DSGVO – Augen verschließen ist keine Lösung

Ja, hin und wieder – oder auch öfter – habe ich Probleme schon ausgesessen. Oder es zumindest versucht. Nach dem Motto: „abwarten und Tee trinken“. Manche Seiten an meinem Autorenleben machen eben nicht allzu viel Spaß und wie gerne möchte ich sie umgehen.

Nun aber macht sich eine Problematik so richtig mausig und ich kann und will die Augen davor nicht verschließen: DSGVO ist die Abkürzung des Monats Mai und es handelt sich hierbei um die Europäische Datenschutz Grundverordnung, deren Anwendbarkeit ab dem 25. Mai 2018 gilt. Also schon in Kürze…

Anfangs dachte ich noch, dass mich diese Verordnung gar nicht betrifft. Hey, ich bin doch nur eine kleine Bloggerin, die es liebt ihre Beiträge zu schreiben und mit der Welt zu teilen. Tja, leider ist es so einfach nun wohl doch nicht.

Wie bei jeder Problematik gibt es bei zehn Befragten auch prompt zehn Meinungen. Ich bilde mir gerne meine eigene, denn letztendlich – und dass sollte jedem, der einen Blog, eine Website betreibt wirklich klar sein – betrifft es uns nun einmal alle.

Etliche haben mittlerweile die Reißleine gezogen und nehmen ihren Blog vom Netz. Gerade gestern erst hat Marcus Johanus gepostet, dass die Tage seines Blogs gezählt seien. Somit verschwindet einer der Blogs, dessen Beiträge ich wirklich gern gelesen habe und die stets informativ und aktuell waren. Und das macht mich traurig. Und auch sauer.

Meine Waldträumerin ist ja nun noch ein Blog-Baby und ehrlich gesagt habe ich im Moment nicht vor, das Blogger-Handtuch zu werfen. Was tue ich also? Ich habe mir verschiedene Artikel und Checklisten zusammengesucht, durch die ich mich in den nächsten Tagen durchwühlen werde. Nach und nach werde ich so zum einen ein tieferes – oder überhaupt mal eines – Verständnis für die Sachlage bekommen und zum anderen meinen Blog so sicher machen, wie es mir möglich ist.

Woher ich meine Informationen habe?

1. Annika Bühnemann hat auf ihrer Seite einen toll recherchierten und verständlichen Artikel zu diesem Thema geschrieben – www.vomschreibenleben.de

2. einen kostenlosen DSGVO-Guide von Raidboxes, speziell für WordPress Seiten – da scheint es nämlich noch andere Problematiken zu geben! – die Seite findet Ihr hier.

3. eine Checkliste von lawlikes, die Ihr hier findet.

Ob das nun das Non-plus-ultra ist, weiß ich natürlich nicht. Aber irgendwo muss man anfangen und ich möchte mich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Also werde ich gleich meine Ärmel hochkrempeln, mir einen Tee kochen und dann… hinein ins DSGVO-Abenteuer.

Habt Ihr noch andere Tipps? Wie geht Ihr damit um? Oder habt Ihr Euch schon entschlossen, Euren Blog zu schließen?