Einszweidrei, im Sauseschritt…

DSC_0001… läuft die Zeit, wir laufen mit! Ja, Wilhelm Busch trifft es mit diesem Zweizeiler bei mir im Moment echt auf den Punkt. Irgendwie habe ich mich im Stundenzeiger verhakt und werde nun mitgeschleift… Runde um Runde.

Naja, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Aber die letzten drei Wochen vor meiner jährlichen Frühjahrspause haben es wirklich in sich. Besonders die Wochenenden: am 10. Mai war ich in Bremen auf der Messe Leben und Tod – davon werde ich Euch noch erzählen, ebenso wie von einem wunderbaren live-und-in-Farbe-Gespräch mit der Bloggerin Anja von „…ein Stück untröstlich“ -, vom 19. – 21. Mai in Hamburg zum Seelfrau Wochenende und in dieser Woche findet ab Freitag Nachmittag das Abschluss-Wochenende des Kurses für SterbebegleiterInnen in Loccum (glücklicherweise bei mir um die Ecke) statt. Puh…

„Nebenbei“ plane ich aktuell das 2. Halbjahr. Ihr wisst ja, dass ich alles plane, was nicht bei Drei auf dem Baum ist und da mein 1. Halbjahr bisher sehr, sehr, sehr… Hundelastig war, heißt es nun auch einmal wieder die Ärmel hochkrempeln und Projekte umsetzen. Projekte, für die ich dann wiederum einiges an Aktionen streichen muss, die mir in den letzten Monaten ans Herz gewachsen sind. Aber alles geht eben nicht!

Ihr lest schon: es wird noch einiges zu erzählen geben. Aber für heute war es das erst einmal. Eine kurze Wasserstandsmeldung sozusagen. Bei dem was da heute vom Himmel herunter regnet, ein passender Begriff.

Ich werde jetzt erst einmal die Unterlagen vom Wochenende durcharbeiten und dann mit Gummistiefeln versehen, meine Gina vor die Tür jagen (diese Regenströme sind selbst ihr zu ungemütlich). Bewegung muss schließlich sein!

 

Ultralauf in Kleinalmerode – Bilstein-Marathon

Mein Mann Holger hat sich wieder auf die „Lauf-Socken“ gemacht… ich staune jedes Mal nur und freue mich über seine Beiträge, die er hier mit uns teilt!

Bilstein-Ultra in Kleinalmerode – 28. April 2019
von Holger Vergin

Am letzten Sonntag stand schon mein dritter Ultra in diesem Jahr auf dem Programm. Nachdem es zuletzt wochenlang trocken und mild, eher warm war, war für den Lauftag bedecktes Wetter mit Schauern, Gewittern (!), aber auch stellenweise Sonnenschein angesagt. Ich überlegte, was ich anziehen sollte und nahm schließlich kurze und lange Sachen sowie Regenjacke und Mütze mit. Um 4:30 Uhr saß ich im Auto und machte mich auf die ca. 180 KM lange Fahrt zum Startort in Kleinalmerode. Das liegt zwischen Göttingen und Kassel und ist ein eher verschlafenes Örtchen. Aber nicht am Tag des Bilstein-Marathons – dann können sich maximal 500 Teilnehmer vom Reiz der Gegend im Kaufunger Wald und rund um den namensgebenden Bilstein überzeugen. Dort ist auch der höchste Punkt der Strecke mit etwas über 640 m üNN.


Aber der Reihe nach: Gegen 7:20 Uhr erreichte ich den Ort, stellte mein Auto ab und nach kurzem Fußweg zum Bürgerhaus konnte ich noch die Wanderer bei ihrem Start über die Marathondistanz anfeuern. Ich nahm meine Unterlagen in Empfang, schnupperte noch ein wenig Wettkampfluft und bereitete mich dann auf den Start vor.

Das Teilnehmerlimit von 500 gilt übrigens für alle Strecken zusammen (21 KM, Marathon, Wandern und Ultra). Gegen 8:30 Uhr machten sich etwas über 100 Teilnehmer auf den langen Weg. Wie das so ist, wird am Anfang noch mehr „gequatscht“ und alle sind guter Dinge.

Wir laufen ein Stück durch den Ort und umrunden dann den Rodeberg. Hier geht es schon ordentlich auf und ab, insgesamt sollen auf der Ultra-Strecke 1.500 Höhenmeter zusammen kommen. Das Feld zieht sich bald auseinander und ich finde allmählich meinen Laufrhythmus. Wir laufen aus dem Waldstück heraus, über Feldwege zur ersten Verpflegung.

Bei dieser Veranstaltung wird übrigens auf Plastikbecher verzichtet, heißt, jeder Teilnehmer bringt seinen eigenen Becher mit. Hat man so etwas nicht, kann man vor Ort den faltbaren BiMa-Becher erwerben. Dieser ist platzsparend unterzubringen und die Idee finde ich einfach klasse. Bei bis zu 10 Verpflegungsstellen und 500 Teilnehmern kann man so einiges sparen, sehr lobenswert. Da ich im Januar schon mit eigenem Becher unterwegs war, mache ich das jetzt natürlich genauso. Weil ich meinen Rucksack dabei habe, fällt der Becher nicht mehr groß ins Gewicht.

An der Hasenmühle vorbei, auf einem schönen Trailstück, komme ich wieder nach Kleinalmerode zurück und die ersten ca. 14 Kilometer sind geschafft.

Über den Hubenröder Weg geht es in langen, allmählichen Steigungen bis zum Steinberg hinauf, auf ca. 588 m üNN. Und diese langen, allmählichen Steigungen haben es in sich. Ich war vor 5 Jahren schon mal auf dieser Strecke unterwegs und damals dachte ich mir: „Na, so steil ist es hier nicht, da kannst Du bestimmt laufen. Außerdem sind es heute ja „nur“ 57 KM, da müsste die Kraft doch locker reichen.“ Und schon hatte ich die Wirkung unterschätzt, dass nämlich diese Art Steigung den Körper total auslaugen kann, wenn man nicht aufpasst. Ich war zwar 2014 körperlich nicht völlig am Ende, aber damit gerechnet hatte ich so nicht. Das wurde mir erst hinterher bewusst. Und deshalb war mir jetzt auch klar, dass ich solche Wege langsam und ruhig angehen sollte.

Das Schlussstück zum Steinberg war schön trailig, landschaftlich sehr reizvoll und oben angekommen waren ca. 25 KM geschafft. Wir liefen wieder abwärts und dann um den Giesenberg herum. Dieser Abschnitt war sehr abwechslungsreich und hatte tolle Trail Abschnitte. Dann folgte ein heftiger Anstieg und über uns drehten sich die riesigen Windenergieanlagen.

Auf den breiten Waldwegen oben angekommen liefen wir teils sehr dicht an diesen Windrädern vorbei. Und auch wenn wir alle wissen sollten, wie wichtig diese Anlagen auf unserem Weg in eine CO²- arme Welt sind, war mir beim Vorbeilaufen allein ob der schieren Größe etwas mulmig zumute. So etwas gibt es im beschaulichen Rehburg eben nicht.

Es folgten wieder lange Bergab Passagen – mittlerweile hatte sich auch die Sonne mal blicken lassen – und diese mündeten schließlich in einen ewig erscheinenden Anstieg zum Bilstein, dem namensgebenden Gipfel mit Aussichtssturm. Ewig sind immerhin 5-6 Kilometer und natürlich ging ich dieses Stück komplett. Schon von weitem hörte ich eine Blaskapelle Musik machen, allerdings probten sie anscheinend nur, und nur wenige Ausflügler hielten sich bei der bewirtschafteten Hütte auf.

Leider gab es heute keine so schöne Fernsicht, da es doch recht bewölkt war. Nach einem kurzen Trailstück kam die nächste Verpflegung und der breite Waldweg führte ebenso ewig erscheinende Kilometer bergab. Ich lief langsam aber stetig und fragte mich, ob noch ein größerer Anstieg käme. Klar, hätte ich mir das Höhenprofil vorher angesehen, und nicht erst jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, hätte ich gesehen dass es nur noch ein bisschen wellig bergauf und bergab geht. Und so war es dann auch, wobei hier noch einige nette kleine Trail Abschnitte auftauchten. Manch kurzer, aber „fieser“ Anstieg war auch noch dabei, aber dann war es soweit, ich konnte das Ziel schon hören.

Und nach 7:16 Std. war ich dann da, wo ich am Morgen gestartet bin. Voller Stolz hatte ich meinen 43. Ultra insgesamt beendet. Genauso viele Marathons bin ich bisher in meinem Leben gelaufen und der nächste Lauf wird wieder ein Ultra.
Nachdem ich das Kuchenbuffet geplündert hatte – naja nicht ganz – machte ich mich auf den Heimweg und dann … Beine hochlegen und genießen.

 

Drei Monate Glück-mit-Gina

Drei Monate sind es schon. Wahnsinn! Am 26. Januar 2019 ist Gina bei uns eingezogen. In unser Haus, unser Leben und vor allem in unsere Herzen. Etliches habe ich in dieser Zeit schon von ihr erzählt. Ich habe Euch Fotos gezeigt – ganz die stolze Hunde-Mama.

Und trotzdem möchte ich auch heute noch ein bisschen von diesen drei Monaten erzählen. Davon, dass aus einem scheuen kleinen Hunde-Mädchen, ein Wirbelwind geworden ist, der Herzen im Sturm erobert. Aber bis sie ihr Herz, überhaupt erst ihr Vertrauen herschenkt, das dauert. Bei uns war sie gleich nach den ersten Stunden zutraulich. Aber mal ehrlich… was blieb ihr? Wir waren ihr Anker in einer völlig fremden Welt. In einer Welt, in der ungewohnte Lichter sie bei Dunkelheit erschreckten und sie sich vor ihrem eigenen Spiegelbild gruselte. Eine Welt, in der es plötzlich Spaziergänge für sie gab. Was zwar toll war, ihr aber auch Angst eingejagt hat.

Von der Hündin, die vor Angst erstarrt irgendwo stehenblieb, ist nichts mehr übrig geblieben. Gina stürmt jetzt mutig drauflos, ist neugierig und hat zudem unglaublich viel Spaß am Lernen. Deswegen sind wir auch froh, dass wir eine tolle Hundeschule mit einem Trainer gefunden haben, der uns zeigt, wie wir gemeinsam Spaß haben können. Und Gina ist auf dem Hundeplatz immer wissbegierig und bemüht, alles so schnell wie möglich richtig zu machen.

Sie liebt die weiten Felder bei uns in der Gegend ebenso wie den Klosterwald, wo wir regelmäßig hinfahren und wo sie auch mit Begeisterung im Wasser herum pantscht. Auch Innenstädte sind ihr nicht mehr fremd und wenn ich sehe, wie sie durch eine Fußgängerzone marschiert, dann staune ich nur. Ja, da ist noch jede Menge Aufregung, aber eben auch das Vertrauen, das wir schon wissen was wir tun.

Und wenn dann die großen Abenteuer geschafft sind, dann sitzt sie bei uns auf dem Sofa und kuschelt sich an. Immer öfter ist sie schon so gelassen, dass sie sich auch allein in eine Ecke verkrümelt und einfach mal ihre Ruhe genießt. Das ist schließlich auch wichtig. Und sie weiß, dass wir nicht weggehen, sondern immer für sie da sind.

Ach ja, auch das allein Zuhause bleiben haben wir bereits geübt und wenn wir sagen: „Bis gleich“, dann weiß sie zwei Dinge: 1. doof, Herrchen und / oder Frauen gehen weg und 2. ABER, sie kommen wieder!

Leider hat Gina sich in diesen drei Monaten auch schon zwei Mal verletzt und Ihr könnt mir glauben, dass wir hier in heller Aufregung waren. Beim ersten Mal – ich hatte davon erzählt – hat sie sich ja die Kralle angebrochen. Was nach einer Woche glücklicherweise alles bestens verheilt war. Und heute morgen nun kam sie uns mit einem „Matsch-Auge“ entgegen. Und ich dachte erst an eine Bindehautentzündung, aber es ist ein winzigkleiner Riss in der Hornhaut. Nun müssen wir die nächsten fünf Tage Tropfen in das Auge machen. IN nicht daneben, darüber, darunter… naja, auch das bekommen wir hin. Hauptsache, es ist nichts schlimmeres!

Ja, Ihr lest es sicher aus diesem Beitrag heraus, aber ich schreibe es doch nochmal in deutlichen Worten: wir sind so glücklich und dankbar, dass diese wunderbare Hündin zu uns gekommen ist und wir hoffen auf viele glückliche Jahre mit unserer Gina!

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Und falls Ihr die anderen Beiträge über unsere Süße noch nicht kennt:

Zwei Mal werden wir noch wach

Und plötzlich ist da wieder Pfotengetrappel

Wie ich beim herabschauenden Hund auf den Hund herab schaute

Vier Wochen mit Gina: Ein Liebesbrief an eine zauberhafte Hündin

Gina ist verletzt und I´m back

Gina hat Freunde gefunden

Die erste Wanderung in diesem Jahr

Ein paar freie Tage und jede Menge Sonnenschein – die besten Bedingungen, um mal wieder die Wanderschuhe zu schnüren. Da wir in diesem Jahr noch keine Wanderung unternommen hatten, wurde es eine Kurzstrecke von rund 7,5 km. Aber immerhin mit ein paar Steigungen darin.

Da wir keine Lust hatten, allzu weit zu fahren, haben wir eine unsere Hausstrecken in Angriff genommen. Start war in Loccum, im Klosterwald und dann ging es über Felder, durch Wälder und den Ortsteil Münchehagen bis nach Bad Rehburg.

Das schöne an dieser Strecke ist die Abwechslung, es wird nie langweilig und wir konnten unterwegs herrliche Landschaftsausblicke genießen. Natürlich gab es auch ein Picknick. Und zwar nicht nur für uns, sondern auch für Gina, die das erste Mal in ihrem Leben gewandert ist und für die natürlich alles aufregend und neu war. Wir haben auch gleich den neuen faltbaren Napf ausprobiert, der genau das richtige ist für einen Outdoor Dog wie Gina einer ist!

Wir Drei hatten einen Riesenspaß und wir werden uns sicherlich bald wieder auf den Weg machen. Und dann gerne auch über längere Etappen.

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Vor-Oster-Plausch

Das eine und andere wollte ich ja in dieser Woche noch erledigen. Aber nun flutschte heute Morgen eine Nachricht zwischen meine Pläne und ich schaute genüsslich zu, wie alles über den Haufen geworfen wurde. Und nun sitze ich gemütlich draußen im Garten, die Frühlingssonne lacht vom Himmel, ein Zitronenfalter flattert an mir vorbei und Gina spielt mit ihrer Freundin Mila.

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Ja, Mila ist heute Nachmittag bei uns zu Gast und da sie das erste Mal allein bei uns ist, passe ich natürlich auch entsprechend gut auf die beiden Süßen auf. Und lese ganz nebenbei in meinem aktuellen Buch („Klaras Haus“ von Sabine Kornbichler) und mache ansonsten – außer, dass ich diesen kurzen Beitrag schreibe – nichts. Herrlich!!!

Aber ich wollte Euch nun wenigstens noch ein paar schöne Feiertage wünschen mit viel Sonnenschein und Zeit für all die, die Euch wichtig sind. Wir lesen uns dann nach Ostern wieder, wenn ich alle Schokohasen vertilgt habe!

P.S. Eins noch: es steht jetzt fest, dass ich am 10. Mai erneut nach Bremen zur Messe Leben & Tod fahre. Und ich freue mich schon jetzt riesig auf all die tollen Gespräche, den Austausch… sogar eine lieb gewonnene Bloggerin werde ich dort endlich live und in Farbe treffen und die Lesung von Eric Wrede, einem außergewöhnlichen Bestatter aus Berlin, hören!

Gina hat Freunde gefunden

Als Gina vor elf Wochen zu uns kam, da wussten wir noch nicht viel von ihr. Auf ihrem Profil von A.S.P.A friends e.V. stand, dass sie sozial verträglich sei. Aber wer konnte schon wissen, wie sie sich in ihrer neuen Heimat zurechtfinden würde?

Inzwischen wissen wir, dass sie gerne auch andere Hunde um sich hat. Sie würde sicherlich auch einen zweiten Hund im Haus dulden, aber hier genießt sie ihr Einzel-Hund-Dasein schon sehr. Es hat eben Vorteile, wenn die Streicheleinheiten und das Futter nicht geteilt werden müssen!

Hunde Begegnungen auf unseren Spaziergängen sind glücklicherweise kein Problem. Gina tritt im Zweifelsfall lieber einmal mehr den Rückzug an und über lautes Gebell hört sie einfach hinweg, stimmt auch nicht ein. Einigen Hunden aus der Nachbarschaft begegnen wir natürlich immer wieder. Und da haben sich inzwischen erste Freundschaften entwickelt.

Morgens um kurz nach 5 Uhr, wenn wir die erste Runde unter der Woche drehen, dann begegnen wir öfter Fossi und Tracy – die auch aus dem Tierschutz stammen – und die Drei sind einfach süß zusammen. Da wird gewedelt und geschnüffelt und nicht eher Ruhe gegeben, bis wir ein Stück zusammen gehen. Und dass wo ich nicht gerade ein Morgenmensch bin… aber für Gina werde ich sogar zu nachtschlafender Zeit gesprächig!

Auch mit Lizzy – einer Hündin die zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland getötet werden sollte, um die Straßen von den Hunden zu „reinigen“ – versteht sie sich gut und auch wenn sie sich meist nur durch den Zaun begegnen, ist die Freude doch jedes Mal groß.

Aber ihre liebsten Freunde sind Mila und Damon. Ein Malinois-Husky Welpe und ein Husky. Seit einiger Zeit verabreden sich die Drei zum spielen. Und wie das auch bei Kindern ohne Fell ist, mal toben die Drei bei uns und mal besuchen wir sie. Und dann geht es im wahrsten Sinne des Wortes drunter und drüber, wobei Damon, der schon ein fortgeschritteneres Alter hat, ihr gerne das toben mit dem Hundebaby überlässt. Er hat ja sonst schon genügend mit der kleinen Hundedame zu tun. (Deswegen ist er auf den Fotos auch leider nur hin und wieder am Rand zu sehen.)

Auf diese Weise werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die Hunde sind wunderbar ausgelastet und die Frauchen – die sich glücklicherweise auch mögen – plauschen ganz gemütlich zusammen. Und für die wärmeren Tage habe ich schon versprochen, Muffins (für die Menschen, für die Hunde gibt es aber bestimmt auch etwas leckeres!) zu backen. Dann werden wir uns gemütlich draußen im Garten hinsetzen und unseren Energiebündeln zuschauen. Ich freu mich schon darauf!

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Gina ist verletzt UND I´m back

Am letzten Sonntag haben mein Mann und ich einen Riesenschreck bekommen: wir waren bei schönstem Wetter im Klosterwald spazieren, Gina genoss all die Gerüche und auch das Bad an ihrer Lieblingsstelle am Teich.

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Und dann plötzlich, jaulte sie auf, sprang zurück und hielt ihre linke Vorderpfote in die Luft… eine ihrer Krallen war angebrochen und zwar so tief, dass es kurz blutete. Wir hatten Glück im Unglück und unsere Süße konnte nach einer Pause wieder einigermaßen laufen, so dass wir es bis zum Auto geschafft haben. Sich tragen zu lassen ist nämlich so gar nicht ihr Ding! Zuhause haben wir die Stelle erst einmal mit klarem Wasser ausgewaschen und desinfiziert. Und zu diesem Zeitpunkt war sie auch schon wieder munter, zumindest so lange sie nicht gegen die Kralle kam, die in einem unnatürlichen Winkel abstand.

Den folgenden Tierarztbesuch hat sie gut überstanden – ich war froh, dass wir schon einmal „grundlos“ da gewesen waren und sie ihn kannte. Und nun ist für diese Woche ein wenig Schonung angesagt, was sie ganz schön langweilig findet. Aber die erhöhten Krauleinheiten machen natürlich so einiges wieder wett…

Ansonsten habe ich mich weiter durch die Familien Unterlagen gewühlt und bin noch zu etlichen Einsichten gekommen. Ganz fertig bin ich noch nicht, aber den Rest schaue ich mir nach und nach an. So langsam werde ich davon nämlich ein wenig rammdösig. Ausschließlich in der Vergangenheit zu wühlen, ist eben auch nicht das Wahre. Und daher gehts nun fröhlich zurück an die „normale“ Arbeit und – ENDLICH – wieder ans bloggen!

Heute werde ich erstmal in Ruhe schauen, welche Beiträge ich die nächste Zeit schreiben möchte, denn abgesehen von den laufenden Projekten (Schreibkick, Fotoprojekt, abc-Etüden) ist schon wieder einiges passiert, was ich erzählenswert finde. Zum Beispiel hat der Vertiefungsteil des Kurses für SterbebegleiterInnen begonnen. Was u. a. bedeutet, dass der Kurs sich auch bald dem Ende zuneigt und dann, ja, dann geht es los mit den Begleitungen.

Ich krempel jetzt also mal meine Ärmel hoch und lege so richtig… ok, erstmal gibt es noch eine Kraul-Einheit für Gina und dann geht es los!