Montags-Plausch

Vor vier Jahren hätte ich nie gedacht, dass ein Großteil der Amerikaner diesen Präsidenten wählen würde. Haben sie aber. In den darauffolgenden Jahren hat selbiger soviel Porzellan zerschlagen – dagegen ist ein Elefant im selbigen Laden feinfühlig. Und so war ich in der letzten Woche auch auf alles gefasst… und bin nun erleichtert, dass Trump keine zweite Amtsperiode für seine Zwecke missbrauchen kann.

Ganz „nebenbei“ befinden wir uns nun also wieder in einem Lockdown. Ich habe ja bereits letzte Woche erzählt, dass es mich Landei deutlich weniger betrifft als andere. Gestern waren wir nun in einer der umliegenden größeren Orte und sind das erste Mal über ein Schild „Ab hier Maskenpflicht“ gestolpert. Ja, in den Innenstädten, auch in den kleineren, ist es nun Pflicht. Wir waren mehr am Rand unterwegs, weil wir mit Gina trailen wollten. Sprich, sie hat mich – mal wieder – gesucht und in dieser Woche auch hervorragend gefunden. Nicht, wie beim letzten Mal, wo ich hinter einem Baum versauert bin. 😉

Da einiges für mich bis Ende des Jahres wegfällt, habe ich beschlossen wieder mal etwas neues auszuprobieren. Ich feile ja schon länger an meiner Fitness und habe nun soviel über das hulern gehört, gelesen, gesehen… dass ich das nun auch ausprobieren werde. Kurzentschlossen habe ich auch gleich einen Account bei Instagram angelegt, wo es künftig immer mal Live Videos über meine Versuche geben wird. Also, wenn Ihr in dieser schwierigen Zeit mal lachen wollt, dann schaut doch mal unter nicole_hulahoop nach. In den nächsten Tagen gibt es ein paar Start-Posts und sobald mein Reifen geliefert wird, geht es los.

Ansonsten schiebe ich heute eine ruhige Kugel. Wir gönnen uns hier ein verlängertes Wochenende und haben diesen Tag noch frei. Gleich geht es los zu einem schönen Spaziergang und dann… mal schauen!

Kommt gut in die Woche und passt auf Euch auf!

Die sieben Mondfrauen

Die sieben Mondfrauen
von Nicole Vergin

Es war einmal in einer dunklen Nacht, als kein Stern am Himmel leuchtete und auch der Mond sein sonst so helles Antlitz verborgen hielt. Tief unter ihm in einem Wäldchen tastete sich ein junges Mädchen mühsam durch die undurchdringliche Schwärze. Immer wieder verfing sich ihr einfaches aus Sackleinen gefertigtes Kleid in Dornengestrüpp und kleinen Ästen. Die umgebundene Schürze war irgendwo zurückgeblieben, die Schleife hatte sich gelöst.
„Guter Mond“, flüsterte sie flehentlich. „Wo bist du nur?“
Aber dieser hüllte sich in Schweigen.

Erst am Morgen dieses Tages, hatte sich das Mädchen auf den Weg gemacht. Eine liebliche Stimme war in ihre Träume eingedrungen und sie versprach ihr ein glückliches und zufriedenes Leben. Aber sie müsse das Schloss, in dem sie als einfache Küchenmagd ihr Brot verdiente, verlassen. Wie verzaubert wachte sie auf, bevor noch der Hahn im Hof seinen Morgengruß erschallen ließ und packte ihr karges Bündel.
Den ganzen Tag war sie guter Dinge gewesen, während sie über Felder und Wiesen lief. Auch vor der Nacht war ihr nicht bange, da sie wusste das Vollmond war. Der gute alte Mond würde nur für sie leuchten und ihr den Weg weisen. Das zumindest versprach die Stimme in ihrem Traum.

Und so war es auch gekommen. Bei Einbruch der Nacht war sie noch immer nicht müde, ihre Füße trugen sie mit jedem Schritt weiter, fort von daheim. Nur für einen Moment blieben sie abrupt stehen, als über ihr das Mondlicht erstrahlte und alles um sie herum mit einem silbernen Schimmer bedeckte. Frohen Mutes ging sie weiter, als plötzlich vor ihr ein dunkler Punkt auftauchte. Genau vor ihren Augen wurde er größer und größer, ein tiefes schwarzes Loch. Um sie herum ertönte ein rauschen, das Gefühl als zöge etwas an ihr vorbei. Und wahrhaftig, alles Mondlicht wurde von dem schwarzen Loch eingesogen. Nach wenigen Augenblicken war es verschwunden und sie sah nichts mehr, wohin sie auch blickte.

Verängstigt versuchte sie ihren Weg zu finden. Aber es war aussichtslos. Schon nach wenigen Metern wusste sie nicht mehr, ob sie noch so wie tagsüber ihrem Ziel näher kam. Sie irrte verzweifelt herum, bis sie immer wieder über Wurzeln stolperte und gegen dicke Baumstämme prallte. Da war ihr klar, dass sie irgendwo in einem Wald war, aus dem sie in dieser Dunkelheit nicht wieder herausfinden würde.
Nachdem auch ihr Hilferuf an den Mond scheinbar ungehört von all der Schwärze verschluckt wurde, ließ sie sich zu Boden sinken und begann zu weinen. Tränen liefen über ihr schmutziges Gesicht, tropften auf den Waldboden, wo sie silbrig schimmernd nach und nach einen hellen Fleck hinterließen. Erstaunt blickte das Mädchen auf die einzige Lichtquelle in all der Dunkelheit. Wie kam es, dass ihre Tränen dies bewirken konnten?

Als hätte sie ihre Frage laut gestellt, war in ihrem Kopf auf einmal wieder die sanfte Stimme aus ihrem Traum.
„Hab keine Angst“, sprach sie leise. „Schließe für einen Moment die Augen, damit ich zu dir kommen kann und öffne sie erst, wenn ich es dir sage.“
Gehorsam schloss sie ihre Augen und bemerkte trotz der geschlossenen Lider, wie es um sie herum heller wurde. Ihre Angst wich ein wenig der Neugier und als die Stimme erneut zu ihr sprach, öffnete sie langsam die Augen. Vor ihr stand eine wunderschöne hoch gewachsene Frau in einem langen aus silbrigen Fäden gesponnenen Kleid. Ihre Taille wurde von einem Gürtel geschmückt, dessen Steine golden wie Sterne leuchteten. Als die Frau mit einer beruhigenden Geste eine Hand hob und die Schulter des jungen Mädchens sanft berührte, wehte der weite Ärmel ihres Kleides mit anmutigem Schwung. Auch die rötlich schimmernden, leicht gewellten Haare, die ihr bis auf die Schultern fielen, waren von goldenen und silbernen Fäden durchsetzt.

„Willkommen in unserem magischen Wald“, erklang die ihr nun schon bekannte Stimme. „Ich bin eine der sieben Mondfrauen und ich bin in deine Träume eingedrungen, um dich zu bitten meine Stelle hoch oben am Firmament einzunehmen.“
„Aber warum?“, wisperte das Mädchen leise. „Und warum gerade ich?“
„Jedes Jahr machen wir uns auf die Suche nach einem Mädchen mit reinem Herzen, dass niemanden auf dieser Welt hat, der sich um es kümmert. Und wenn wir es gefunden haben, bitten wir es einen unserer sieben Plätze einzunehmen. Wir Mondfrauen sind dazu auserkoren, für das Gleichgewicht des Mondes zu sorgen.“
„Ich verstehe euch nicht, holde Mondfrau.“
„Der Mond hat eine dunkle Seite, die ihr Menschenkinder nie zu sehen bekommt, da er in immer gleicher Bahn eure schöne Erde umrundet. Damit sich daran nie etwas ändert, gibt es seit Anbeginn der Zeiten die Mondfrauen. Jede von ihnen ist sieben Jahre an seiner Seite, um die Geschicke zu lenken. Danach kehrt sie, so wie ich in dieser Nacht, auf die Erde zurück und bittet ein junges ehrbares Mädchen ihre Stelle einzunehmen.“
„Aber wo wirst du hingehen, wenn ich deinen Platz einnehme?“
„So wie alle Mondfrauen vor mir, werde ich morgen früh in meinem Schloss an der Seite meines Prinzen erwachen und es wird mir künftig an nichts mangeln. Das ist die Belohnung für meine Dienste. Nur die Erinnerungen an die vergangenen sieben Jahre werden aus meinem Gedächtnis ausgelöscht sein.“
„Bitte sag mir, was wird sein, wenn ich nicht deinen Platz einnehme?“
„Dann wird es ein Ungleichgewicht geben, der Mond wird seine Bahn verlassen und seine andere Seite wird die Erde für immer in Dunkelheit tauchen. So wie du es vorhin erlebt hast, als alles Licht durch das Auge der Finsternis aufgesogen wurde.“
„Oh, nein! Das darf nicht passieren!“ Das Mädchen schnappte erschrocken nach Luft. „Dann will ich es tun. Ich werde deinen Platz einnehmen.“
„Sei bedankt. Ich weiß, du wirst es nicht bereuen. Lebe wohl!“ Mit diesen Worten hob die Mondfrau die Hand zu einem letzten Gruß und verschwand so plötzlich wie sie erschienen war. An ihrer Stelle jedoch befand sich eine silberne Treppe, deren Ende nicht mit bloßem Auge zu erkennen war. Wie selbstverständlich stand das Mädchen auf und begann die Stufen zu erklimmen. Auf dem Weg nach oben, begann sie sich zu verwandeln. Die ärmliche Kleidung wich einem prächtigen Gewand. Die zu einem Bauernzopf geflochtenen Haare lösten sich und fielen ihr in prächtigen Wellen über den Rücken. Einer Prinzessin gleich, schritt sie die Stufen empor. Rechts und links der Treppe verbeugten sich leuchtende Sterne, die ihre neue Herrscherin willkommen hießen.

So bekam in dieser Nacht der gute alte Mond erneut eine Mondfrau an seine Seite, die gemeinsam mit den sechs anderen die Geschicke weiter zum guten lenken würde.
Und wenn sie nicht gestorben ist, so lebt sie heute glücklich und zufrieden mit ihrem Prinzen in dem schönen Schloss, dass sie für ihre Dienste erhalten hat.

Foto der Woche #9

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Ein tolles Projekt von Aequitas et Veritas, in dem jede Woche ein Foto gezeigt und dazu etwas geschrieben wird. Genaueres – sowie die anderen tollen Beiträge – findet Ihr hier!



Es waren einmal zwei Brüder, die bauten gemeinsam ein Haus. Dieses Haus stand in der Mitte eines schönen Grundstücks. Es bekam Wände, Fenster, ein Dach. Doch ein Zuhause wurde es nie, denn noch bevor es fertig war, gab es Streit. Einer von denen, die weit über eine Zwistigkeit hinausging. Die Brüder entzweiten sich und zurück blieb das unfertige Haus.

Die Jahre und Jahrzehnte vergingen und die Natur holte sich zurück, was der Mensch ihr einst genommen hatte. Und so kam es, dass Efeu durch die Zimmer des einsamen Hauses rankte und nach und nach alles bedeckte. Bäume fielen auf das Dach, so dass es in Stücke brach. Nur hin und wieder traute sich die Jugend des Ortes in das baufällig gewordene Haus. „Ich war hier“, schrieben sie an eine der Wände. Aber sie wurden Erwachsen und dann kam niemand mehr.

Bis eines Tages eine Frau durch das Gestrüpp am Eingang des Grundstücks kroch und sich vorsichtig dem Haus näherte. Ihre Schritte wurden vom Efeu verschluckt, der die Herrschaft über die frühere Wiese übernommen hatte. Neugierig schaute sie durch die zersplitterten Fenster hinein und machte Fotos. Für eine kleine Weile fand das Haus noch einmal Beachtung. Aber dann verschwand auch sie und erneut blieb nur die Einsamkeit zurück.

Montags-Plausch

Am Wochenende habe ich erfahren, dass sich eine meiner Tanten mit Covid-19 infiziert hat. Sie lebt seit vergangenem Jahr in einem Pflegeheim und dort grassiert nun dieses Virus. Wie schwer ihr Verlauf sein wird, ist noch nicht abzusehen. Es bleibt nur abzuwarten.

Nicht erst seit dieser Nachricht, drückt die Corona-Zeit so langsam auch auf meine Stimmung. Mitzuerleben, wie Freunde sich um ihre Liebsten sorgen und andere um ihre Existenz, das geht nicht spurlos an mir vorbei.

Trotzdem und gerade deshalb versuche ich aus jedem Tag das Beste zu machen.

Am Samstag haben wir einen Spaziergang im Klosterwald Loccum gemacht, der gerade sein schönstes Herbstkleid trägt. Gina hat begeistert ihre Nase überall hinein geschoben und zwischendurch haben wir noch ein wenig trailen mit ihr geübt. Wobei sie nicht so ganz in Stimmung war und ich einmal sehr lange in meinem Versteck gewartet habe, bis klar war, dass sie meinen Mann in die Irre geführt hat. Die anderen beiden Male hat sie mich problemlos gefunden. Manchmal sollte man einfach aufhören, wenn es am schönsten ist!

Unsere Gartengestaltung nimmt Fahrt auf. Es wird gebuddelt, zurück geschnitten, umgepflanzt und geplant. Es macht riesigen Spaß zu sehen, wie es voran geht. Vorhin habe ich noch ein paar Heidekrautpflanzen und einem Löwenmäulchen ein neues Zuhause gegeben. Mal schauen, ob sie sich da wohlfühlen.

Gestern waren wir noch am Heye See, wo Gina etliche fremde Hunde getroffen hat – glücklicherweise allesamt friedlich und spielbereit – und wir haben die Herbststimmung und die Blicke über den See genossen, was immer gut für die Seele ist.

Außerdem habe ich mich entschlossen, ein weiteres Mal an einem Online Kurs von Barbara Pachl-Eberhart teilzunehmen: Tagebuch mit Sommersprossen. Er beginnt am 18.11. und beinhaltet regelmäßigen Austausch per ZOOM – ich bin sehr gespannt und werde Euch sicherlich davon erzählen.

Mal schauen, was die nächsten Tage noch so bringen. Kommt gut in die Woche und passt auf Euch auf!

Foto der Woche #8

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Ein tolles Projekt von Aequitas et Veritas, in dem jede Woche ein Foto gezeigt und dazu etwas geschrieben wird. Genaueres – sowie die anderen tollen Beiträge – findet Ihr hier!



F inde Dich im Gras

L ässig stehst Du da

I ch kann mich nicht sattsehen

E infach schön

G anz elegant mit der roten Kappe

E ffektvoll die weißen Punkte

N ur eine Weile bist Du da

P ilzzeit im Herbst

I mmer wieder besonders

L icht brauchst Du wenig – aber

Z eit

Montags-Plausch

Zum Wochenstart ist der Himmel bei uns mit grauen Wolken bedeckt. Diese richtig dicken, bei denen man den Eindruck hat, dass nichts und niemand sie jemals wieder von der Stelle bekommt. Trotzdem ist es ein schöner Herbsttag. Bei meiner Runde mit Gina habe ich das Farbenspiel der Laubbäume genossen. Als wir an einem Kiefernwäldchen vorbeigingen, staunte ich über das leuchtende Gelb einiger Büsche zwischen den dunklen Stämmen. Da fiel es plötzlich gar nicht mehr auf, dass die Sonne hinter den Wolken feststeckte.

Insgesamt machen mich solche Tage trotzdem müde und ich freue mich dann schon auf den Abend, wenn ich mich auf dem Sofa unter die Decke kuscheln kann. Vor allem, wenn das gerade vergangene Wochenende recht anstrengend war.

Bei meiner Seelfrau Ausbildung hatte ich ja ein Wochenende verpasst und dass konnte ich nun nachholen. Die ganze Zeit hatte ich gebangt, ob es überhaupt stattfinden kann und ich diesen Teil erst im kommenden Jahr (wer weiß, wie es da ausschaut) machen kann. Es ging um das Seelengeleit und ich habe in diesem Rahmen ein Geleit für meine Mutter gemacht, was sehr schön war und vor allem hatte ich noch die Möglichkeit dadurch etwas zu klären. Ich fühle mich heute also aus mehrfacher Hinsicht erleichtert.



Daher ist mein Start in diese Woche von einem aufatmen begleiten, aber auch von einem herzhaften Gähnen. Und wenn ich nachher mit Gina aus der Hundeschule zurück komme (wir haben die dritte Stunde vom Apportierkurs), dann werde ich mich wie oben beschrieben auf mein Sofa plumpsen lassen.

Habt eine schöne Woche und bleibt gesund!

Ich war außerhalb meiner Komfortzone

„Man wird alt wie `ne Kuh und lernt immer noch dazu!“ Das hat meine Tante immer gesagt und sie hatte Recht. Ich lerne ja gerne etwas Neues. Vor allem, da ich es mir inzwischen aussuchen kann. Früher in der Schule war es oft blöd, wenn ich etwas aufgedrückt bekam. Französisch zum Beispiel. Tolle Sprache, aber ich habe die Vokabeln einfach nicht in meinen Kopf hineinbekommen – je suis très désolé!

Vor drei Jahren habe ich mit Begeisterung für einen Urlaub Italienisch gelernt und das funktionierte fantastico! Tja, ich wollte es eben…

Was ich nie wollte war, etwas über Autos zu lernen. Ich kann Autofahren fahren – sehr gut übrigens, inklusive einparken – aber wie ein Auto funktioniert, was es braucht… öde. So öde.

Im Juni war ich in Hamburg. Nach einem tollen Abend am Hafen fuhr ich mit meiner Freundin und ihrem Freund zurück zum Hotel, als plötzlich vor mir etwas aufleuchtete. Ich erkannte zumindest, dass es sich um die Ölstandanzeige handelte. Aber was musste nun getan werden?

„Erstmal den Ölstand checken“, meinte meine Freundin lässig. Ölstand checken… öh, ja. „Wie denn?“ Die beiden waren so lieb, mir zu zeigen, wo und wie ich unter der Motorhaube (ach so geht die auf!) schauen musste. Tja, da war nix mehr groß zu sehen. Da musste ein ordentlicher Schluck aufgefüllt werden. Auch das ließ ich mir – nun endlich einsichtig – zeigen. Mein Mann hat sich netterweise zuhause das Grinsen verkniffen. Mehr als einmal hatte er angeboten, mich in das Ölstands-Geheimnis einzuweihen. Aber wem nicht zu raten ist…

Nun könnte man meinen, dass ich für manches im Leben erst einen ensprechenden „Leidensdruck“ erfahren muss. Und dem ist auch so. Anfang der Woche, ich war gerade beim Supermarkt meines Vertrauens vom Parkplatz gefahren, rumpelte es hinten am Auto fürchterlich. Ich dachte, es hätte sich ein Stock im Radkasten verklemmt. Rasch fuhr ich rechts ran, stieg aus und besah mir den Schaden. Ein Plattfuß. Das hatte mir ja gerade noch gefehlt! Was tun? (Kommt Euch die Frage bekannt vor?) Klar, den Reifen wechseln, aber – Ihr ahnt es schon – auch das konnte ich nicht.

Homeoffice sei Dank, konnte ich meinen Mann anrufen, der dann zwischen zwei Terminen (er ist wirklich der ALLERBESTE Mann der Welt!!) in den Ort kam, um mich zu retten. Immerhin habe ich auch daraus gelernt und wenig später zuhause den ersten Reifen meines Lebens gewechselt. Boah, hab ich geflucht und geächzt. Aber: ich habe es geschafft und bin heute noch riesig stolz auf mich!

Und hier die Beweisfotos:








Foto der Woche #7

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist foto-der-woche.jpg.

Ein tolles Projekt von Aequitas et Veritas, in dem jede Woche ein Foto gezeigt und dazu etwas geschrieben wird. Genaueres – sowie die anderen tollen Beiträge – findet Ihr hier! (Nun habe ich tatsächlich den Anschluss an die aktuelle Woche geschafft!!!)


Für mich geht nichts über eine kleine, individuelle Buchhandlung. Am liebsten noch in alten historischen Gebäuden. Mit verwinkelten Räumen und alten Deckenbalken. Dieses Foto ist in Stralsund entstanden und ohne hineinzugehen, habe ich gleich gewusst, dass es hier die besten Bücher gibt!

Noch einmal „Ciao“ sagen

Gestern waren Gina und ich auf dem hiesigen Friedhof. Ich wollte mich von einem Menschen verabschieden, den ich fast 25 Jahre kannte. Ein Mann, der sein Leben lebte. Eines, das hauptsächlich aus Arbeit bestand. Stillsitzen konnte er nicht. Selbst in den letzten Monaten versuchte er, schwer auf seinen Stock gestützt, seinen Aufgaben nachzukommen. Wichtig waren ihm dabei seine Schafe. Am Waldrand auf einer Wiese stehend, warteten sie auf ihn. „Sie kommen immer gleich angelaufen“, erzählte er mir, „sie brauchen mich doch.“

Vor einigen Wochen ist er nun gestorben. Es hat gedauert, bis wir die Gewissheit hatten, dass er nicht mehr lebt und in aller Stille beigesetzt worden war.

Auch ich wollte diesem Mann, der mir über die Jahre ans Herz gewachsen war und mir so viel von seinen früheren Italien Reisen erzählt hatte, gerne noch einmal „Ciao!“ sagen. Und so machte ich mich gestern auf den Weg und hatte Glück: ein Friedhofsmitarbeiter harkte gerade am Eingang Laub zusammen und auf meine Frage, ob er wisse wo Herr A. liegt, erklärte er mir, dass es eine anonyme Beisetzung war. „Da neben der Kapelle liegt ein Findling und da steht auch eine Gedenkschale.“

Ich ließ mich auf der Bank gegenüber dem Findling nieder, Gina saß brav an meiner Seite, und unterhielt mich ein letztes Mal mit Herrn A: „Danke für all die netten Gespräche und ich hoffe, dass es da wo Sie jetzt sind so warm ist wie damals in Italien – Ciao amico!“

Foto der Woche #6

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Ein tolles Projekt von Aequitas et Veritas, in dem jede Woche ein Foto gezeigt und dazu etwas geschrieben wird. Genaueres – sowie die anderen tollen Beiträge – findet Ihr hier!



Wilder Wein –
Herbstrot leuchtend,
ein Blätter-Wasserfall.
Zwischen Grün und Gelb,
ein Spiel der Farbenwelt.
Und ich
– im Kreise tanzend –
mittendrin!

Natis Gartentraum

Alles rund um den Garten, Ausflüge und mehr

Chridhe

Where the books live

the desert and the sea

Worte über palliative Pflege, Sterben, Tod und Trauer

Unser fast perfektes Leben

oder Ein Witwer und seine zwei Kinder gegen den Alltag

Reflexionblog

Ich sehe - ich lese - ich höre - ich denke selbst

Ich lese

Bücher sind die Freiheit des Geistes

Hospiz Luise Hannover

Hier bloggen die Mitarbeiter*innen des Hospiz Luise für Euch - Herzlich Willkommen

lukonblog

Mein Leben im Yukon

Aequitas et Veritas

Zwischendurchgedanken

appetitaufzuhause

Blog über gesundes Backen und Kochen, vegetarisch.

Ideenwerkstatt

Gedichte, Geschichten, Ideen und mehr

Weg ins Leben 2.0

Eine Familie lebt mit Papas Krabbe

Anna-Lenas Lesestübchen

Gedanken, verpackt in Wort und Bild

Irgendwas ist immer

In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht.

Tierhilfe Miranda e.V.

Wir helfen Miranda - einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute und ihren Freunden.

...ein Stück untröstlich

von Trauer, Tod und Leben!

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