Ich drabble mein Leben

Donnerstag, 19. November 2020, 19.07 Uhr

Draußen herrscht Dunkelheit. Das Licht der Küchenlampe spiegelt sich im Fenster. Ich sitze am Schreibtisch, meine Finger zaubern Worte aufs Papier. Der Lockdown sorgt dafür, dass die Trauergruppe ausfällt. Keine Trost und Mutmach Treffen in dieser Zeit. Die kurzen Tage drücken aufs Gemüt, heizen der Trauer und Einsamkeit ein. Angebote für virtuelle Treffen werden zögerlich bis gar nicht genutzt. Meine Hilflosigkeit macht mich manchmal stumm. Heute Nachmittag die Nachricht einer Teilnehmerin, mit der Bitte um telefonische Begleitung. Zumindest das kann ich zusagen. Es tut gut, dass ich meinen Gedanken-Kreislauf hier teilen kann. Danke für all diese Möglichkeiten in meinem Leben.

Freitag, 20. November 2020, 9:11 Uhr

Seit Monaten habe ich ein morgendliches Ritual. Vor dem Frühstück komme ich in Bewegung. Innerlich und äußerlich. Ich rolle meine Yogamatte aus und beginne mit den fünf Tibetern. Drehen, strecken, dehnen. Um den Tag zu begrüßen, mache ich danach drei Mal den Sonnengruß. Es tut gut, mich auf mich zu konzentrieren, mir  Zeit zu schenken. Seit gestern ist ein weiteres Ritual anderer Natur dazu gekommen: Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Hula Hoop Reifens und übe mich in der Kunst des hulerns. Fünf Minuten zum Einstieg. Die meiste Zeit vergeht mit bücken und aufheben. Und mit einer ordentlichen Prise Humor.

Samstag, 21. November 2020, 9:49 Uhr

Endlich Wochenende! – So höre ich es oft. Im Internet heißt es: Hoch die Hände, Wochenende. Wobei es ja immer mehr Menschen gibt, die auch am Wochenende arbeiten. Aber mal so grundsätzlich gedacht: ist der Alltag nichts wert? Sollte man sich wirklich nur auf die Wochenenden, den Urlaub freuen? Dabei besteht ein Großteil des Lebens aus eben diesen Alltagen. Arbeiten, einkaufen, putzen, Behördengänge. Ich habe vor Jahren ein Wort für mich gefunden: Alltagsfunkel. Ein nettes Gespräch an der Supermarktkasse. Der Weihnachtsstern in der Fensterbank, der mich mit seinen Blüten erfreut. Das sind für mich Alltagsfunkel, die den Alltag – richtig! – funkeln lassen.

Tanzend ins Wochenende

Ist sie Euch im Internet schon begegnet, die Jerusalema Challenge. Nach dem Song „Jerusalem“ von DJ Master KG tanzen inzwischen Weltweit die unterschiedlichsten Gruppen. Die Challenge soll für die Hoffnung in dieser Zeit stehen und für den Zusammenhalt. Eine tolle Aktion, wie ich finde.

Schaut es Euch doch einfach mal an: Hier findet Ihr das Video eines Seniorenheims, hier tanzt ein ganzes Kloster und hier die MitarbeiterInnen eines Krankenhauses.

Anschauen und dann… mittanzen! (geht auch mit Schlumperhose und dicken Socken 😉 )



Kommt gut ins Wochenende und passt auf Euch auf!

Foto der Woche #11

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist foto-der-woche.jpg.

Ein tolles Projekt von Aequitas et Veritas, in dem jede Woche ein Foto gezeigt und dazu etwas geschrieben wird. Genaueres – sowie die anderen tollen Beiträge – findet Ihr hier!



Der nächste Winter kommt bestimmt und Mama Baum hat gesagt, ich soll mich immer schön warmhalten, damit ich auch mal ein großer Baum werde.

abc.Etüden – Zwergen-Realität

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Max. 300 Wörter, die drei Begriffe enthalten müssen. Es ist nach langer Abstinenz auch bei mir mal wieder abc.Etüden Zeit. Die Begriffe Quelle, griesgrämig und stöbern haben mich spontan angesprochen. Ich habe das Bild eines Zwerges vor mir gesehen und dann… ich sag mal: ich hab ein wenig rumgeblödelt. 😉 Und wenn Ihr die anderen Etüden auch gerne lesen mögt – kann ich nur empfehlen! – dann schaut bei der Initiatorin Christiane vorbei.

Zwergen-Realität
von Nicole Vergin

Wenn er an die alten Volksmärchen denkt, kommt ihm regelmäßig die Galle hoch. In diesen Geschichten ist alles immer gut und schön – spätestens am Ende. Und vor allem, wenn sie von dem ach so fleißigen und braven Schneewittchen erzählen.

Mit griesgrämiger Miene stapft der Zwerg durch den Wald. Von wegen: sie räumt auf und hält unsere Hütte sauber. Er schüttelt den Kopf und denkt missmutig: Ich bin doch der, der immer putzen muss. Und nicht nur das, sie holt ja nicht einmal Wasser von der Quelle. Dabei braucht sie das meiste davon selbst.

Den lieben langen Tag hübscht sie sich auf: „Ich muss meine Haare waschen, sonst sind sie nicht mehr so schwarz wie Ebenholz. Ich darf nicht in die Sonne, sonst ist meine Haut nicht mehr weiß wie Schnee. Ich brauche Honig für meine Lippen, damit sie weiter so leuchtend rot wie Blut sind.“ Ihre zickige Stimme hallt in seinen Gedanken wider.

Er kann ihre Ausreden einfach nicht mehr hören. Ganz abgesehen davon, dass sie auch ständig in den Sachen der Zwerge stöbert und sich einfach nimmt, was sie braucht. Also, wenn ihm diese Gebrüder Grimm irgendwann einmal über den Weg laufen, dann wird er ihre Nasen mal direkt in die Realität stoßen.

205 Wörter

Montags-Plausch

Mitten auf dem Feld liegt ein kleines gelbes Blatt. Ich schaue mich um. Der Baum von dem es herüber geweht ist, steht etliche Meter entfernt. Es sieht hübsch aus auf dem dunklen sandigen Boden. Drumherum ein wenig Grün. Ich zücke mein Handy, um ein Foto zu machen. Noch bevor ich den Auslöser drücken kann, trägt es der Wind ein Stückchen weiter. Nun liegt es am Rand meines Bildausschnittes. Ich strecke meine Hand aus, will es zurücklegen. Doch nein, ich drücke den Auslöser. Für mich symbolisiert das Blatt heute Vormittag ein Stück aus dem wahren Leben. Wenn wir uns gerade an etwas gewöhnt haben, uns mit einer Situation arrangiert haben, dann kommt plötzlich ein Windstoß und wir finden uns an einer anderen Stelle wieder. Oder sind hingefallen. Und es bleibt uns dann nichts anderes, als von dem Punkt aus zu schauen, wie es weitergehen kann.



Dieses Erlebnis hatte ich heute bei Ginas und meinem Vormittags-Spaziergang.

Und sonst? Mein Mann arbeitet heute mal nicht im Home Office, sondern das zweite Mal seit März im Unternehmen vor Ort. Manches lässt sich eben nicht per Internet klären und regeln. Es ist ein komisches Gefühl. In all den Monaten habe ich mich an diese Situation des gemeinsamen Home Office gewöhnt. Auch Gina war heute Morgen irritiert.

Weihnachtsstimmung gibt es bei uns immer erst ab dem 1. Advent. Aber im Corona Jahr bin ich noch Weihnachts-bedürftiger als sonst. Daher habe ich mir letzte Woche erstmal einen Weihnachtsstern gekauft, der nun in der Küche steht und wunderschön aussieht. Außerdem gibt es bei Netflix eine wundervolle Serie, die ich gerade schaue: „Dash und Lily“. Zwei Teenys, die ihre Gedanken über ein rotes Notizbuch austauschen, ohne sich persönlich zu kennen. Dass die Serie in New York spielt, ist für mich noch das I-Tüpfelchen. Ich war zwar noch nie in New York, aber ich liebe einfach Weihnachtsgeschichten, die dort spielen. ❤ Falls Ihr mal reinschauen wollt: hier ist der Trailer!



Gestern kam die Nachricht, dass mein Hula Hoop Reifen in den nächsten Tagen geliefert wird. Und dann gibt es auch endlich die versprochenen Videos zu meinen ersten Versuchen… ach ja, ich habe mich nun doch entschlossen, meinen alten Instagram Account dafür zu nutzen: die_waldtraeumerin.

Und zu guter Letzt: ich habe mir endlich eine Fotokugel (nennt man sie überhaupt so??) gekauft. Nun muss ich nur noch testen, wie ich damit tolle Fotos hinbekomme. Ich bin schon total gespannt. Ihr werdet da über kurz oder lang auf jeden Fall etwas zu sehen bekommen.

Ansonsten wünsche ich Euch eine schöne Woche, bleibt oder werdet gesund und passt auf Euch auf!

Lese-Zauber

Nachdem ich nun (fast) alle Bücher von Anne Barns verschlungen habe, führte mein Lese-Weg mich nun zu einer schwedischen Autorin: Frida Skybäck. Ihr Buch „Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt“ begegnete mir in Hamburg in dem kleinen Buchladen, den ich in den vergangenen 2,5 Jahren schätzen gelernt habe. Ich habe mich direkt in das Cover verliebt und auch der Titel hat mich angesprochen. Kurzerhand nahm ich es mit. Von meinem letzten Hamburg Trip brauchte ich schließlich ein Souvenir!



Ich schlug das Buch auf, begann zu lesen und war mitten drin in der Welt der amerikanischen Protagonistin Patricia. Nur kurz dachte ich: hey, stand da nicht was von einem schwedischen Strandort auf dem Klappentext? Und schon ging es genau an diesen Ort. Denn Patricia hatte einen Hinweis auf ihre jüngere Schwester bekommen, die in genau diesem Ort vor 30 Jahren spurlos verschwand.

Eine Tragödie. Zweifellos. Und trotzdem wird dieser Roman als „Feel-Good-Roman“ bezeichnet. Was er ist, ganze ohne Frage. Denn neben diesem Drama ging und geht das Leben weiter. Und Patricia stolpert mitten hinein in eine bunt gemischte Frauenrunde, die genau wie sie versuchen das Leben zu leben. Da wird geweint, gelacht, gestritten und geliebt. Und das alles ist in einem Stil erzählt, der dazu einlädt, sich der Geschichte in Gedanken anzuschließen.

Glücklicherweise gibt es auch noch das Buch „Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse“ von Frida Skybäck, das längst auf meinem Wunschzettel steht!

Mein Mondmädchen

Gestern Abend – ich saß gerade gemütlich auf dem Sofa – schaute ich nochmal kurz bei facebook rein… in meiner Chronik waren zwei Bilder mit den Worten: „Liebe Nicole, Dein Mondmädchen möchte zu Dir. Bitte melde Dich“ gepostet. Mir stand der Mund offen… gaaaanz weit!

Mein Märchen „Die sieben Mondfrauen“ hat die Häkel-Künstlerin Antje zu einer wunderschönen Figur inspiriert. Und als ob das nicht schon großartig genug wäre, hat sie mir das Mondmädchen heute sogar noch persönlich vorbei gebracht. Als Geschenk. Einfach so.

Ich freu mich darüber wie verrückt und wollte das unbedingt mit Euch teilen. Ist sie nicht wunderschön!!!!

Liebe Antje: noch einmal meinen herzlichsten Dank für diese wundervolle Geschenk – ich werde das Mondmädchen in Ehren halten. ❤



Blog Aktion: Abschied nehmen – ein Seelengeleit

Sterbe- und Trauerbegleitungen unter Corona Bedingungen. So lautet das Thema der diesjährigen Blog Aktion von Petra und Annegret vom Totenhemd-Blog. Auch in den vergangenen Jahren war ich bei dieser Aktion dabei und war im Voraus neugierig, was sich die Beiden diesmal ausdenken. Ich las den Beitrag und dachte: Nee, da fällt mir nichts zu ein – was vermutlich auch damit zusammenhing, dass ich das C-Wort nicht mehr lesen mag. Albern, ich weiß… aber sicher habt auch Ihr hin und wieder die Schnauze voll davon. (Was es nicht ändert und auch nicht besser macht…)

Zurück zum Thema: plötzlich fiel mir der Workshop ein, an dem ich in Hamburg teilgenommen habe – Seelengeleit. (Ich habe diesen Teil meiner Seelfrau Ausbildung verpasst und daher nun nachgeholt) Ja, davon könnte ich erzählen, denn ein Seelengeleit kann auch unter Wahrung der Hygienevorschriften gemacht werden.

Warum ein Seelengeleit? Ein Seelengeleit kann ein erster Schritt auf dem Trauerweg sein. Woran schon erkennbar ist, dass ein Geleit nicht nur dem Verstorbenen gilt, um seine Seele auf dem Weg ein Stück zu begleiten, sondern auch für die Zugehörigen. Noch einmal Worte des Abschieds finden, etwas mit auf den Weg geben oder auch etwas klären, was einem auf der Seele liegt.

Ich habe mich am Tag des Workshops spontan entschlossen, ein Geleit für meine Mutter zu machen. Wer hier schon länger mitliest weiß, sie ist schon vor längerer Zeit (3,5 Jahren) verstorben. Und ja, auch dann kann es noch ein Geleit geben. Wobei ich mir im Nachhinein wünschte, ich hätte eines am offenen Sarg machen können. Aber ich spürte nun an diesem Tag, dass ich gerne noch etwas klären wollte. Etwas, bei dem ich dachte, dass ich längst damit „durch“ sei. Aber nein, denn plötzlich kam dieser Wunsch in mir hoch zusammen mit einer Portion Wut und Enttäuschung. Gefühle, die ich gar nicht wollte, schließlich liebe ich meine Mutter. Doch sie waren da und verlangten Beachtung zu finden.

Und so machte ich mich innerlich auf den Weg und mit mir die Teilnehmerinnen des Workshops und die Ausbildungsleiterin Andrea Martha Becker. Ich entzündete Kerzen – sie wollten anfangs nicht brennen, was mich nicht verwunderte, denn meine Mutter war (genau wie ich) schon immer Konfliktscheu und warum sollte ihre Seele da auf einmal anders reagieren – und nach und nach spürte ich Energie im Raum, Wärme. Aber auch Angst und Trauer. Und diesen Wutball, der in mir herumsprang.

Ein Teil in mir wollte mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen stehen bleiben, fest verankert und auch ein wenig skeptisch. Dabei steht für mich fest, dass Menschen und Tiere Seelen haben, das „Etwas“ bleibt nach dem Tod. Neben den aufkommenden Gefühlen war ich daher auch eine Beobachterin. Eine, der hin und wieder ein Schauder über den Rücken lief. Und nein, es wurden keine Stühle gerückt oder ähnliches. Es wurde gesprochen. Andrea Martha Becker und auch ich fanden Worte, um zu der Seele meiner Mutter vorzudringen und sie davon zu überzeugen, sich noch einmal mit einem Zerwürfnis zu befassen, dass wir Beide gerne unter den Teppich gekehrt hätten. Aber wie so oft im Leben, stolpert man doch über den riesigen Buckel der dadurch entsteht.

Ich kann natürlich nicht erklären, was an diesem Tag genau geschah und ich möchte es auch nicht erklären können. Aber ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass es wirklich wieder gut ist zwischen uns. Nicht oberflächlich, sondern tief in mir drin, da wo all die Narben sind. Der Felsbrocken, der auf meiner Seele lag, ist gelöst und ich fühle mich befreit. Auch von Schuldgefühlen, die ich hatte. Ist es da wichtig, wieso und warum es so gekommen ist? Für mich nicht.

An diesem Tag fand noch ein Geleit einer anderen Teilnehmerin statt und auch dieses hat mich tief berührt und mich von der Besonderheit dieses Rituals überzeugt. Wenn Ihr noch mehr darüber lesen wollt, schaut gerne auf der Seite von Andrea Martha Becker vorbei, die Ihr hier findet.



Foto der Woche #10

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist foto-der-woche.jpg.

Ein tolles Projekt von Aequitas et Veritas, in dem jede Woche ein Foto gezeigt und dazu etwas geschrieben wird. Genaueres – sowie die anderen tollen Beiträge – findet Ihr hier!



Sich gegenseitig stützen. Aneinander lehnen, damit das Leben einem nicht die Balance nimmt. Miteinander und Füreinander da sein.

Dieses so unterschiedliche Paar rührt mich und gibt mir Hoffnung, dass es auch in schweren Zeiten möglich ist, zusammen zu halten.

Advent, Advent…

Nein, keine Sorge – Ihr habt den Start in die Adventszeit nicht verschlafen!

Aber tatsächlich ist es nicht mehr lang hin und ich bin bereits bestens vorbereitet: 13 Weihnachts-Bücher warten darauf, von mir gelesen zu werden. Wie in den vergangenen zwei Jahren habe ich sie über das ganze Jahr gesammelt und mich darauf gefreut. Ich werde sie dann hier nach und nach auch wieder vorstellen.

Ich liebe ja die Advents- und Weihnachtszeit. In diesen Wochen nehme ich mir bewusst Zeit, um zu lesen und es mir gemütlich zu machen. Einmal komplett runterfahren, bevor dann der Start in ein neues Jahr bevor steht.

In diesem Jahr fühlt es sich allerdings anders an als sonst. Die Unsicherheit, wie es in der aktuellen Situation weitergeht, fühlt sich an wie ein Stein im Schuh. Es drückt. Mal mehr, mal weniger. Trotzdem und gerade werde ich diese Zeit genießen. Weihnachtsfilme gucken (ich habe jetzt „Last Christmas“ auf DVD!!!), Weihnachtskekse essen (mein Mann wird hoffentlich wie in jedem Jahr welche backen 😀 ) und weihnachtliche Geschichten lesen.

Ich weiß, dass mir all das – und natürlich die Zeit mit meinen Lieben ❤ – Kraft geben wird, um weiter in der Achterbahn des Lebens mitfahren zu können.

Natis Gartentraum

Alles rund um den Garten, Ausflüge und mehr

Chridhe

Where the books live

the desert and the sea

Worte über palliative Pflege, Sterben, Tod und Trauer

Unser fast perfektes Leben

oder Ein Witwer und seine zwei Kinder gegen den Alltag

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