Bye bye Whats App, facebook, Blog…

… zumindest in den kommenden 3,5 Wochen werde ich all das ruhen lassen und eine ausgiebige Frühlings-Pause genießen.

Ob das funktioniert? Oh ja! Es ist herrlich, eine Zeitlang auf all das zu verzichten. Für DSC_0141mich ist es wichtig, mal keine Nachrichten zu tippen, sondern einfach nur im realen Leben zu sein.

Und danach? Dann stürze ich mich mit frischer Energie in die anstehenden Aufgaben: das bloggen, ein neues Kinderbuch schreiben, die Ausbildung zur Trauer- und Sterbebegleiterin… es bleibt also spannend!

Ich freue mich, Euch Mitte / Ende Juni wieder zu lesen und wünsche Euch bis dahin eine wundervolle Zeit.

P.S. Den Beitrag über die Messe „Leben und Tod“ werde ich dann nachreichen. Aktuell habe ich Probleme mit dem Internet und es würde ewig dauern, die Bilder hochzuladen.

Kuddel & Muddel Geplauder oder Wie ich eine unerwartete Chance ergriffen habe

Wahnsinn! Da ist mir doch tatsächlich eine Chance vor die Füße gepurzelt, mit der ich DSC_0023überhaupt nicht gerechnet hatte. Einfach so. Einfach, weil auf einmal ein Puzzle Teil zum anderen gepasst hat. Ohne drücken, schieben… ja, einfach so.

Falls Ihr Euch jetzt fragt, ob ich wirklich gerade so wirr bin, wie es sich hier liest: JA!

Aber ich versuche jetzt mal von vorne zu beginnen: morgen ist es zwei Wochen her, dass ich auf der Messe „Leben und Tod“ in Bremen war. Natürlich wollte ich längst einen Beitrag geschrieben haben – der kommt auch noch; versprochen – und ich hatte mir sowieso so einiges für diese zwei Wochen vorgenommen, aber dann… atmen, Nicole, atmen…

Wer mich schon länger kennt oder sich auch genauer auf meinem Blog umgeschaut hat, der weiß, dass ich mich mit den Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer bereits seit Jahrzehnten beschäftige. Daher war es für mich auch ein wichtiges Ereignis zu der Messe nach Bremen zu fahren. Natürlich hatte ich immer schon mal überlegt, ob und wenn ja wie ich mich in diesen Bereichen, die doch so viele Menschen verunsichern und ängstigen einbringen kann. Aber bisher hatte ich nie das richtige für mich gefunden. Dass was sich wirklich gut anfühlt.

Bis ich auf der Messe über eine Ausbildung zur Trauer- und Sterbebegleiterin gestolpert bin, die mich ganz speziell anspricht. Dazu folgt dann in späteren Beiträgen noch genaueres.

Lange Schreibe, kurzer Sinn… ich habe mich tatsächlich zu der 2-jährigen Ausbildung angemeldet, die allerdings – und das war so der klitzekleine Haken – erst im November 2019 beginnt. Und gestern nun – so ganz richtig kann ich es immer noch nicht fassen – habe ich Bescheid bekommen, dass ich für eine Teilnehmerin, die leider ihre Anmeldung zurückziehen musste, in den gerade begonnenen Ausbildungsgang einspringen kann.

Und wisst Ihr was? Ich habe diese Chance mit beiden Händen ergriffen und neben mir liegt das fertig ausgefüllte Anmeldeformular, das ich gleich zur Post bringen werde. Ist das ein absoluter Wahnsinn?? Das funktioniert natürlich nur, weil mein Mann – der beste der Welt – mich darin unterstützt. Und auch mein Sohn – Ihr ahnt es: der beste der Welt – steht mir zur Seite. Und ohne die Beiden würde das überhaupt rein gar nicht funktionieren!

Ach ja, ich werde übrigens die Ausbildungszeit dadurch begleiten, dass ich praktische Erfahrungen in einem Hospiz sammle. Auch da habe ich bereits meine Fühler ausgestreckt und hoffe auf einen positiven Bescheid.

So, dass musste jetzt einfach alles mal raus! Habt einen schönen Tag und wenn Ihr die Gelegenheit habt, eine Chance zu nutzen, dann greift zu!

Mal eben ne Runde schnacken

Ja, heute schneie ich (trotz Frühling) einfach mal so auf einen kurzen Klönschnack rein. Einen auf Hochdeutsch allerdings, denn unser Rehburger Platt beherrsche ich nicht.

Draußen lacht die Sonne von einem herrlich blauen Frühlings-Himmel und ich bin doch tatsächlich nach wie vor mit dem umsetzen der Anforderungen der DSVGO (den Beitrag dazu findet Ihr hier) beschäftigt.  Wer von Euch übrigens weiß, wie man diesen Banner bzgl. der Cookies bei WordPress einsetzt – für Tipps und Ratschläge bin ich immer dankbar!

Aber bevor Ihr nun in vielstimmiges, mitleidiges „Ooooh“ ausbrecht: meine Woche hat durchaus auch noch Highlights zu bieten. Seid Ihr Flohmarkt-Gänger? Also ich liebe Flohmärkte. Und einen, wo man mich jedes Jahr am 1. Mai findet, ist bei uns in Neustadt a. Rbge. bei Famila auf dem Parkplatz. Teils überdacht, hat es auch in diesem Jahr wieder riesigen Spaß gemacht, sich durch all die Stände zu wühlen. Obwohl das Wetter echt gruselig und ziemlich kalt war. Muss ich erwähnen, dass ich mit einem Stapel Bücher nach Hause gekommen bin?

Natürlich habe ich auch wie angekündigt begonnen, meinen Walk-Lauf-Traum zu verwirklichen. Aber dazu gibt es dann Ende der Woche noch einen Extra-Beitrag.

Morgen steht nun etwas Besonderes auf dem Plan. In Bremen findet die 11. Messe Leben & Tod statt und ich werde das erste Mal (als Besucher) dabei sein. Ich habe mir bereits einige Vorträge rausgesucht, die mich interessieren und einige Stände stehen auf meiner Liste, denen ich definitiv einen Besuch abstatten werde. Und natürlich habe ich meine Kamera und meinen Notizblock im Gepäck, um Euch hinterher davon erzählen zu können.

Natürlich vergesse ich bei all dem nicht, das Frühlingserwachen in der Natur zu genießen. Denn mal ehrlich: man hat doch das Gefühl, dass es jeden Tag etwas neues zu bestaunen gibt. Und dafür nehme ich mir immer gerne die Zeit.

Was steht bei Euch in dieser Woche so an? Genießt Ihr auch die Wunder der Natur oder schlagen die Alltagswellen dafür doch zu hoch über Euch zusammen? Ich wünsche Euch jedenfalls noch eine wundervolle Woche und bis zum nächsten Klönschnack!

Könnt ihr auch den Frühling riechen?

Lorelei Gilmore kann den Schnee riechen. Dieses kleine Detail aus der von mir sehr geliebten Serie „Gilmore Girls“ ist mir von Anfang an im Gedächtnis geblieben. Warum? Kann ich etwa ebenso wie Lorelei den ersten Schneefall des Winters voraussagen? Nein, aber ich konnte es so gut nach empfinden, weil es mir mit dem Frühling ähnlich geht.

Der Start in meine persönlichen Frühlingsgefühle hat nichts mit dem Datum zu tun. Oder mit den ersten Krokussen in meinem Garten. Oder den wunderschönen, inzwischen blühenden Forsythien. Mein Frühlings-Herz schlägt schneller, wenn die ersten Felder umgepflügt und für das säen vorbereitet werden.

Genau dann riecht es nach der aufgebrochenen dunklen Erde, die nach dem Winter erst einmal tief durchzuatmen scheint. Wie in meiner Kindheit – da ich in der Stadt aufgewachsen bin, hatte ich nicht allzu oft Gelegenheit dazu, während ich heute die Felder fast vor der Haustür habe – hocke ich dann am Feldrand und wühle mich mit den Fingern tief hinein, pflüge sozusagen ein wenig nach. Und dann – ja, dann ist für mich wirklich der Frühling da.

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Ostern ohne Heidi und den Geissenpeter

Wusstet Ihr, dass es Feiertagsgesetze gibt? Ich nicht. Und sie sind sogar von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Worin sich aber die Bundesländer so ziemlich einig sind, ist ein Gesetz, dass es seit 66 Jahren gibt: Tanzverbot an Karfreitag und Karsamstag.

Davon hatte ich noch nie gehört. Anscheinend habe ich die fast fünf Jahrzehnte meines OsternLebens auf dem Mond verbracht. Tanzend versteht sich! Jedenfalls war ich erstaunt, als ich in der HAZ (Hannoverschen Allgemeinen Zeitung) las, dass es Diskussionen über die Abschaffung des Gesetzes gibt.

Meine Neugierde war geweckt und Internet-sei-Dank habe ich rasch mein Wissen ein wenig gefüttert. Im NFeiertagsG (Niedersächsisches Gesetz über die Feiertage) ist dieser Punkt für uns Sturmfest und erdverwachsene Bürger genauestens geregelt. Laut diesem betrifft es auch schon den Gründonnerstag. Nun, ich habe mich da jetzt mal nicht en detail durchgewühlt (wenn Ihr das tun möchtet, klickt bitte hier), sondern mich lediglich mit „gefährlichem Halbwissen“ versorgt.

Und das sagt ganz klar, dass nicht nur das gemeinsame Tanzen verhindert werden soll, sondern es betrifft auch noch andere Bereiche, wie z. B. (und dafür habe ich dann nochmal google befragt) Filme: ich habe in meiner Kindheit mit Begeisterung die Zeichentrickserie „Heidi“ gesehen. Wenn sie mit dem Geissenpeter gemeinsam die Alm hoch und runter getollt ist, das war herrlich, wahnsinnig idyllisch und im Nachhinein auch schlicht kitschig. Tja, das darf an diesen sogenannten stillen Feiertagen nicht ausgestrahlt werden. Warum frage ich mich da und finde doch keine Antwort.

Dann leuchtet mir schon eher ein, dass sie „Das Leben des Brian“ nicht zeigen dürfen. Wer es nicht kennt: eine Komödie der Komikergruppe Monty Python – ganz klar ein Kultfilm! – der sich mit typisch britischem Humor dem Messias inklusive Kreuzigung widmet. Ein Film, den ich zu jeder Jahreszeit, an allen Feiertagen genießen kann!

Jedenfalls bin ich doch nachhaltig beruhigt, dass an stillen Feiertagen so gut für uns gesorgt wird. Direkt am Ostermontag geht das Leben dann auch ganz normal weiter, da steht im Fernsehprogramm – übrigens genauso wie jedes Jahr an Weihnachten „Stille Nacht, heilige Nacht…“ – ebenfalls ein Kultfilm: „Stirb langsam“. Bruce Willis im Feinripp Unterhemd, wie er durch Scherben geht – immer wieder ein Genuss.

Tja, was soll ich da noch schreiben… ich hoffe ehrlich gesagt, dass Ihr genau wie ich an so vielen Tagen des Jahres wie möglich, tanzt und lacht und fröhlich seid. In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Osterfest – genießt die Zeit und das Leben.

P.S. Und wenn Ihr jetzt tatsächlich ein wenig Sehnsucht nach der Serie „Heidi“ bekommen habt oder wissen wollt, was das denn überhaupt war… klickt hier und hört Euch die Titelmusik an!

Mal raus aus dem Hamsterrad

Habt Ihr schon einmal gesehen, wie ein Hamster in seinem Rad läuft und läuft und läuft? Auf den ersten Blick sieht das ja irgendwie niedlich und witzig aus. Nur leider ist es das nicht. Denn wie es oft bei den anfangs so geliebten Haustieren ist: plötzlich lässt das Interesse an ihnen nach und Putzi, Wutzi oder auch Mausi fehlt es an Beschäftigung, Liebe, Abwechslung… vor allem, wenn es sich wie bei Hamstern um Einzelgänger handelt und man sie nicht mal eben damit abspeisen kann, ihnen einen Gefährten in den ohnehin schon zu engen Käfig zu setzen.

Aber an dieser Stelle wollte ich eigentlich gar nicht mit erhobenem Zeigefinger auf vermeintliche Tierfreunde zeigen. Nein, mir geht es um das Hamsterrad. Oder vielmehr möchte ich es als Metapher für den Alltag unzähliger Menschen nutzen.

Da tauchen bei Euch gleich Bilder von Eurem Alltag auf? Wie Ihr jeden Morgen zur selben Zeit aufsteht, im Vorbeigehen frühstückt, die Yoga Übungen aufgrund akuten Zeitmangels auf irgendwann verschiebt und Euch dann in das tägliche Einerlei stürzt?

Na gut, so dramatisch muss es ja nicht sein. Aber oft schlagen die Wellen des Alltags eben doch gnadenlos über uns zusammen und wenn wir nicht hin und wieder das Rad – um wieder bei dem niedlichen, vernachlässigten Hamster zu bleiben – einmal stoppen, dann verpassen wir nicht nur so einiges im Leben, sondern riskieren im schlimmsten Fall sogar krank zu werden.

Genau aus diesem Grund habe ich mir für 2018 vorgenommen, öfter mal unterwegs zu sein. Raus zu gehen, über den Tellerrand zu schauen, den Horizont zu erweitern, mir Zeit für mich zu nehmen. Nennt es, wie Ihr wollt.

Nun war mein „mal rauskommen“ in der vergangenen Woche gleich etwas „größer“. DSC_0172Berlin hieß mein Reiseziel. Vier Tage habe ich gemeinsam mit meinem Mann in dieser Stadt verbracht, die mich immer wieder aufs neue in ihren Bann zieht. Und natürlich werde ich darüber noch ein, zwei Beiträge schreiben.

Worauf ich jedoch mit diesem Beitrag hinaus will: nach meiner Auszeit bin ich voller Motivation, Energie und mit neuen Ideen heimgekehrt. Und ich konnte es kaum abwarten, mich wieder in meine Schreib-Welten zu stürzen. Was vor der Reise noch ganz anders aussah…

Klar, man kann nicht immer einfach so eine Reise machen. Oft fehlt das Geld oder auch die Zeit. Für mich bedeutet daher „mal rauskommen“ auch, kleinere Unternehmungen zu machen. Ich interessiere mich z. B. für historische Gebäude. Eine Ausstellung mit Fotos DSC_0024von Kirchen aus meiner Umgebung brachte mich darauf, diese Kirchen zu besuchen und selber Fotos zu machen. Finanziell bedeutet das, dass ich die Spritkosten zahlen muss und das zeitliche umfasste bei den Besuchen, die ich bisher gemacht habe jeweils rund zweieinhalb Stunden. Also etwas, das ich durchaus in meinen Alltag einbauen kann.

Und wenn ich danach wieder in mein „Hamsterrad“ steige, dann tue ich das mit deutlich mehr Elan und ja, manchmal bin ich dann sogar so übermütig, dass ich einfach mal in die andere Richtung drehe.

Was macht Ihr, wenn der Alltag mal eintönig ist oder Ihr das Gefühl habt, immer nur sinnlos im Kreis zu rennen? Schreibt mir doch gerne in die Kommentare, was Ihr für Ideen habt! Vielleicht ist ja das eine und andere dabei, dass ich auch einmal ausprobieren kann.

Begrüßungs-Geplauder – Die Waldträumerin lernt von der Natur

Es war nicht geplant, dass sich mein neuer Blog Die Waldträumerin nahezu zeitgleich mit Forsythiedem Frühling auf den Weg macht. Aber da es nun einmal so gekommen ist, merke ich dass es mir gefällt. Ein schöner Zeitpunkt, um etwas neues zu beginnen, denn draußen im Garten rüstet sich die Natur bereits für das jährliche Wunder.

Gut, am vergangenen Wochenende hatten wir überraschenderweise noch einmal Eis und Schnee. Aber, dass das Frühlingswunder nicht mehr aufzuhalten ist, das zeigen die Blüten der Krokusse, die sich auch zwischen den Schneeresten behaupten. Und die Knospen der Forsythien, die seit dem Herbst vergangenen Jahres an den Sträuchern geduldig auf ihren Auftritt warten.

Der Himmel leuchtet an diesem Montag in einem hellen Blau über das sich Wolkenfetzen verteilen. Die Sonne mildert die eisigen Windböen ein wenig ab, die mir auf dem Feldweg bei meinem Morgen FeldSpaziergang entgegen brausen. Ich versuche meine Gedanken noch ein wenig von der bevorstehenden Arbeit in meiner Schreibstube abzulenken. Aber sie gehen durch wie eine Herde Wildpferde und ich lande unversehens bei meinem Blog, der nun online gehen soll.

Endlich, denke ich. Lange genug hatte ich überlegt, ob es einen neuen Blog geben soll. Einen, der all meine Leidenschaften zusammenfasst. Auf dem ich nicht „nur“ über das Schreiben, über meine Arbeit als Autorin schreibe, sondern über das Leben von A-Z.

Die Antwort lautete wieder und wieder: „Ja!“ Trotzdem will gut Ding ja bekanntlich Weile haben. Und so bin ich die Schritte bis zum heutigen Tag in meinem Tempo gegangen. Manchmal war ich versucht, mich an der teils rasenden Geschwindigkeit meiner Mitmenschen zu messen. Kam mir langsam, behäbig vor. Aber Die Waldträumerin in mir beruhigte mich: „geh Deinen eigenen Weg“, flüsterte sie, „so, wie Du es immer getan hast.“

Und wenn ich mir gerade jetzt im beginnenden Frühling all die kleinen und großen Wunder anschaue, die sich dann auf den Weg machen, wenn die Zeit gekommen ist – ja, dann fühle ich, dass wir Menschen von der Natur noch eine Menge lernen können. Und vielleicht, ja vielleicht habe ich das bereits während diese Seiten, die Fotos und was sonst noch mit diesem Blog zu tun hat, entstanden sind.