Kreativ-Monat-Tag 3: Eine selbst gestaltete Postkarte

„XY hat Geburtstag. Haben wir noch eine Karte?“, fragte mich mein Mann gestern. „Nö“, antwortete ich, „aber ich habe gerade meinen Kreativ-Monat: ich gestalte selber eine Geburtstagskarte.“

Und hier seht Ihr das Ergebnis des 3. Tages (die Halb-Kreise habe ich aus einem Rest Geschenkpapier ausgeschnitten, leider kann man auf dem Foto nicht erkennen, wie toll silbern sie glitzern):

Kreativ-Monat-Tag 2: Freundin und Feindin

Dass es heute ums Schreiben geht, stand schon länger fest. Seit drei Wochen nehme ich am Projekt „2021 Zeit-Zeugen“ von Barbara Pachl-Eberhart teil (für nähere Infos klickt hier). Diese und auch nächste Woche sind diese Stunden daher in meinen Kreativ-Monat integriert.

Und hier kommt das Ergebnis des 2. Tages:

Freundin und Feindin
von Nicole Vergin

Freundin und Feindin. Den größten Teil meines Lebens war ich mir beides: Freundin und Feindin. Die Feindschaft mir gegenüber wog meist schwerer. Ich war zu dick, zu doof, zu hässlich…

Um mich herum blühten Talente. Da war die Freundin, die in den höchsten Klassen der Springreiter mit mischte. Die Freundin, die jeden Kerl um den Finger wickelte, während ich den Part des guten Kumpels oder Mauerblümchens übernahm. Da war meine Schwester – schlank, lange Haare und Beine, kurze Röcke – die meinen Arsch zu fett fand. Und die Freundin, die nicht auf den Mund gefallen war, während mir die coolen Sprüche nur Zuhause einfielen. Die Freundin und Kollegin, die es nervte, wie ich meine Mandarinen pellte, und die meinte, man könne mit mir nicht arbeiten.

FALSCH, schrieb ich mir auf die Fahne. In fetten Druckbuchstaben, die mein Selbstbewusstsein schluckten, mich zu Boden drückten. Das Leben mit mir selber wurde schwieriger, manchmal unmöglich. Wie sollte ich mich akzeptieren, gar lieben, wenn das Außen mich in den Abgrund stürzte?

Ich war mir eine gute Feindin, nährte meinen Selbsthass, indem ich bei anderen nach Worten lechzte, die mich in meinem FALSCH-Gefühl bestätigten. Die liebevollen Stimmen – die es immer gab – schafften es nicht, meine RICHTIG Waagschale zu senken.

Im Nachhinein betrachtet gab es nicht den einen großen Knall, der die Feindin in mir zerstörte. Es waren Jahre um Jahre, die mir Erkenntnisse brachten. Ich öffnete langsam meine Augen, traute mich hin und wieder, die Hand nach der Freundin in mir auszustrecken. Das Schöne in mir zu sehen, und zu lieben.

Es war ein steiniger Weg. Etliche Menschen verschwanden aus meinem Leben. Vielleicht, weil sie nicht damit umgehen konnte, dass ich mir nun selbst eine Freundin geworden war. Vielleicht aber auch, weil es nicht mehr passte, weil die gemeinsame Wegstrecke beendet war. Oft hatte ich auf diesem Weg spitze Steine in meinen Schuhen. Ich fiel hin, schlug mir die Knie blutig, schürfte die Haut an meinen Händen auf. Mein Herz, meine Seele waren für eine Weile nackt und dem Leben schutzlos ausgeliefert. Bis die Freundin in mir sie in warme Decken hüllte und alles nach und nach heilte.

Heute bin ich mir Freundin. Eine, die liebevoll ist, auch wenn ich mich in meinem Tun verirre. Die in guten und schlechten Zeiten an meiner Seite ist. Die meine Hand hält, auch auch mit konstruktiver Kritik nicht hinter dem Berg hält. Die diskutiert und akzeptiert. Eine richtige Freundin, die dafür sorgt, dass die Feindin nicht zurückkehrt.

Durch sie fühle ich mich RICHTIG.

Kreativ-Monat-Tag 1: Kästchen-Kunst

Heute morgen habe ich einen Blick auf meine Ideen-Liste geworfen und – ehrlich geschrieben – fiel mir die Entscheidung schwer, womit ich heute beginne. Wer die Qual hat… 😉 Ich habe mich für die Kästchen-Kunst entschieden. Eine Idee, die ich in einem Video von Kreativgefühl auf youtube entdeckt habe. (Hier findet Ihr es) Der Gedanke ist, eine Art Tagebuch in Form von kleinen Zeichnungen – in Kästchen – zu machen. Da der Februar gerade vorbei ist, habe ich mir meine Highlights aus dem Monat notiert und dann überlegt, wie ich das zeichnerisch darstellen kann. Für vieles habe ich mir Inspiration aus dem Internet geholt, also einfach z. B. Zeichnung Schaumbad gegoogelt.

Und hier ist das Ergebnis des 1. Tages:

Mein persönlicher Frühlingsbeginn

Heute hat für mich der Frühling begonnen!

Ja ich weiß, dass der kalendarische Frühlingsbeginn am 20. März 2021 und der meteorologische sogar schon am Montag ist. Aber meine Frühlingsgefühle starten jedes Jahr an dem Tag, an dem ich das erste Mal an einem frisch gepflügten Feld entlang gehe. Ich liebe den Geruch der frisch aufgebrochenen Erdschollen. Ich liebe die dunkle Farbe der Erde. Und ich liebe es, hinein zu greifen und den lehmig-sandigen Boden in meinen Händen zu spüren.

Und heute war es nun soweit: Happy Frühling!

Kommt gut ins Wochenende und passt auf Euch auf!
Eure Waldträumerin Nicole

Ich schwanke

Ich schwanke
von Nicole Vergin

Ich schwanke.
Seit einem Jahr Corona. Das Virus Covid-19 ist dauerpräsent. Die Darstellung des Virus kennt inzwischen wohl jeder. Sogar den Weihnachtsbaum vor dem Kanzleramt hat es „geschmückt“.

Ich schwanke.
Der erste Lockdown meines Lebens, letztes Jahr im März. Geschäfte und Schulen wurden geschlossen, ebenso Restaurants. Kein Kino, Theater, keine Konzerte. Stattdessen für Viele arbiten im Home Office, gespickt mit dem Home Schooling der Kinder.

Ich schwanke.
Die wohl meist genannten Worte des Jahres: Corona, Lockdown, Shutdown, Kontaktsperre, Pandemie, Impfgipfel, Geschwurbel, Corona-Verschwörer und -Leugner, Querdenker. Sicherlich waren es noch mehr.

Ich schwanke.
Menschen, die um ihre Existenz banken. Studenten, deren Jobs als Bedienung plötzlich wegfielen. Friseure, die kein Haar mehr krümmen durften. Ich las von einer Kneipenbesitzerin in Hannover, die bald in den Ruhestand gehen wollte. Nun musste sie ihre Altersvorsorge nutzen, um nicht unterzugehen. Ihr nüchternes Fazit: „Dann gehe ich halt nicht in den Ruhestand.“

Ich schwanke.
Seit Dezember der zweite Lockdown. Das ersehnte und benötigte Weihnachtsgeschäft fiel aus. Die Unterschiede zum ersten Lockdown: die Menschen sind mutloser, unwilliger, abgekämpfter, verzweifelter… Kein Gesang auf den Balkonen, weniger Zusammenhalt und Verständnis. Der Winter, die Dunkelheit setzen dem ganzen die Krone auf.

Ich schwanke.
Es geht mir gut. Insgesamt. Ich habe ein Dach über dem Kopf, zu essen und trinken. Mir ist warm. Mein Körper ist gesund. Meiner Familie und meinen Freunden geht es gut. Ich habe viel neues in dieser Zeit ausprobiert – nehme an Online Schreibtreffen teil, schaffe es, einen Hula-Hoop-Reifen über lange Zeit kreisen zu lassen. Ich poliere meine Englischkenntnisse auf, und habe angefangen zu malen und Collagen zu basteln. Doch mein Herz, meine Seele schmerzen. Mir fehlt das ungezwungene Treffen mit meinen Freunden, die Umarmungen. Und auch die Berührungen in meiner Arbeit als Sterbe- und Trauerbegleiterin. Das alles schmerzt und hinterlässt Narben. Obwohl es mir doch eigentlich gut geht.

Ich schwanke.

Hinweis: Dieser Text ist im Rahmen des Projekts Zeit-Zeugen von Barbara Pachl-Eberhart entstanden. Bei näherem Interesse findet Ihr hier die Website.
Unbezahlte Werbung aus purer Begeisterung.

Ein Online-Live-Kreativ-Workshop

In meinem Kopf dreht sich aktuell fast alles nur noch um meinen Kreativ-Monat, der ja heute in einer Woche (endlich!) beginnt. Wie passend, dass Sinah mit ihrem Youtube Kanal Kreativgefühl gestern Abend einen 1,5 stündigen Live-Workshop angeboten an.

Rund 250 TeilnehmerInnen waren in dieser Zeit gemeinsam kreativ. Es gab jede Menge Inspiration und mir hat es einfach Spaß gemacht. Ich habe mich dabei noch eines simplen Tuschkastens bedient, der seit Ewigkeiten bei mir im Schrank liegt. Mein neu erworbener Aquarellkasten (der erste meines Lebens) wartet dann im nächsten Monat auf seinen Einsatz.

Übrigens bietet Sinah im März ein vier Wochen Kreativ-Programm an. Solltet Ihr an so etwas Interesse haben, schaut doch mal auf Ihrer Website vorbei, die Ihr hier findet. Das klingt super spannend, aber ich habe mich dagegen entschieden, weil ich ja bereits eigene Pläne habe. Vielleicht das nächste Mal…

Also ich bin jetzt schon startklar für mein Kreativ-Abenteuer und freue mich, dass es nächste Woche losgeht (habe ich das schon gesagt…?).

Hinweis: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung!

Meine Oma

Diesen Erinnerungs-Text habe ich vor drei Jahren geschrieben… und dann wieder vergessen. Im Rahmen der Arbeiten am Erinnerungs-Buch für meine Mutter ist er nun wieder „aufgetaucht“.

Omas sitzen im Schaukelstuhl am Kamin, die Enkelkinder zu ihren Füßen auf Kissen gekuschelt, lauschend. Geschichten wabern durch den Raum. Sie beginnen mit „Ich erinnere mich…“ oder „Damals, als…“.
Mit staunenden Augen sehen die Kleinen die Bilder, die Oma beim erzählen heraufbeschwört. Pferdegespanne, die schnaubend Anhöhen erklimmen, an denen sich Wälder schmiegen, um dort Holz zu rücken. Lange, heiße Sommertage, an denen Kinder in ihren Schulferien Heidelbeeren sammeln und auf den Feldern beim Heu wenden mit anpacken müssen. Von Sonnenstrahlen, die sich unbarmherzig auf kleine und große Körper stürzen, um an freien Stellen feuerrote Male zu hinterlassen.
All die kleinen und großen Geschichten, die weiterleben und ihren Weg in die nächsten Generationen finden sollen.

Genau so habe ich mir eine Oma, meine Oma, immer vorgestellt und gewünscht. Die Realität war jedoch anders. Ich lebte mit meinen Eltern in Hannover, meine Oma im Harz, in der Bergstadt St. Andreasberg. In meiner Kindheit, in meinen kindlichen Augen, ein Ort aus einem Märchen. Raus aus den lärmenden Straßen, hinein in eine kleine überschaubare Welt, in der Kinder noch auf den Straßen spielen konnten. Umgeben von Bergen, die mir riesig erschienen, Wälder, die meine Abenteuerlust weckten, und weite Wiesen über deren Hänge wir uns vorwärts, rückwärts und seitwärts kugelten.

Meine Eltern besaßen kein Auto, so dass eine Harzreise ein seltenes, kostbares Erlebnis war. Die Straße, in der meine Oma lebte, hieß Glück-auf-Weg. Heute weiß ich, dass dies auf den früheren Bergbau hinweist. Damals jedoch war es sonnenklar für mich, dass hier und nur hier das Glück wohnte.
Der Moment, wenn wir nach endloser Fahrt auf den Hof traten, trieb mir jedes Mal Freudentränen in die Augen. Das grüne Tor der Auffahrt weit geöffnet. Vor uns das zweistöckige Haus, das schon meinem Ur-Großvater gehörte. Helle Fassade mit vielen Fenstern, der Eingang über zwei Stufen zu erreichen. Und das spannende war für mich immer, dass man sich dann in einem kleinen Vorraum befand, der sogenannte Schauer. Gedacht für das abstreifen dreckverkrusteter Stiefel, wenn die Arbeiter von der Stall- oder Waldarbeit müde ins Haus gingen. Für mich aber war es ein besonderer Raum, in dem ich mit meiner Lieblingscousine auf der kleinen Sitzbank hockte, die auf giftgrüner, drahtiger Auslegware stand und geheime Pläne schmiedete. Trat unverhofft jemand in unseren Raum, dann kicherten wir und versuchten geheimnisvoll zu wirken.

Direkt am Haus, sowohl vom Hof als auch durch die Waschküche zu erreichen, befand sich der Pferdestall. Von klein auf fühlte ich mich zu diesen großen Tieren mit den meist sanften Gemütern hingezogen. Die buschigen Mähnen, die ich bürstete, sobald ich groß genug war um daran zu gelangen. Das weiche Fell, in das ich meine Nase hineinwühlte, um den Duft aufzusaugen und ihn mit nach Hause zu nehmen. Und jedes Mal durfte ich ein Stückchen auf dem Hof herum reiten. Geführt von meinem Onkel, der nach dem Tod seines Vaters den Hof übernommen hatte. Immer ein Lachen auf seinem gutmütigen Gesicht, immer eine Melodie auf den Lippen. So stapfte er unverdrossen Runde um Runde, wenn ich um mehr bettelte.

Meine Oma war in dieser ganzen Glückseligkeit für mich nur eine Randerscheinung. Jemand, den ich kurz mal sah, mit dem ich aber nichts anfangen konnte. Umgekehrt schien es mir genauso. Ich war das jüngste Enkelkind von einer ganzen Schar, so dass die Oma-Gefühle schon einige Jahre ausgelebt waren. Zudem lebten die anderen in der näheren Umgebung. Ganz andere Möglichkeiten für eine Beziehung.
Aus dieser Zeit erinnere ich mich nur an eine Szene zwischen meiner Oma und mir. Wir waren für einige Tage zu ihr gereist. Ich war in der Küche und wollte etwas aus dem Kühlschrank holen. Vielleicht wollte ich auch nur wissen, was alles darin war. Ich weiß es nicht mehr. Was ich weiß ist, dass meine Oma plötzlich wie aus dem Boden gewachsen neben mir stand und mir verbot einfach an den Kühlschrank, an ihren Kühlschrank zu gehen. Mit welchen Worten sie das tat, behielt ich in der Aufregung nicht. Mir lief ein Schauer über den Rücken, mein Herz raste, ich hatte Angst. Meine Mutter erschien im selben Moment auf dem Plan, hörte das Verbot und war stocksauer. Ich sackte noch mehr in mich zusammen, in der Gewissheit, dass ich nun das Vater unser zu hören bekam. Einen Moment später hob ich erstaunt den Kopf, blickte den Erwachsenen in die Gesichter. Meine Mutter machte meine Oma zur Schnecke. Ich konnte es kaum fassen. Worte wie „sie ist doch keine Fremde“ und „wie kannst du nur?“ fielen.
Was danach geschah, ist aus meiner Erinnerung getilgt. An den Kühlschrank meiner Großmutter bin ich jedoch nie wieder gegangen. Soviel zu meiner Vorstellung von Kaminfeuer und Geschichten.

Es kam die Zeit, da rückte meine Oma in jeder Beziehung nah an mich, an mein Leben heran. Zu nah für meine Begriffe! Sie war damals über 80 und konnte die schmale Stiege in ihrem Haus nicht mehr hinaufsteigen, um ins Bad zu gelangen. Mein Onkel, der mit seiner Frau inzwischen der alleinige Bewohner der oberen Geschosse war, war nicht willens im Erdgeschoss ein Bad installieren zu lassen. Dafür sei kein Geld da, beschied er abschlägig. Ins Heim wollte meine Oma nicht. Was blieb?
Eine Übergangslösung. Eine Übergangslösung, die soweit ich mich erinnere, zwei Jahre dauerte. Während dieser Zeit lebte meine Oma abwechselnd bei meiner Tante, die mit ihrer Familie ebenfalls in St. Andreasberg lebte und bei uns in Hannover. Sie benötigte für die zwei bis drei Monate jeweils ein eigenes Zimmer und bekam kurzerhand meins. Was für einen Teenager von 15 Jahren einen Albtraum bedeutete.
Ich zog ins Gästezimmer, mit dem nötigsten ausgestattet. Alles andere versuchte ich aus meinem Zimmer zu schleusen, wenn die Oma gerade mal nicht dort verweilte. Ach ja, das Gästezimmer besaß keinen Ofen. Heizung gab es bei uns noch nicht. Meine Mutter war gezwungen Ölkannen vom Keller in den 2. Stock zu schleppen. Nicht zu vergessen, die Eimer mit den Briketts für den Badeofen. Ein warmes Bad war einfach angenehmer.

Nach einer Weile hatte ich es gründlich satt. Ich zog mit all meinem Kram ins Gästezimmer. Ich war jung, die Kälte machte mir auch im Winter nichts aus. Im Gegenteil, es war so etwas wie ein Abenteuer, wenn ich an einem frostigen Wintermorgen erwachte und vom Bett aus die Eisblumen am Fenster betrachtete. Und – ganz wichtig – keine Vertreibungen mehr. Kein schnüffeln in meiner Privatsphäre.
Naja, fast. Sobald meine Oma bei uns residierte, brachte sie einen Teil des Tages damit zu, mich auszuquetschen. Was machst du gerade? Was hast du vorher gemacht? Und was eigentlich danach? Gehst du weg? Wenn ja, wohin? Und wann kommst du wieder?
Heute weiß ich, dass ihr Leben klein und beengt geworden war. Sie wurde hin und her gereicht, wie ein altes Möbelstück. Für meine Mutter, die ständig am schuften war, wurde die Belastung unerträglich. Das hob die Stimmung nicht. Auch ich war patzig und schlecht gelaunt. War das ganze doch in einer Zeit, in der ich nicht einmal mit mir selber klar kam. Geschweige denn mit Familienmitgliedern, mit denen ich sonst so gut wie nie zu tun gehabt hatte.

Eines Nachts lag ich selig schlummernd in meinem Bett, als ich plötzlich durch das Einschalten des Deckenlichts geweckt wurde. Ich hatte mich noch nicht von dem Schreck erholt (meine Mutter schlief auf dem Sofa), als die kleine Gestalt im Nachthemd schon aus der Türöffnung zurück in den Flur verschwand. Das Licht ließ sie an, die Tür offen. Mir schlug das Herz bis zum Hals. Aber mir blieb nichts anderes übrig, als aufzustehen und zu schauen was meine Oma Nachthemd tragender weise zu dieser Unzeit in der Wohnung trieb.
Irgendwo auf unserem endlosen Flur fing ich sie ab und versuchte sie davon abzuhalten noch weitere Türen zu öffnen und die Lichter anzuschalten. Ich hatte eine dunkle Vorahnung, was mein Vater mit ihr anstellen würde, wenn sie ihn aus dem Schlaf riss. Behutsam dirigierte ich sie unter beruhigend gemurmelten Worten in ihr Zimmer. Glücklicherweise ließ sie sich willig führen, legte sich hin, so dass ich sie zudecken konnte.
Ich wünschte ihr eine „Gute Nacht“ und versprach ihr nochmals, dass alles gut werden würde. Gerade wollte ich mich umdrehen und in mein Zimmer verschwinden, als sie nach meiner Hand griff und sagte: „Du bist ein Engel.“
Nie vorher oder danach war ich meiner Oma näher, als in diesem Moment.

Süsse Liebe – Teil 2/2

Süße Liebe (Teil 1 findet Ihr hier)
von Nicole Vergin

Das Jahr neigte sich dem Ende zu. Anton hatte Marie seit einigen Tagen nicht gesehen. Heute nun sollte sich das ändern. Der Junge war wildentschlossen, das Mädchen wenigstens noch ein einziges Mal in diesem Jahr zu sehen.

Der geeignete Moment war gekommen, als die Hauswirtschafterin beim Kontrollieren der Vorratskammer bemerkte, dass sich Mäuse an den Kartoffeln gütlich getan hatten. Was sollte die Köchin nun zu dem Festtagsbraten als Beilage kochen? Der Herr des Hauses, Antons Vater, erwartete gestampfte Kartoffeln. So wie jedes Jahr zum Jahreswechsel.
Anton, der dem Wortausbruch der Wirtschafterin gelauscht hatte, konnte die Gelegenheit mit Händen greifen, so deutlich stand sie vor ihm.

„Ich!“, rief er entschlossen, „ich hole vom Markt neue Kartoffeln!“
Und ohne eine Antwort abzuwarten, griff er nach seinem dunkelblauen Wollmantel mit den großen silbernen Knöpfen und eilte zur Tür.
„Warte!“ Die Hand der Hauswirtschafterin hielt den Jungen mit festem Griff an der Schulter fest.
„Du kannst nicht alleine fortgehen“, erklärte sie Anton.
„Aber ich war seit ein paar Tagen nicht mehr draußen.“ Anton sah die Hauswirtschafterin mit großen Augen an.
Diese seufzte. „Nun gut, aber warte, ich hole Olivia, damit sie dich begleitet.“
Der Junge schlug die Augen nieder, damit die Wirtschafterin das verräterische Glitzern darin nicht sah. Friedlich nickte er und setzte sich, wie zur Bestätigung seines guten Willens, auf den Hocker, der im Eingangsbereich des Hauses stand.

Während die Hauswirtschafterin ihre Röcke raffte, um die zwei Treppen hinauf zu den Dienstbotenzimmern zu steigen, schlich Anton in die Küche und öffnete so leise wie möglich die Schublade in der er das Wirtschaftsgeld wusste. Wie gut, dass er die Wirtschafterin einmal beobachtet hatte, wie sie die Börse dort hinein getan hatte!
Rasch entnahm er ihr ein paar Münzen, griff nach dem geflochtenen Einkaufskorb und war gleich darauf durch einen Türspalt hinaus auf die Straße geschlüpft. Nun hieß es, die Beine in die Hand zu nehmen und trotzdem auf dem festgefrorenen Schnee nicht auszurutschen. So schnell es ihm möglich war, lief Anton zum Marktplatz – nicht ohne sich beständig umzuschauen, ob er Marie irgendwo entdeckte.
Auf dem Marktplatz angekommen, steuerte er direkt auf den Stand mit den Kartoffeln zu, an dem die Köchin oder manchmal auch Olivia einkauften. Kurz darauf lagen bereits dicke, große Kartoffeln in seinem Korb. Genau die Richtigen, um daraus Stampfkartoffeln zu machen.

Kreuz und quer lief er danach durch die Gassen und schaute sich immer wieder nach allen Seiten um. Nichts. Keine Marie. Es war wie verhext. Gerade an diesem Tag, wo er endlich einmal ohne seine Kinderfrau unterwegs war. Für einen Moment stellte er den Korb in den Schnee und pustete in seine kalten Hände. Wie dumm, dass er in der Eile nicht an seine Handschuhe gedacht hatte.

„Hallo Anton“, erklang plötzlich die bekannte Stimme neben ihm.
Glückstrahlend schaute Anton hoch und sah direkt in Maries leuchtende Augen.
„Sind deine Hände kalt?“, fragte sie und umfasste sie im gleichen Moment mit ihren eigenen kleinen Händen.
„Schön warm“, war alles was Anton heraus brachte.
In seinem Bauch begann es zu kribbeln. Im letzten Sommer hatte Anton bei einem Ausflug in den Wald einen Ameisenhügel gesehen. Lange hatte er diese vielen kleinen Tierchen beobachtet. Wie sie hin- und her- und über einander weg rannten. So, genau so, fühlte es sich in seinem Bauch an.
„Wo ist Olivia?“ Marie sah sich um, während sie weiter Antons Hände wärmte.
„Ich bin allein hier“, antwortete Anton und erzählte ihr, wie es dazu gekommen war.
Inzwischen war einige Zeit vergangen und die Turmuhr der nahegelegenen Kirche schlug zur vollen Stunde.
„Ich muss heim.“ Bedauernd sah Anton Marie an. Wie gerne wäre er noch geblieben. Hier bei ihr. Aber in der Zwischenzeit würde ihn Olivia sicher schon suchen. Und er musste daheim sein, bevor seine Eltern zurückkehrten.
Marie stellte sich neben ihn, fasste mit ihrer rechten Hand seine linke und sagte: „Ich begleite dich ein Stück.“
Eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her. Anton wollte gerne etwas sagen. Irgendetwas, wofür Marie sich interessieren könnte.
„Die Köchin hat heute schon den Festtagspudding gekocht“, platzte er plötzlich heraus und lief augenblicklich rot an.
Aber Marie lächelte ihn weiter lieb an und dachte offenbar nicht daran, ihn auszulachen.
„Magst du Pudding?“, wagte er sich nun weiter vor.
„Ich weiß nicht“, war die Antwort.
Anton blieb abrupt stehen. „Du weißt nicht, ob du Pudding magst?“ Der Junge sah sie mit großen Augen an. Für ihn war es das Größte, wenn er wusste, dass die Köchin Pudding kochte. Schon oft hatte er in der Küche gestanden und ihr dabei zugesehen. Jedes Mal war er aufs Neue erstaunt, dass der Pudding nicht unten im Topf schwarz wurde, sondern stets goldgelb war, wenn sie ihn in die Puddingschale zum abkühlen goss.
„Bei mir zuhause gibt es keinen Pudding“, sagte Marie mit leichter Stimme, „wir können uns so etwas nicht leisten.“

Ein paar Schritte grübelte Anton darüber nach, was Marie ihm gerade offenbart hatte. Der Junge hatte schon von Menschen gehört, die arm waren. Seine Eltern gingen oft auf Abendgesellschaften, wo für die Armen gesammelt wurde. Aber so richtig vorstellen konnte er sich unter dem Wort Armut nichts.
Natürlich war ihm aufgefallen, dass Marie immer dasselbe braune, verschlissene Kleid trug, wenn sie sich sahen. Aber, dass das Armut bedeuten könnte – nein, das war ihm nicht in den Sinn gekommen. Arme Menschen waren doch traurig und lächelten nie. Aber seine Marie war immer fröhlich.
In der Zwischenzeit waren die Beiden stehen geblieben. Anton sah verlegen vor sich auf den Boden. Als er hochsah, blickte er genau in Maries schöne leuchtende Augen.
„Warum seid ihr arm?“, traute sich der Junge zu fragen.
Marie zog für einen Moment die Schultern hoch, als ob ihr nun doch kalt sei. „Mein Vater ist im letzten Jahr gestorben und nun muss meine Mutter für uns beide Geld verdienen. Sie arbeitet als Dienstmädchen bei feinen Herrschaften. Und manchmal kann ich auf dem Markt ein paar kleine Geldstücke dazu verdienen. Ich helfe beim Aufräumen oder trage den Kunden ihre Körbe nach Hause.“
Mit großen Augen sah Anton seine Freundin an.
Diese knuffte ihn spielerisch in die Seite.
„Komm, du musst nach Hause“, sagte sie und bot ihm erneut ihre Hand an.
Mit festem Griff nahm Anton sie, während ein Gedanke in seinem Kopf Gestalt annahm.

In der folgenden Nacht, als alle Lichter des Hauses erloschen waren und die Bewohner in tiefem Schlummer lagen, erhob sich eine Gestalt aus ihrem Bett. Zwei Füße tapsten die Stufen hinunter in das Erdgeschoss, wo die Küche lag. Die Tür wurde leise knarrend geöffnet und eine Hand griff nach dem großen Schlüsselbund, den die Hauswirtschafterin allabendlich bevor sie zu Bett ging, dort an einen großen Nagel hing.

Es war Anton, der hier das Wagnis einging zum zweiten Mal an diesem Tag eine Strafpredigt zu bekommen. Glücklicherweise waren seine Eltern bei seiner Heimkehr noch abwesend, so dass er mit vielen Entschuldigungen und Versprechungen bei Olivia erreichte, dass diese ihn nicht verraten würde. Zu groß war die Angst der Kinderfrau, dass sie selbst entlassen werden könnte.
Und nun schlich er durch die dunklen Zimmer, um seinen Plan in die Tat umzusetzen. Oben an der Kellertreppe blieb er einen Moment stehen und schluckte. Der Keller war selbst am Tag schon ein unheimlicher Ort, aber nun in der Nacht schauderte es Anton um so mehr.
Aber wenn er seiner Marie eine Freude machen wollte, dann musste er es wagen. Und so nahm er die flackernde Petroleumlampe, die er aus der Küche mitgenommen hatte, hielt sie am ausgestreckten Arm vor sich und leuchtete die Stufen so gut es eben ging aus.

Endlich war er unten angelangt und stand kurz darauf schon an der Tür des Vorratsraumes. Zielsicher griff er nach dem richtigen Schlüssel, öffnete die Tür und trat ein.
Auf dem zweiten Regalbrett leuchtete sie verführerisch. Die weiße Schale mit dem goldgelben Pudding darin. Rasch drehte er eine der herumstehenden Holzkisten um, kletterte hinauf und hob die Schale vorsichtig hinunter. Behutsam stellte er sie auf den kleinen Tisch, der neben dem Regal stand.
Nun kramte er aus seinem Beutel, den er sich umgehängt hatte, eine Dose mit einem Deckel, einen Teelöffel und einen Pfannenwender. Diesen schob er behutsam in die Schale, hob damit die Puddinghaut, die stets beim Kochen entstand, an und klappte sie zur Seite. Dann nahm er den Teelöffel, tauchte ihn in den Pudding und füllte die kleinen Mengen in seine Dose. Nach einer Weile, verschloss er die Dose sorgfältig, Dann glättete er den übrig gebliebenen Pudding und klappte die Haut vorsichtig wieder zurück.
Anton nickte zufrieden. Ja, so hatte er es sich vorgestellt. Als sei nichts gewesen, leuchtete die helle Masse in der Schale. Nur bei genauem hinsehen konnte man einen kleinen Rand oberhalb der Haut entdecken. Aber das würde sicherlich niemandem auffallen.
Nachdem er die Puddingschale wieder an seinen Platz gestellt hatte, verschloss Anton sorgfältig die Vorratskammer, stellte die Lampe an ihren Platz und hängte den Schlüssel zurück. Kurz darauf lag er zufrieden in seinem Bett. Sicher würde sich Marie über den Pudding freuen.

Bevor er einschlief, stellte er sich vor, wie Marie den Pudding genüsslich essen und dabei über das ganze Gesicht lachen würde. Und wer weiß – und bei diesem Gedanken begannen die Ameisen wieder in Antons Bauch herum zu krabbeln – vielleicht würde sie ihm mit ihren Pudding beschmierten Lippen sogar einen kleinen süßen Kuss auf die Wange hauchen.

Süße Liebe – Teil 1/2

Süße Liebe
von Nicole Vergin

Ein unbeobachteter Moment hatte für den Beginn ihrer Freundschaft genügt. Während Antons Kinderfrau mit dem Obsthändler über ein paar rotbackige Äpfel verhandelte, schlich sich der Junge an den Rand des Marktplatzes. Dort hockte er sich neben eine Pfütze, die der nächtliche Regen hinterlassen hatte, und tippte andächtig mit der Spitze seines Zeigefingers in das kalte Wasser. Kleine Wellen kräuselten sich um seinen Finger und ließen Antons Spiegelbild verschwimmen. Immer tiefer beugte er sich über die Pfütze, bis seine Nasenspitze beinahe das Wasser berührte.

„Was machst du da?“
Unerwartet tauchte eine Stimme neben ihm auf. Mit einem satten Platsch landeten Antons Hände mitten in der Pfütze. Der Schreck hatte ihn sein Gleichgewicht gekostet. Hastig sprang er auf und fand sich vor einem Mädchen wieder. Beinahe ebenso groß wie er, schaute sie ihm neugierig in die Augen.
„Du hast mich erschreckt“, stellte er schüchtern fest, während er versuchte die triefenden Hände an seiner hellen Leinenhose abzuwischen.
Währenddessen beugte sich das Mädchen über die Pfütze und sagte: „Schau, wie sich mein Gesicht im Wasser spiegelt.“
„Mmh“, machte Anton und dachte dabei, wie hübsch das Mädchen aussah.
„Bist du morgen wieder hier?“, fragte die Kleine.
„Ich weiß nicht“, antwortete Anton und sah sich rasch nach seiner Kinderfrau um. Olivia, so war ihr Name, würde es nicht gefallen, dass er sich hier mit einem wildfremden Mädchen unterhielt, die anscheinend ganz allein durch die Gassen des kleinen Städtchens stromerte.
„Anton?“ Olivias Stimme drang in Antons Ohr.
„Ich muss los!“, flüsterte er rasch.
Das fremde Mädchen schaute lächelnd zu ihm auf. „Wollen wir Freunde sein? Ich heiße Marie.“
Beherzt nickte Anton, bevor er sich umdrehte und auf die wartende Kinderfrau zulief.

Die Schelte, die er an diesem Abend für seine verschmutzte Kleidung einstecken musste, berührte ihn nicht. In Gedanken sah er die kleine Marie, wie sie neben der Pfütze hockte und ihm ihre Freundschaft anbot. Noch nie war ihm so etwas passiert.
Wohlbehütet wuchs er in seinem Elternhaus auf. Die Tage verbrachte er mit seiner Kinderfrau, da der Vater von früh bis spät in seiner Kanzlei arbeitete und die Mutter sich, wie sie stets seufzend erklärte, in der Gesellschaft zeigen musste. Andere Kinder gab es in ihrem Haushalt nicht und mit den Kindern in den Gassen durfte er nicht spielen.
Und so war diese Begegnung etwas Kostbares für den kleinen Anton.
Sein letzter Gedanke, bevor er an diesem Abend die Augen schloss, galt seiner neuen Freundin Marie.

Es vergingen ein paar Tage, bevor sich erneut eine Gelegenheit für Anton und Marie zu einem Wiedersehen ergab.
Ein launischer Herbsttag mit kalten Winden, die sich entschlossen durch den wollenen Mantel des Jungen bissen. Anton ging mit seiner Kinderfrau im nahegelegenen Stadtpark spazieren. Olivia stand, wie so oft, unter einer der großen Eichen und plauderte mit anderen Kinderfrauen. Da Anton wusste, dass Olivias Gespräche stets eine Weile dauerten, ging er ein Stück weiter und hielt nach Eicheln Ausschau. Er wollte einige von ihnen mit nach Hause nehmen, um sie dort in eine Schale mit Wasser zu legen. Vielleicht würde dann in seinem Zimmer eine kleine Eiche wachsen!

„Pst!“, machte es plötzlich aus einem nahe gelegenen Gebüsch heraus.
Anton erkannte Maries Stimme sofort wieder.
„Bleib da drin!“, flüsterte er ihr aufgeregt zu, „meine Kinderfrau sieht dich sonst und dann muss ich sofort mit ihr nach Hause gehen.“
„Warum?“, fragte Maries Stimme ebenso leise.
Anton schluckte. „Ich darf nicht mit fremden Kindern spielen.“
Einen Moment war es still. Dann erklang Maries Stimme erneut. „Dann spielen wir eben, ohne dass sie uns zusammen sieht.“
Anton konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, wie das vor sich gehen sollte. Aber schon kam die Antwort in Form einer bunten Kugel auf ihn zugerollt.
„Buddel zwischen uns ein Loch“, wisperte Marie, „dann versuchen wir abwechselnd mit der Kugel dort hinein zu treffen.“
Anton schaute kurz zu Olivia hinüber. Aber diese war in ihr Gespräch vertieft, so dass der Junge sich voller Freude auf das Spiel mit Marie einließ.

Diese heimlichen Treffen waren es, die Anton in der kommenden Zeit das Leben versüßten. Stets hielt er auf den Ausflügen mit seiner Kinderfrau die Augen offen, um wenigstens einen Blick auf Marie zu erhaschen. So manches Mal ergab sich auch nur die Möglichkeit eines Zuzwinkerns oder eines heimlichen Winkens mit dem kleinen Finger im Vorübergehen.
Ein besonderer Tag war es für Beide stets, wenn sie zusammen sprechen oder – das Höchste aller Gefühle – ein Spiel spielen konnten.

Die Winterzeit nahte und Anton und Marie sahen sich nur noch selten. Anton, der den klirrenden Frost mit seinen magischen Eisblumen liebte, konnte nicht verstehen, dass seine Kinderfrau die Stunden des Tages lieber mit ihm vor dem Kamin verbringen wollte. Sie lockte ihn mit dem Vorlesen von Abenteuergeschichten und dem Backen von leckeren Keksen.
Aber Anton dachte bei allem was er tat immer nur an seine Freundin Marie.

Teil 2 findet Ihr hier!

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Unser fast perfektes Leben

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