schreibe viel – vor allem Gedichte und Texte, die zum Nachdenken anregen. Ich habe den Gedichtband „Gedankenflüsterei“ veröffentlicht und schreibe inzwischen auch mit anderen Menschen, indem ich sie in meinen Schreibkreisen in ihre Fantasie und Kreativität führe. Außerdem arbeite ich energetisch. Ich bin Prana-Energiearbeiterin und lasse teilweise meine schamanischen Fähigkeiten mit einfließen. Mir wird nachgesagt, dass ich ein besonderes Gespür für das `nicht Sichtbare´ habe. Zusätzlich bin ich – ganz bodenständig – als Teilzeitkraft im Verkauf tätig.

Was ist DreamWalking und wie bist Du dazu gekommen?

DreamWalking ist energetische Seelenbegleitung. Dabei werden Seelen hauptsächlich im Sterbeprozess und über den Tod hinaus begleitet.
Der Auftrag dafür kommt vom Sterbenden selbst oder, falls das nicht mehr möglich ist, von den Angehörigen.
Ein DreamWalk ist grundsätzlich für alle seelischen Übergangsprozesse wie z.B. Geburt, tiefgreifende Veränderungen und Wandlungsprozesse im alltäglichen Leben, spirituelle Reifung usw. geeignet. Ich selbst habe aber bisher nur sterbende Menschen begleitet.
Ein DreamWalker greift nicht in den Prozess ein, er ist Begleiter, Beobachter, Freund und Zuhörer. Er nimmt nichtphysische Vorgänge wahr und erkennt an, was ist. Er verfolgt keine eigenen Ziele, sondern ist einfach nur da. Er respektiert die Entscheidungen der zu begleitenden Seele und versteht ihre Botschaften.

Die Tatsache, dass ich zum DreamWalking gekommen bin, ist für mich im Nachhinein betrachtet, ganz klar.
Ich war schon immer `anders´. Ich hatte schon früh die Gabe, energetische Schwingungen zu spüren und Dinge wahrzunehmen, die anderen verborgen blieben.
Vor einigen Jahren durfte ich dann eine Frau treffen, deren Mutter es sehr schlecht ging. Es stellte sich schnell heraus, dass ich diese Mutter-Tochter Beziehung energetisch im Sterbeprozess unterstützen würde, indem ich Bilder, die ich plötzlich hatte, mitteilte. Ich kannte die Sterbende nicht. Sie konnte sich aber nicht mehr selbst mitteilen, konnte nicht mehr sprechen und war bewegungsunfähig. Die von mir beschriebenen und übermittelten Bilder waren für die Tochter sehr hilfreich und fühlten sich für sie stimmig an. Ich konnte aus der Ferne treffende Auskünfte über ihren Zustand geben, was mich teilweise auch selber verblüffte. Da ich aber auch früher schon immer wieder mal solche Erfahrungen gemacht hatte, nahm ich es als Gabe an und wehrte mich nicht mehr dagegen.
Kurz darauf hörte ich von einem Seminar „DreamWalker Ausbildung“. Es war aber gar nicht so klar, dass ich das auch machen wollte. Die oben genannte Tochter war `zufälligerweise´ auch angemeldet und ließ nicht mehr locker, da sie meinte, dass das für mich wahrscheinlich genau passen würde.
So habe ich denn dann eine Ausbildung in DreamWalking bei Andrea Fuchs (www. lokahinui.at) absolviert.

Wie reagiert Dein Umfeld auf Deine Beschäftigung mit den Themen Sterben und Tod?

Mein Umfeld hat nicht unbedingt viel Verständnis für meine Tätigkeit. Es ist eher ein `gewähren lassen´, vielleicht mit einem kleinen `was soll das Ganze überhaupt´ im Hinterkopf. Da ich aber allen bekannt bin mit meinem Hang zu solchen Dingen, ist es für alle o.k., was ich mache. Sie müssen es nicht verstehen. Meine Fähigkeiten und Interessen sorgen nicht immer für Begeisterungsstürme. Das macht nichts. Für mich selbst ist es eine große Bereicherung und es hat mir neue Sichtweisen auf das Thema `Tod und Sterben´ eröffnet, was in meiner damaligen Lebenskrise sehr hilfreich für mich war und mich überhaupt erst in die annehmende Auseinandersetzung mit diesen Prozessen geführt hat.

Welche Erfahrungen hast Du bisher mit und durch das DreamWalking gemacht?

Die Erfahrungen, die ich bisher mit und durch DreamWalking gemacht habe sind allesamt berührend. Es erweitert meinen Horizont, es macht klar, dass es so viel mehr gibt, als wir uns jemals vorstellen könnten. Und es zeigt eindeutig, dass jede Seele ihren ganz eigenen, gewählten Weg hat, der für andere nicht unbedingt verständlich sein muss. Die Aufgabe, eine Seele energetisch begleiten zu dürfen, hat für mich etwas Großes, etwas Ehrfürchtiges, ja fast würde ich sagen, etwas `Heiliges´. Es tun sich Räume und andere Welten auf, von denen wir kaum etwas ahnen würden. Es lässt unsere eigene Endlichkeit erkennen, zeigt aber auch, dass nach dem Tod nicht alles zu Ende ist.
Natürlich kann das niemand beweisen, wir werden es nie ergründen können, was wirklich passiert, was wirklich ist, wenn die Seele den Körper hier zurücklässt, doch alleine die Vorstellung, dass es ein `Danach´ gibt und die Seele in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt, deckt sich doch mit vielen Aussagen, die wohl jeder kennt.
Die Sprüche, die wir im Angesicht des Todes sagen, sind wahrscheinlich berechtigter, als wir bewusst wahrnehmen. „Jetzt geht er heim“, „jetzt ist sie bald angekommen“, „bald ist sie im Licht“, „grüß mir alle, die du dort oben triffst“ und noch vieles mehr, sagen doch im Grunde nichts anderes, als dass wir annehmen, dass es nach dem Tod irgendwie weiter geht. Vielleicht ist es auch nur die Hoffnung darauf. Ich weiß es nicht. Aber eines ist gewiss: Energie kann nie verloren gehen.

Hat sich etwas in Deinem Leben, Deinem Denken und / oder Fühlen durch die Beschäftigung mit DreamWalking verändert? Wenn ja, dann was?

Teilweise habe ich oben schon erwähnt, was sich verändert hat. Auf jeden Fall meine Sicht- und Denkweise betreffend unserer Zeit hier auf Erden. Für mich ist es jetzt tatsächlich fühlbar, dass dies hier nur ein kleiner Abschnitt auf dem langen Weg unserer Seele ist. Dass sie hier nur Körper hat, um ihre Erfahrungen zu machen, ihre Aufgaben zu erfüllen, um Gefühle und Emotionen zu leben, um sich selbst zu geben und um ihre Weite und Größe spüren zu können. Darum denke ich inzwischen, dass es sehr wichtig ist, dass wir dies alles auch wirklich tun, dass es nicht nur ein Gedanke ist, sondern dass wir es auch wirklich umsetzen. Den Impulsen der Seele zu folgen ist so einfach und trotzdem das Schwierigste überhaupt.

Liebe Lydia, ich danke Dir für Deine offenen Antworten und für den Einblick in Dein Tun. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute!

HINWEIS: Ihr habt weitere Fragen zum Thema DreamWalking oder möchtet gern den Gedichtband „Gedankenflüsterei“ bestellen? Dann wendet Euch direkt an Lydia unter der folgenden E-Mail Adresse: lydiar72@hotmail.com.

„Ein Tag mit Herrn Jules“ – ein Buch von Diane Broeckhoven

Meine Mutter erzählte mir früher immer von „der guten Stube“ in ihrem Elternhaus. Was für uns heute schlicht ein Wohnzimmer ist, war damals für die besonderen Tage IMG_1769reserviert, wie z. B. Weihnachten. Und auch wenn es einen Todesfall in der Familie gab, wurde die Tür geöffnet. Warum? Um den Verstorbenen dort aufzubahren.

So wie meinen Großvater. Er starb bevor ich geboren wurde. Seine Leiche wurde gewaschen, angekleidet – das übernahmen die Angehörigen – und dann in die gute Stube gebracht. Dort konnte die Familie in Ruhe Abschied nehmen und auch Freunde und Nachbarn kamen, um ihn ein letztes Mal zu sehen und ihm alles Gute für seinen Weg zu wünschen.

Heute findet das Sterben, die Trauer oft einsam hinter verschlossenen Türen statt. Die Verstorbenen werden auf dem schnellsten Weg von einem Bestattungsunternehmen abgeholt und dann… dann wird sich dort um alles gekümmert. Dabei kann es auf dem Trauerweg helfen, den geliebten Menschen im eigenen Tempo zu verabschieden. Mit Ruhe und Würde.

Die Geschichte von Diane Broeckhoven geht genau in diese Richtung. „Ein Tag mit Herrn Jules“ erzählt von Alice. Alice und ihrem Mann Jules, die Jahrzehnte verheiratet waren und in guten wie in schlechten Zeiten zusammen gehalten haben. Und dann ist da dieser Morgen im Winter, an dem Jules stirbt. Einfach so. Ohne Vorwarnung sitzt er morgens auf dem Sofa, als Alice hinein kommt und rührt sich nicht mehr.

Eigentlich müsste sie ja jetzt Jemanden verständigen, denkt sie. Eigentlich. Oder etwa nicht? Alice möchte ihren Mann aber noch nicht einfach so hergeben. Sie möchte Zeit und Ruhe haben, um Abschied zu nehmen und um ihm auch noch das eine und andere zu sagen. Als dann unerwarteter Weise noch der Nachbarsjunge auftaucht, erscheint die Situation im ersten Moment skurril, aber eigentlich… eigentlich ist es doch völlig normal. Das mit dem Leben. Und das mit dem Tod.

Ein wunderbares Buch, das seine Leser an die Hand nimmt und liebevoll zum nachdenken anregt.

„Ewiges Leben“ – ein Film von Gustavo Ron

Es gibt Fragen, die wollen Erwachsene einfach nicht beantworten. Themen, über die sie nicht sprechen wollen. Das hat der elf Jahre alte Sam (von Robbie Kay grandios DSC_0008dargestellt) rasch begriffen. Dabei hat der an Leukämie erkrankte Junge viele Fragen, denn seine Erkrankung kommt wieder und wieder und irgendwann ist klar, dass es keine Heilung mehr geben wird.

Besonders sein Vater kann sich auf keine Gespräche über das Sterben und den Tod einlassen. Gut, dass Sam gemeinsam mit seinem ebenfalls an Krebs erkrankten Freund Felix von Mrs. Willis zuhause unterrichtet wird. Denn sie stellt den Jungs die Frage: wie kann man ewig leben? Von diesem Zeitpunkt an, schreibt Sam seine Geschichte auf und hält sie auch als Video Dokument fest.

Die Freunde versuchen Fragen zu beantworten, die ihnen die Erwachsenen nicht beantworten können oder wollen. Wie ist es, zu sterben? Wo sind wir, wenn wir Tod sind?

Der Film zeigt, welche begehbaren Wege auf einmal auftauchen können, wenn Kinder mit gesunder Neugier und Offenheit über etwas nachdenken und sprechen. Und sei es, das sie sich überlegen, ob die Eltern nach dem Tod von Sam nicht einen Fragebogen ausfüllen könnten: Wie war Sams Tod? a) Friedvoll. b) Schrecklich. c) Wir wissen es nicht, wir waren Pommes essen.

Viel Leben auf der Messe „Leben und Tod“

„Ist das nicht gruselig auf eine Messe zu gehen, die sich um den Tod dreht?“ Nein. Gar IMG_1068nicht. Also für mich nicht. Denn der Tod – so sehr viele auch versuchen ihn auszuschließen – gehört nun einmal zum Leben dazu. Außerdem – wie der Name es schon sagt – es geht eben auch um das LEBEN.

Am Freitag, den 04. Mai fuhr ich nach Bremen und war gespannt was mich dort wohl erwarten würde. Bereits zum 8. Mal fand die 2-tägige Messe statt. Für FachbesucherInnen ebenso wie für interessierte BesucherInnen wie mich.

Da ich den Eröffnungsvortrag zum Thema „End-lich leben – mit Leib und Seele Tod und Vergänglichkeit akezeptieren“ nicht verpassen wollte, war ich gleich zu Beginn vor Ort. Die Halle füllte sich erst nach und nach – soweit ich den Überblick hatte, waren die Frauen in der Überzahl – und so konnte ich schon einmal ganz gemütlich an den zahlreichen Ständen entlang schlendern und mir den einen und anderen merken, wo ich später gerne mit den Standbetreibern ins Gespräch kommen wollte.

Der Eröffungsvortrag des Theologen Dr. Nikolaus Schneider fasste die Notwendigkeit einer solchen Messe perfekt zusammen: wir können nicht vor dem Tod davonlaufen. Ob wir wollen oder nicht, er gehört zum Leben dazu. Durch die Akzeptanz der „eigenen Vergänglichkeit“ bekommt man außerdem einen anderen Blick auf das (eigene) Leben. Was durchaus von nutzen sein kann. Gut gefallen hat mir, dass hier die „Dinge“ beim Namen genannt wurden und das trotz allem der Vortrag nicht „schwer“ war, sondern auch und gerne gelacht werden durfte.

Im Verlaufe des Tages war ich noch 3 x im sogenannten Forum, um mir dort Lesungen anzuhören:

„Geschichten, die das Leben erzählt, weil der Tod sie geschrieben hat“ von und mit Mechthild Schroeter-Rupieper (Gründerin von Lavia dem Institut für Familientrauerbegleitung). Die unterschiedlichen Trauergeschichten, die Frau Schroeter-Rupieper vorlas, zeigten deutlich, wie wichtig es ist mit der Trauer zu leben, sich Unterstützung – wenn nötig – zu holen und vor allem auch Kinder und Jugendliche mit einzubeziehen. Gerade ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat mich sehr beeindruckt, zeigt sie doch, dass es kein guter Weg ist diese in einem Trauerfall „außen vor“ zu lassen.

Eine ganz andere Lesung erwartete die ZuhörerInnen, als es um das Buch „Mama ist tot. Und jetzt?“ von Anna Funck ging. Eine Energie geladene, übersprudelnde junge Frau IMG_1069betrat die Bühne und im ersten Moment vermutete man gar nicht, dass es um etwas trauriges gehen könnte. Aber der Titel erzählt ja bereits davon, dass die Mutter von Frau Funck verstorben ist. Und sie selber erzählte nun, wie es ihr während und nach dieser Zeit ergangen war. Und vor allem auch, wie ihre Mitmenschen auf ihre Trauer reagierten. Ein Punkt, in dem es ihr ähnlich erging wie der nächsten Autorin, Muriel Marondel, in deren Buch es um den Tod ihres Vaters bzw. um die Trauer um ihn geht – „Lieber Tod, wir müssen reden!“

Die beiden jungen Frauen erlebten jede für sich, wie einsam man sich in einer Gesellschaft fühlen kann, die Themen wie sterben, Tod und Trauer ungern über die eigene Haustürschwelle lassen wollen. Sie fühlten sich oftmals allein gelassen, haben Hilfe gesucht und nicht gefunden. Für beide eine Anregung ihre Erlebnisse selber in Worten zu fassen, um anderen Trauernden aufzuzeigen, welche Wege sie gegangen sind und zu ermutigen der eigenen Trauer Raum und Zeit zu geben. Ich habe im Nachhinein mit beiden Autorinnen noch gesprochen und finde es großartig und wichtig, dass es immer mehr Menschen gibt, die erkennen, wie wichtig es ist, diese Lebensbereiche nicht auszugrenzen.

Selbstverständlich gab es noch etliche andere hörenswerte Beiträge, aber einen Teil des Tages wollte ich eben doch nutzen, um mir die anderen Angebote bzw. Stände anzuschauen. Und es hat sich wahrhaftig gelohnt.

Hier ein kurzer Querschnitt der Stände, bei denen ich länger ins Gespräch gekommen bin:

Medienprojekt Wuppertal 

An diesem Stand waren es nicht vorrangig die ausgestellten DVD´s, die mich interessierten, sondern tatsächlich die junge Frau, die dort das Medienprojekt Wuppertal vertrat. Mitte 20 wie ich kurz darauf erfuhr, setzt sie sich zusammen mit anderen Menschen im Alter bis Mitte 40 dafür ein die Themen „Sterben und Trauern“ aus dem Tabubereich heraus zu holen. Die Dokumentationen handeln von Nahtoderfahrungen, von Jugendlichen, deren Vater oder Mutter gestorben ist oder auch wie junge Menschen Sterbenden begegnen. Wir hatten ein sehr interessantes Gespräch und gerade in unserem technischen Zeitalter ist es doch ein möglicher und wichtiger Zugang so auf diese Themen aufmerksam zu machen.

Opal – Postforma Urnen

Bei diesem Bremer Unternehmen erhält man individuell hergestellte Urnen aus dem 3D-Drucker. Ja, mich hat das ehrlich gesagt sofort neugierig gemacht, da ich gerade im vergangenen Jahr nach dem Tod meiner Mutter festgestellt hatte, das viele Urnen eben so gar nicht meinem Geschmack entsprechen. Diese Urnen sehen – in meinen Augen – nicht nur schön aus, sondern sind auch aus einem biologisch abbaubarem Kunststoff hergestellt. Der Grund warum jede Urne ein Unikat ist, beruht darauf, dass vor dem Druck individuelle Angaben zu der / dem Verstorbenen in das Programm eingegeben werden. Daraus resultieren dann die unterschiedlichen Ausformungen. So zumindest habe ich es im Gespräch verstanden. Da ich technisch nicht so versiert bin, erkundigt Euch bei Interesse lieber nochmal selber.

Sarggeschichten

„Wir wollen die Themen Sterben, Tod und Trauer ins Leben holen“ – so steht es im Flyer. IMG_1082Was dahinter steckt, sind u. a. Kurzfilme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu eben diesen Themen. Zu finden auf youtube – am besten einfach mal selber reinschauen.

Pantomime Christoph Gilsbach

Christoph Gilsbach ist der Meinung, dass auch in der Sterbebegleitung der Humor nicht zu kurz kommen darf. Daher hält er entsprechende Vorträge und Workshops ab. Während ich mich mit ihm unterhielt, kam eine Frau dazu, die nach eigener Aussage Krebs im Endstadium hat. Was sie seit Beginn ihrer Krankheit vermisst ist, dass auch in diesen Lebenszeiten gelacht IMG_1091werden darf. Es war ein sehr intensives Gespräch, bei dem es natürlich auch ernst zuging, aber eben, wie an der Clownsnase zu sehen ist, die wir Frauen von ihm geschenkt bekommen haben, auch viel gelacht wurde.

Abschied Bestattungen

Ein besonderer Hingucker war für mich der ausgestellte Selbstbausarg von Abschied Bestattungen. Ein beinahe handliches Paket wie aus dem Baumarkt, das die unterschiedlichsten Reaktionen hervorrief. Zwei Frauen traten hinzu, während ich das ganze neugierig beäugte und beinahe zeitgleich kamen ihre Reaktionen: „Oh wie IMG_1067toll, den kann man ja selber bemalen und gestalten“ und „Das kann man doch nicht machen“. Doch, kann man ganz offensichtlich. Ja, es ist nicht jedermanns Sache, aber auch ich habe es in dem Zusammenhang der Trauerarbeit gesehen. Etwas selber gestalten, etwas „zu tun haben“. So vielfältig wie Menschen auf ihre persönlichen Trauerfälle reagieren, so vielfältig sind heutzutage glücklicherweise auch die Angebote.

Seelensport

Wie eben bereits erwähnt, gibt es zahlreiche Angebote, die Trauernde auf ihrem Weg begleiten und unterstützen können. Da ich selber weiß, wie wichtig mir Bewegung ist, wenn es mir – aus welchen Gründen auch immer – schlecht IMG_1079geht, hat mich das Angebot der Österreicherin Katrin Biber sofort angesprochen. Sie hat nach dem Tod ihrer Schwester durch Bewegung nach und nach ins Leben zurück gefunden und hat daraus ein Trainingskonzept  entwickelt, dass sich an der individuellen Trauer, den Gefühlen und dem Körper der / des Trauernden orientiert. Eine beeindruckende junge Frau, die durch ihre eigenen Erlebnisse und Erkenntnisse andere unterstützt und begleitet.

Die Traueroblate

Angela Stehr hat diese sehr persönlichen und IMG_1064wunderschönen Grabbeigaben erfunden und stellt sie in ihrem Hof Atelier selber her. Ich habe dies bereits in einem meiner Beiträge erwähnt, so dass Ihr hier gerne noch einmal schauen könnt.

Ja, das war nun ein kleiner Eindruck von meinem Messebesuch. Solltet Ihr Fragen haben, schreibt mir diese gerne in die Kommentare oder nutzt meine E-Mail Adresse, die im Impressum angegeben ist.

Übrigens: auch im kommenden Jahr wird die Messe Leben und Tod wieder in Bremen stattfinden und zwar am 10. und 11. Mai 2019. Ich werde am Freitag, den 10. vor Ort sein. Vielleicht treffen wir uns ja!