Weiterwachsen

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Habit tracker – den Gewohnheiten auf die Sprünge helfen

Es ist gar nicht lange her, da wusste ich nicht, was `habit tracker´bedeutet. Oder ` bullet journal´. Und was ist eigentlich `washi tape´?

Inzwischen nutze ich mit Vorliebe die `Methode zur persönlichen Organisation´(bullet journal), ohne das mehrfach verwendtbare, herrlich bunte `handgeschöpfte, durchscheinende Papier aus Japan, das auch als Reispapier bezeichnet wird´(washi tape) würde mein Kalendersystem nicht mehr funktionieren und mit dem `Gewohnheits-Verfolger´(habit tracker) halte ich meine Angewohnheiten und Routinen nicht nur fest, sondern vertiefe sie. Ich gewöhne mich also an sie.

Ok, jetzt nochmal simpler. Wer von Euch trinkt zu wenig Wasser? Oder möchte gerne regelmäßig Sport machen, bekommt es aber nicht auf die Reihe? Bei mir ist – oder vielmehr war – das so. Zeitweise habe ich so wenig Wasser getrunken, dass die Wüste Gobi gegen mich ein Feuchtbiotop war. Und aus meinem Fitnessloch kam ich irgendwie auch nicht raus. Grüne Smoothies wollte ich meiner Gesundheit zuliebe trinken, aber mich dazu aufraffen, sie herzustellen? „Nicht heute“, Nicole fasst sich dramatisch an die Stirn, „verschieben wir es doch auf morgen.“ Ja, an mir ist – was die Aufschieberitis betrifft – eine wahre Scarlett O`Hara verloren gegangen.

IMG_E5621Aber in diesem Jahr habe ich dem ganzen ein Ende bereitet. Oder vielmehr einen neuen Anfang verpasst. Jeden Monat bastel ich nun in meinen Kalender einen `habit tracker´. An den Anfang schreibe ich mir, um welche „Aktion“ es geht (Wasser trinken, Tibeter machen, Smoothies trinken) und dann schreibe ich die Mindestanzahl (da ist zu Beginn weniger definitiv mehr sprich, es darf mich nicht gleich abschrecken!) dazu, die ich mir für den jeweiligen Monat vornehme.

Jeden Tag schaue ich, was ich von meinen Vorgaben geschafft habe und dann wird das entsprechende Feld liebevoll farbig ausgemalt. Fühlt sich für mich an, als wenn ich mir stolz auf die Schulter klopfe und tut mir richtig gut. Die ersten zwei Monate dieses Jahres hat der `habit tracker´mir schon super geholfen: alle Vorgaben wurden erfüllt und ich bin gestärkt in den nächsten Monat marschiert.

Wie schafft Ihr es, Gewohnheiten in Eurem Leben zu etablieren? Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit einem `habit tracker´gemacht? Und wenn ja, dann welche? Ich bin gespannt… und werde jetzt gleich meine Yogamatte ausrollen und Tibeter machen. Dann kann ich für heute gleich das entsprechende Feld rot ausmalen!

Wochenend-Plausch

Vor meinem Fenster biegen sich gerade Nachbar´s Fichten im Sturmgebraus. Der Himmel ist angefüllt mit dunklen Wolken, hinter denen sich die Sonne versteckt. Für Heute war genau so ein Wetter angesagt, aber bis vor einer halben Stunde war davon nichts zu sehen gewesen. Im Gegenteil. Bei der großen Vormittagsrunde mit Gina hat die Sonne vom Himmel herunter gelacht und ich hatte tatsächlich meine dünnere Jacke angezogen und Schal und Mütze zuhause gelassen. Der Februar macht dem April in diesem Jahr wirklich Konkurrenz.

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Auch für mich war dieser Monat sehr wechselhaft. Besonders was meine Stimmungen betrifft. Den einen Tag ging es mir gut und den anderen… Weltuntergangsstimmung. So geht es mir inzwischen seit knapp einem Jahr und ich muss zugeben, hin und wieder nervt das. Vor allem, weil ich an den Weltuntergangstagen nichts auf die Reihe bekomme und am liebsten heulend in der Ecke sitzen würde.

Als ich bei einem der letzten Besuche bei meiner Frauenärztin mit ihr über das Thema Wechseljahre sprach („Bin ich nun eigentlich schon in den Wechseljahren?“ – „Na klar.“) meinte sie, dass Frauen in diesen Jahren oftmals unter Stimmungsschwankungen leiden würden. Ich lachte nur. Stimmungsschwankungen? Die hatte ich bereits mein ganzes Leben, da würde nichts Neues auf mich zukommen. Dachte ich. Inzwischen kann ich nur sagen: Falsch gedacht. Dank meiner Heilpraktikerin geht es mir aber mittlerweile – an den meisten Tagen – besser. Mal schauen, ob und wenn ja was da noch kommt.

Ganz nebenbei habe ich mir dann heute noch einen Zahn abgebrochen und zwar genau den, der in den vergangenen Wochen gerade erst eine Wurzelbehandlung erfahren hat. Nun hoffe ich, dass der Rest noch ausreicht, um ihn zu überkronen. Gedrückte Daumen nehme ich sehr gerne „entgegen“!

Genau wie im Januar gab es auch in Februar wieder ein Projekt. Es hat darin bestanden, dass ich mich weiter durch die Pflichtlektüre für die Seelfrau Ausbildung gearbeitet habe. Als letztes habe ich von Chris Paul „Schuld. Macht. Sinn.“ gelesen. Ein sehr interessantes Buch über „Schuld“ und das gute alte schlechte Gewissen. Und wofür es letztendlich dienlich ist.

Außerdem habe ich noch ausstehende Ausbildungs-Wochenenden nachgearbeitet, die durch das Schreiben meiner Abschlussarbeit liegen geblieben waren. Bei all dem neuen Stoff, der an jedem Wochenende dazu kommt – der für mich meist komplett neu ist – achte ich immer darauf, diesen noch weiter zu vertiefen.

Und um meinen Seelfrau-Monat komplett zu machen, habe ich ein Interview mit Andrea Martha Becker geführt, die diese Ausbildung ins Leben gerufen hat. Ihr könnt Euch also in den nächsten ein, zwei Wochen auf einen interessanten Beitrag freuen!

Eine Neuigkeit gibt es in diesem Monat für mich auch noch: ab Mai werde ich gemeinsam mit einem Kollegen vom ambulanten Hospizdienst DASEIN meine erste Trauergruppe leiten. Somit ist auch schon klar, dass die Vorbereitungen dafür mein März-Projekt darstellen werden. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, aber habe auch Respekt vor dieser Herausforderung.

Jetzt werde ich aber erst einmal den Abend des 29. Februars genießen – wir haben ihn ja schließlich nur alle vier Jahre – und ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende.

Der kleine Baum – Teil 3/3

Der kleine Baum – Teil 3/3 (Teil 1 findet Ihr hier und Teil 2 hier)
von Nicole Vergin

In der nun folgenden Zeit, reagierte der kleine Baum auf keines der unzähligen, aufmunternden Worte, die ihm zuflogen. Stumm und starr ragte sein kraftloser Stamm inmitten all der Frühjahrsschönheit in der Natur auf.
Während überall im Wald die kleinen und großen Wunder der wieder erwachten Natur zu sehen waren, rührte sich bei dem kleinen Baum nichts. Keine Knospe, kein Stückchen frisches Grün war zu sehen. Der kleine Baum sah inmitten der schönsten Sonnenstrahlen aus, wie ein kahler Winterbaum.
„Mit ihm ist es aus“, höhnte der kleine Nadelbaum und sah sich Beifall heischend in der Runde der Nachbarbäume um.
Diese jedoch wendeten sich von ihm ab und bemühten sich weiter um das Wohl des kleinen Baumes. Leider vergeblich. Trotz aller Fürsorge, regte dieser sich nicht, so dass alle befürchteten, dass der kleine Nadelbaum Recht behalten könnte. Es sah so aus, als wäre kein Leben mehr in dem einst so hübschen, kleinen Baum.

Glücklicherweise war aber doch noch Leben in dem kleinen Baum. Er hatte sich ganz tief in sich selbst vergraben und dachte über sich selber nach.
„Ach“, seufzte er in Gedanken, „warum habe ich bloß im vergangenen Winter all meine Kraft in meine Blätter gesteckt? Nun stehe ich hier inmitten der schönen Frühlingszeit und kein Blättchen wächst an meinen Zweigen. Nicht einmal die Vögel gesellen sich zu mir, um auf meinen Ästen zu schaukeln und Lieder von Sonnenschein und Lebenslust zu singen. Sie haben Angst vor mir, weil sie denken, dass kein Leben mehr in mir ist.“
So haderte er einige Tage mit sich. Aber alles Klagen half nichts. Das musste auch der kleine Baum irgendwann einsehen. Er war nahe daran aufzugeben.

An einem besonders schönen Frühlingsmorgen, öffnete er die Augen, um sich ein letztes Mal umzusehen.
Von oben suchten sich die Strahlen der Morgensonne einen Weg durch die dichten Zweige der hohen Bäume. Einer von ihnen entdeckte die nur einen Spaltbreit geöffneten Augen des kleinen Baumes.
„Guten Morgen, kleiner Baum“, grüßte er ihn freundlich und ließ sich auf einem seiner Zweige nieder. Dort schaute er sich verwundert um. „Was hast du?“, fragte er dann, „bist du krank?“
„Lass mich in Ruhe“, wehrte der kleine Baum ab. „Mit mir ist es vorbei. Ich habe einen großen Fehler gemacht und dafür muss ich jetzt büßen.“
„Welch harte Worte an diesem wunderschönen Frühlingsmorgen“, lachte der kleine Sonnenstrahl vergnügt. „Fehler kann man wieder gut machen“, fügte er hinzu.
„Diesen nicht“, sagte der kleine Baum resigniert, „schau mich doch an.“ Bei diesen Worten bewegte er ein wenig seine Äste, die immer noch kahl und trostlos aussahen.

Der Sonnenstrahl besah sich den kleinen Baum von oben bis unten und wollte dann wissen, was ihm wiederfahren sei. Und so erzählte der kleine Baum seine Geschichte. Wie er einst mit seinen Freunden, den anderen Bäumen, Jahr um Jahr glücklich hier im Wald gelebt hatte. Bis zu dem Tage, als er meinte, dass er nie wieder im Winter kahl sein wolle. Und wie sehr er diesen Schritt jetzt bereuen würde, denn ihm sei klar geworden, dass es schön sei, als kleiner Baum die verschiedenen Jahreszeiten zu erleben. Mit einem Seufzer beschloss er seine Geschichte.
„Mmh“, machte der kleine Sonnenstrahl und überlegte einen Moment lang. „Irgendetwas muss man doch tun können, um deine Geschichte zum Guten zu wenden.“
„Das meinen wir auch“, ertönten die tiefen Stimmen der großen Nadelbäume. „Wir müssen uns gemeinsam etwas einfallen lassen“, fügte einer von ihnen hinzu, während die anderen mit ihren Zweigen Zustimmung nickten.
Auf dem Gesicht des kleinen Baumes zeigte sich nach Wochen das erste Mal ein winzigkleines Lächeln. Wie gut, dass er so treue Freunde hatte. Gemeinsam würden sie sicherlich einen Weg finden.

Den ganzen Tag hatten sie geredet und überlegt. Der kleine Baum, der Sonnenstrahl und die großen Nadelbäume. Nach einer Weile mischte sich sogar eine weitere, verschämt klingende Stimme unter die der anderen. Der kleine Nadelbaum hatte eingesehen, dass er sich falsch verhalten hatte und dadurch einsam geworden war. Nun wollte er versuchen, ein wenig davon wieder gut zu machen.
Sogar einige Tiere fanden sich am Fuße des kleinen Baumes ein, als sie hörten das dieser Hilfe benötigte. Da war die Igelfamilie, die sich jeden Herbst über das Laub für ihre Höhlen freute. Und auch die Eichhörnchen eilten herbei, denn dank des kleinen Baumes standen jedes Jahr leckere Bucheckern auf ihrem Speiseplan.

Es war der Sonnenstrahl, der in einem Satz zusammen fasste, worin das Problem des kleinen Baumes bestand.
„Du hast keine Kraft mehr“, sagte er. „Alles, was du an Stärke besessen hast, steckte über den Winter in deinen Blättern. Dir fehlt die Winterruhe!“
Alle sahen sich gegenseitig an und nickten. Genau so war es. Der kleine Baum konnte in diesem Frühjahr gar keine neuen Blätter bekommen, da er viel zu müde war.
„Du musst schlafen“, ertönte da die tiefe Stimme von einem der großen Nadelbäume.
„Genau“, nickte der Sonnenstrahl aufgeregt mit seinem kleinen, leuchtend gelben Kopf, „ganz lange musst du schlafen. Und wenn du ausgeschlafen hast, dann können dir im nächsten Frühjahr auch wieder neue Blätter wachsen.“
Der kleine Baum schaute zweifelnd in die Runde seiner vielen Helfer.
„Aber ich kann doch jetzt nicht einfach schlafen. Ich brauche Luft und Licht und Wasser, damit meine Wurzeln mich weiter versorgen können. Sonst wird mein Holz rissig und trocken und dann ist es vorbei mit mir.“ Bei diesen Gedanken liefen dem kleinen traurigen Baum wieder einmal dicke, harzige Tränen an seinem Stamm entlang.
„Wir kümmern uns um dich!“, sagte der Sonnenstrahl entschlossen und fügte hinzu: „ich schicke regelmäßig meine Freunde zu dir, damit du genügend Wärme bekommst.“
„Und wir sorgen mit unseren Ästen dafür, dass du genügend Licht und Wind bekommst“, boten die großen Nadelbäume an.
„Wir achten darauf, dass keine Schädlinge deine Wurzeln anknabbern“, riefen die Eichhörnchen und die Igel.
„Und… und ich“, wisperte eine zaghafte Stimme neben dem kleinen Baum, „ich gebe dir Wasser ab, wenn du zu wenig hast und wenn sich zuviel Regen an deinen Wurzeln sammelt, dann helfe ich es wegzutrinken.“ Es war der kleine Nadelbaum, der hier seine Hilfe anbot.
Der kleine Baum war gerührt. All seine Freunde wollten ihm helfen und das obwohl er im letzten Winter nur mit sich beschäftigt gewesen war und sie keines Blickes gewürdigt hatte.
„Danke“, sagte er und nickte mit seinen Ästen zu jedem einzelnen hinüber. Dann schloss er die Augen und fiel müde in einen tiefen langen Schlaf.

Als das nächste Frühjahr begann, erwachte der kleine Baum. Frisch und ausgeruht schlug er die Augen auf und sah all seine Freunde um sich versammelt.
„Willkommen zurück, kleiner Baum“, riefen sie ihm vergnügt zu.
Und tatsächlich, der kleine Baum hatte es mit Hilfe seiner Freunde geschafft, seinen Fehler wieder gut zu machen. Das sicherste Zeichen dafür, waren die vielen kleinen, hellgrünen Blätter, die sich zaghaft den Weg in das Leben suchten.

Seit dieser Zeit genießt der kleine Baum die Schönheiten der unterschiedlichen Jahreszeiten. Und wer weiß, vielleicht begegnet ihr ihm einmal bei einem Spaziergang im Wald.

Der kleine Baum – Teil 2/3

Der kleine Baum – Teil 2/3 (Teil 1 findet Ihr hier)

Die Wochen vergingen und der Herbst kam übers Land – mit stürmischen, übermütigen Winden, mit tautropfenden Spinnennetzen im Morgennebel aber auch mit einer goldenen Sonne im herbstlichen Gewand.

Anfangs fiel niemandem auf, dass mit dem kleinen Baum eine Veränderung vorging. Wie oft hatte er sich sonst mit den großen Nadelbäumen unterhalten und sich all die Geschichten erzählen lassen, die diese in ihren langen Lebensjahren erlebt hatten.
Nun stand er stumm an seinem Platz und hatte für niemanden mehr ein Wort. Nicht einmal einen Blick. Anfangs sprachen sie ihn noch darauf an.
„Kleiner Baum, was ist mit dir? Hast du Kummer?“
„Es ist alles in Ordnung“, war die kurze Antwort des kleinen Baumes.
Der kleine Nadelbaum jedoch freute sich, dass der kleine Baum kaum noch sprach.
„Wie angenehm ruhig es hier doch auf einmal ist“, wandte er sich an die großen Nadelbäume.
Aber auch diese sprachen nicht viel und hatten kein Verlangen danach, sich mit dem kleinen Nadelbaum zu unterhalten. Sie waren traurig.
Und so kam es, dass der Herbst in diesem Jahr im Wald viele traurige Gesichter sah. Sogar die Igelfamilie, die in der Nähe des kleinen Baumes lebte, war nicht so fröhlich wie sonst.
„Sag kleiner Baum“, sprachen sie ihn vorsichtig an. „Warum fallen deine Blätter in diesem Jahr nicht auf den Boden? Wir warten schon darauf, um unsere Winterhöhlen damit auszupolstern.“
„Ihr müsst euch in diesem Jahr etwas anderes suchen“, antwortete der kleine Baum, ohne einen Blick auf die Igelfamilie zu werfen. „In diesem Jahr werde ich meine grünen Blätter behalten!“
Alle umstehenden Bäume und alle Tiere, die in der Nähe waren, hielten für einen Moment den Atem an. Sogar der Herbststurm vergaß, den Wind in den Baumwipfeln spielen zu lassen.

Nun also war das Geheimnis um den kleinen Baum gelüftet: er wollte nicht, dass sich in diesem Herbst seine Blätter verfärbten, um dann auf den Boden zu sinken und ihn kahl zurückzulassen. Daher sagte er kaum ein Wort und starrte nur angestrengt vor sich hin, denn er benötigte all seine Kraft, um seine Blätter festzuhalten.
Ein Raunen wogte von einem Baum zum anderen. Sie flüsterten sich die erstaunliche Geschichte zu. Hin und Her wogten die Worte. Jeder fügte noch eigene Gedanken hinzu, Jeder hatte etwas zu sagen. Wie gerne wollten sie dem kleinen Baum mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie sagten ihm, wie hübsch sie ihn auch im Winter fanden und dass sie ihn gern hatten – ganz so wie er war.
Vergebens. Der kleine Baum starrte weiter entschlossen vor sich hin, während er jedes einzelne seiner Blätter festhielt, damit die Herbstwinde sie nicht mitnehmen konnten.
Dann kam der Winter mit all seinen Eigenheiten. Frost und Schnee hatte er im Gepäck und sein eisiger Hauch ließ die Natur erstarren. Viele Tiere hatten sich in ihre Höhlen verkrochen, um dort ihren Winterschlaf zu halten. Die Tiere, die nicht schliefen, waren für die unwirtlichen Monate so gut es ging gerüstet. Alle Pflanzen und Bäume hörten auf zu wachsen, um sich für das kommende Frühjahr auszuruhen.
Alle, bis auf einen. Der kleine Baum stand inmitten des Schnees und zitterte vor Kälte. Immer noch sah er aus wie ein Baum im Sommer, mit grünen, kräftigen Blättern. Alle Kraft, die er benötigte, um gut über den Winter zu kommen, steckte in ihnen.
Die großen Bäume betrachteten ihn besorgt und versuchten ihn mit ihren dichten Zweigen einzuhüllen, ihn vor dem Frost zu schützen. Aber der kleine Baum wollte auch diese Hilfe nicht. Zu sehr fürchtete er sich davor, dass seine Blätter zu Boden fallen könnten und er so wie all die Jahre zuvor nackt und hässlich inmitten all der grünen Nadelbäume stehen würde.
Langsam aber stetig verging der Winter und dem kleinen Baum kam es so vor, als wolle er in diesem Jahr gar nicht mehr weichen.

Dann eines Morgens, weckte ein vorwitziger Sonnenstrahl den kleinen Baum.
„Hallo du“, rief er, „wach auf, der Frühling kommt zurück in den Wald. Mach dich bereit!“
Und schon sauste er weiter, um auch den anderen Bäumen, Pflanzen und Tieren die gute Nachricht zu verkünden.
Der kleine Baum freute sich, denn er hoffte, dass das Leben für ihn nun wieder einfacher werden würde. Jedes Jahr war der Frühling für alle Waldbewohner eine besondere Zeit. Neues Leben erwachte, selbst in den kleinsten Winkeln drängten sich zarte, grüne Spitzen durch den dunklen Waldboden ans Licht.
Die Vögel spielten um die Baumwipfel herum Fangen und zwitscherten dabei aus voller Kehle. Alle Winterschläfer kamen aus ihren Höhlen und reckten ihre wintermüden Glieder der Frühlingssonne entgegen. Das war ein Summen und Surren, ein Zwitschern und Zwatschern, ein einziges Gewirre.

Inmitten all dieses blühenden Lebens, stand der kleine Baum mit zitternden Zweigen.
„Ist dir kalt, kleiner Baum?“, fragte einer seiner großen Freunde besorgt.
„Nein“, flüsterte der kleine Baum, „ich bin nur so unendlich müde.“
Während der Frühling nach und nach alle im Wald aufweckte, fielen dem kleinen Baum immer häufiger die Augen zu. Seine Zweige, die er den ganzen Winter über aufrecht gehalten hatte, hingen einer nach dem anderen kraftlos nach unten.
„Ich schaffe es einfach nicht mehr, meine Zweige hochzuhalten“, flüsterte der kleine Baum verzweifelt, während eine dicke, harzige Träne an seinem Stamm entlang lief.
Der kleine Nadelbaum, der den kleinen Baum im Winter missmutig betrachtet hatte, lachte nun hämisch.
„Nun ist es vorbei mit all deiner Schönheit!“
„Sei still!“, fuhr ihn daraufhin einer der großen Bäume an.
Gemeinsam mit den anderen umstehenden großen Bäumen, versuchten sie mit ihren weiten ausladenden Zweigen, die des kleinen Baumes zu stützen. Sie wollten ihm einen Teil der Last abnehmen.
Aber es half alles nichts. Der kleine Baum fiel immer mehr in sich zusammen und als sich auch der letzte Ast nach unten neigte, da wurde sein Laub braun und fiel zu Boden.
Als der kleine Baum sah, wie sein letztes Blatt auf den Waldboden trudelte, schloss er die Augen und verstummte.

Der 3. und letzte Teil folgt am 19. Februar!

Der kleine Baum – Teil 1/3

Der kleine Baum – Teil 1/3
von Nicole Vergin

In einem großen Wald, da lebten einst unzählige Tannen, Fichten und Kiefern. Große und kleine Bäume gab es da. Sie alle waren verschieden. Eines jedoch hatten sie alle gemeinsam. Ihre Nadeln waren das ganze Jahr über grün.

Nun geschah es eines Tages, dass mitten unter ihnen ein weiterer Baum zu wachsen begann. Wie bei all den anderen Bäumen, begrüßten sie auch diesen voller Freude.
„Willkommen in unserem Wald!“, riefen sie ihm zu.
Und genau wie bei allen kleinen Bäumen, sorgten die umstehenden großen Bäume auch für diesen. Im Sommer, wenn es sehr heiß war und es nur wenig Wasser gab, dann schüttelten die großen Bäume bei Sonnenaufgang ihr Nadelkleid, damit der kleine Baum, der selber noch keine Tautropfen sammeln konnte, mit diesen begossen wurde.
Brannte die Sonne zu heiß, dann nahmen sie den kleinen Baum unter ihre weit ausladenden Äste und gaben ihm so Schutz. Regnete es dann endlich wieder, zogen sie ihre Zweige zurück, so dass der kleine Baum genau soviel Wasser bekam, wie er gerade benötigte.
Wen wundert es da, dass der kleine Baum mit den Jahren immer schöner und größer wurde. Ebenso schön, wie seine großen Freunde. Nur eines an ihm war anders. Er hatte keine Nadeln an seinen Zweigen, sondern Blätter.

Anfangs dachten alle, dass sich dies noch ändern würde. Aber so war es nicht. Es konnte sich auch gar nicht ändern, da der kleine Baum kein Nadel- sondern ein Laubbaum war.
Seine umstehenden Freunde waren anfangs sehr verwundert, aber ihnen gefiel der kleine Baum. Besonders, da er in jeder Jahreszeit anders aussah.
Im Frühling bildeten sich an seinen Zweigen kleine Knospen, aus denen dann nach und nach Blätter wurden. Sie wuchsen und wuchsen, bis sie ihre wahre Größe erreicht hatten. Dann erstrahlten sie in hellem Grün.
Im Laufe des Sommers wuchsen dem kleinen Baum dann sogar noch Früchte. Darüber freuten sich besonders die Eichhörnchen, denn die Früchte waren für sie ganz besondere Leckerbissen.
Der Zauber des Herbstes brachte dem kleinen Baum ein farbenfrohes Gewand mit. Die Farbe der Blätter verwandelte sich, so dass der Baum ein rot-gelbes Kleid trug, das durch die Herbstsonne strahlte und weithin sichtbar war.
Dann jedoch, wenn die Tage kürzer wurden und der Winter heranstapfte, wurde der Baum müde. Alle Kraft wich aus seinen Blätter. Sie wurden braun und trudelten nach und nach zu Boden. Und während alle Nadelbäume auch im Winter ihr grünes Kleid trugen, stand der kleine Baum völlig kahl zwischen ihnen.
In dieser Zeit duckte er sich gerne unter die größeren Bäume und versuchte sich ganz klein zu machen, weil niemand ihn so sehen sollte. Aber irgendwann war er auch dafür zu groß.
Die älteren unter den Nadelbäumen redeten ihm gut zu.
„Du bist so ein schöner Baum“, sagten sie, „du bist hier im Wald bei uns etwas besonderes!“
„Aber ich möchte nichts besonderes sein“, entgegnete der kleine Baum und ließ traurig seine Zweige hängen. „Ich möchte ein ganz gewöhnlicher Nadelbaum sein. Ich möchte zu euch gehören.“
„Du gehörst zu uns“, sagten alle.
Alle, bis auf einen. Ein kleiner Nadelbaum, der selber noch sehr jung war, hatte es sich in den Kopf gesetzt, dass ein Laubbaum in ihrem Wald nichts zu suchen hatte.
Und so ärgerte er den kleinen Baum. Er streckte seine Wurzeln aus und versuchte ihm das Regenwasser weg zu trinken. Und wenn zuviel Regen fiel, dann ließ er den kleinen Baum ganz allein in einer großen Pfütze stehen, in der Hoffnung, dass das Holz des Laubbaumes faulig werden würde.
„Du bist keiner von uns“, sagte ihm der kleine Nadelbaum und schaute bewusst in eine andere Richtung.

Der kleine Baum wurde immer trauriger. Keiner seiner großen Freunde schaffte es, ihn aufzuheitern. Egal wie oft sie ihm sagten, dass sie ihn gerne in ihrem Wald hatten. Die Worte des kleinen Nadelbaumes hatten tiefe Wunden in seinem hölzernen Herz hinterlassen.
Und so begann der kleine Baum darüber nachzudenken, wie er sich verändern könnte, um den Nadelbäumen ähnlicher zu werden. Tag und Nacht grübelte er, aber es wollte ihm einfach nichts einfallen.

Es verging ein weiteres Jahr, ohne das der kleine Baum viel von den wunderschönen Jahreszeiten mitbekam.
Im Frühjahr verpasste er das Erwachen der Natur. All die Tierkinder, die plötzlich durch den Wald tobten. Und im Sommer hätte er beinahe seine herrlichen braunen Früchte, die Bucheckern, nicht bemerkt, die wie jedes Jahr an ihm wuchsen. Auch die wärmenden Sonnenstrahlen, in denen er sich sonst so gerne wiegte, beachtete er kaum.
Schon stand der Herbst bevor, als eines Tages der kleine Nadelbaum zu ihm sagte: „Na, kleiner Baum. Nun wird es bald wieder Zeit, dass du deine Blätter abwirfst. Dann siehst du nicht mehr so frisch und grün aus, wie wir anderen. Dann bist du kahl und unansehnlich.“ Bei diesen Worten betrachtete er geringschätzig das Laub des kleinen Baumes und schüttelte betont langsam sein grünes Nadelkleid.
Der kleine Baum ließ voller Verzweiflung die Zweige hängen. Seine Blicke wanderten über das Laub, das noch voll grüner Lebenskraft war. Den ganzen Tag über gab er sich seinem Kummer hin. In der darauffolgenden Nacht schaute er nach oben in den nachtschwarzen Himmel, wo vereinzelte Sterne ihm zuwinkten. So, als wollten sie ihm Mut machen.

Und so kam es, dass der kleine Baum in dieser Nacht einen einsamen Entschluss fasste.

Teil 2 findet Ihr hier!

Warnung

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One Smoothie a day

Gerade zum Thema `Ernährung´gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, neue Steine-der-Weisen, die die Menschen gesundheitlich auf den richtigen Weg führen sollen. Vor einiger Zeit (oder schon Jahren..?) war dann auf einmal der grüne Smoothie DAS Ernährungs-Highlight. Eine Freundin kam damit nach einer Wellness Kur an. Ich sah diesen grünen Matsch und ein „Igitt“ kam aus meinem Mund. Das sah aber auch fies aus… aber ich probiere gerne neues aus und dachte: warum nicht?!

Ich weiß nicht mehr, was damals in dem Probier-Smoothie alles drin war, aber es schmeckte gar nicht so übel. Und mir gefiel der Gedanke für Zwischendurch eine gesunde Alternative zu haben, die ich rasch selber zubereiten kann.

Also habe ich mich schlau gelesen und festgestellt, dass es wie immer ist: es gibt die unterschiedlichsten Meinungen und jeder hält an seiner fest. Ich beschloss, selber rumzuprobieren und „Warnhinweise“ wie: Du musst das immer frisch zubereiten, Du musst Spinat in den Smoothie tun, Du musst… elegant zu ignorieren.

Inzwischen trinke ich fast jeden Tag einen grünen Smoothie. Ich schnipple einen Apfel und eine schöne reife Banane klein, gebe eine Handvoll Feldsalat und einen Schuss Wasser dazu. Mixer anwerfen und kurze Zeit später… lecker! Andere Salatsorten habe ich getestet, die schmeckten mir darin überhaupt nicht. Frischen Spinat gibt es bei uns nur sehr selten und so bin ich auf Feldsalat gekommen. Rein gesundheitstechnisch ist mein Obstanteil angeblich zu groß, aber genau so schmeckt es mir, also belasse ich es dabei. Und die oben genannte Portion nutze ich für zwei Tage, stelle also eine Portion in den Kühlschrank, was sehr gut funktioniert. Und wenn ich weiß, dass ich mal ein paar Tage keine Zeit oder Lust habe, die Smoothies zu machen, dann friere ich auch Portionsweise welche ein.


Für mich sind die Smoothies einfach eine super Möglichkeit, um die eine und andere Obst-Gemüse-Portion am Tag auf simple Art zu „essen“. Und – wie oben schon geschrieben – auch für den kleinen Hunger zwischendurch geeignet.

One Smoothie a day – ich steh drauf!

Kartoffelpuffer-Wettessen – Wenn das Lieblingsessen eine Leiter in den Himmel baut

„Mama, wann machst Du mal wieder Puffer??“ – Wie oft habe ich in meiner Kindheit diese Frage gestellt… Mein Vater und ich haben immer Kartoffelpuffer-Wettessen gemacht. Da ging es um die Menge, nicht um Geschwindigkeit. Es war einfach so toll, diese Leckerei zu futtern. Mein Vater aß sie mit Apfelmus und ich mit Salz oder Zucker. Am allerallerliebsten mit Zucker. Einer richtig dicken Schicht, unter der der Puffer kaum noch zu erkennen war. Und wenn ich dann das abgeschnittene Stück Puffer zum Mund führte, dann fiel die Hälfte des Zuckers auf den Teller. Aber das musste so sein. Genau so.


Meine Mutter liebte die Wochenenden, an denen sie Kartoffelpuffer machte nicht besonders. Denn sie hatte die Arbeit und wir das Vergnügen. Schließlich war sie die Hausfrau und es war ihr Job. Ja, so habe ich das damals noch kennen gelernt. Mein Vater hat im Haushalt keinen Finger krumm gemacht. Ich in meiner Kindheit übrigens auch nicht… Übrigens hat meine Mutter „ganz nebenbei“ auch gearbeitet, erst in einer Bäckerei – sie war gelernte Verkäuferin – und später hatte sie dann unterschiedliche Putzstellen in Privathaushalten. Teilweise bis zu drei zeitgleich. Und das wöchentlich.

Trotzdem weiß ich, dass sie sich immer gefreut hat, wenn mir ihr Essen geschmeckt hat und sie das daher auch gerne gemacht hat. Irgendwann habe ich sie dann mal nach dem Rezept für ihre Kartoffelpuffer gefragt. Leider in einer Zeit, in der sie selber nicht mehr gekocht hat und sich daher nicht mehr genau erinnern konnte. Ich habe es dann versucht und es ist nix draus geworden.

Danach hatte ich das Thema `selbstgemachte Kartoffelpuffer´ für lange Zeit abgehakt. Aber nun war da dieser Weihnachts-Roman von der Familie mit dem Reibekuchen-Stand („Das Leben ist kein Punschkonzert“ von Heike Wanner). Und in dem Buch hinten drin ein Rezept. Als ich es las, war mir klar: das probiere ich aus! Heute stand ich also in der Küche – wobei mein Mann die Kartoffeln geschält hat, denn Hausarbeit wird bei uns geteilt – habe Teig angerührt und dann die Puffer Stück für Stück in heißem Fett gebraten. Sofort roch es wie früher in der Küche meiner Eltern. Es kamen Erinnerungen hoch und ich schwelgte in dem Geborgenheits-Gefühl, dass ich damals immer verspürt habe.

Einen Teil der Puffer habe ich mit Lachs und Kräuterquark genossen (Vorlieben ändern sich ja auch mal), aber einen Teil eben auch mit Salz und – vor allem – Zucker! Und es war himmlisch, so unfassbar lecker!

Auf so viele Arten kann man sich in seiner Trauer an einen geliebten Menschen erinnern. Und Essen ist eine davon. An diesem Wochenende habe ich nicht nur Puffer gemacht, sondern auch einen Topfkuchen – den Lieblingskuchen von meiner Mutter – den sie genau so mochte, wie ich ihn immer mache. Ohne irgendwelchen Schnick-Schnack, sondern „schierer Kuchen“, wie sie es genannt hat.

Ja, manchmal kann selbst das Lieblingsessen eine Leiter in den Himmel bauen und eine liebevolle Verbindung zu dem geliebten Menschen zaubern…

Lese-Zauber

Wie ich Euch bereits angekündigt habe, stelle ich nun noch die letzten drei Weihnachts-Romane vor, die ich im Januar noch gelesen habe. Glücklicherweise hat auch unser Weihnachtsbaum so lange durchgehalten, da war es leicht, in Stimmung zu bleiben!

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„Weihnachtszauber in Hopewell“ von Nancy Naigle. Auf dem Cover ist ein Buchladen abgebildet, auf dem Titel-Schriftzug ordentlich Glitzer – da war ich natürlich gleich dabei. Es ist so einfach, mich einzufangen… Die Geschichte spielt in einer Kleinstadt, wie der Titel schon verrät: in Hopewell. Jeder kennt jeden. Und was oftmals als schlimm empfunden wird, ist hier für die Bewohner ein Segen. Denn in guten Zeiten freut man sich für den anderen und in schlechten unterstützt man sich. Also die perfekte Umsetzung des Weihnachtsgedankens. Für Sydney und ihre Tochter RayAnne genau das Richtige, denn sie haben gerade erst die Trennung von Ehemann / Vater hinter sich. Der sich zudem nicht gerade fair verhält. Da hilft doch die freundliche Aufnahme von Buchladen-Besitzerin Bea erst einmal über das Schlimmste hinweg. Eine richtig schöne Weihnachtsgeschichte mit viel Herz und Glitzer.

Ganz anders kam dann „Winterzauber in Paris“ von Mandy Baggot daher. Ich hatte ja in der Weihnachtszeit bereits „Winterzauber in Manhattan“ von ihr gelesen, aber dieses unterscheidet sich deutlich. Mich hat angezogen, dass es in Paris spielt und ich war neugierig, was für eine Geschichte sich die Autorin da wohl ausgedacht hat. Es hat viel mit Trauer zu tun. Trauer, die Zeit braucht und Menschen die dafür Verständnis haben, dass man sein Leben nicht einfach so weiterleben kann. Denn dazu ist der Fotograf Julien nach dem Tod seiner Schwester – verständlicherweise – nicht in der Lage. Und dann ist da Ava, die sich endlich aus dem Bannkreis ihrer Mutter loseisen und ihren treulosen Freund vergessen will. Mal ganz abgesehen davon, dass ihr eine Portion Selbstvertrauen nicht schaden würde. Das alles umhüllt von einem weihnachtlich geschmückten Paris, das sogar mit Schnee aufwartet. Ich habe ein wenig gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden – keine Ahnung warum – aber dann…

Als letztes habe ich noch einen Roman von Heike Wanner gelesen: „Das Leben ist kein Punschkonzert“. Auch von dieser Autorin habe ich in dieser Weihnachtssaison schon ein Buch gelesen: „O du fröhliche Weibernacht“. Aber dieses hier hat mir noch viel besser gefallen. Drei Schwestern, die sich mal mehr, mal weniger grün sind. Aber als die Jüngste – die in den Augen der älteren Schwestern nichts auf die Reihe bekommt – sich das Handgelenk bricht, unterstützen die Beiden sie sofort. Denn Julia führt den Familienstand auf dem Weihnachtsmarkt weiter und ihr Leben dreht sich dabei um Reibekuchen (morgen werde ich das enthaltene Rezept mal ausprobieren!) und Punsch. Ich war von Anfang bis Ende von diesem Roman begeistert, die Autorin hat es geschafft, alle Figuren lebendig werden zu lassen und sie haben sich nach und nach in mein Herz geschlichen. Ein toller Abschluss meines Weihnachts-Roman-Lese-Projekts.

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