Projekt abc – C wie Chinakohl

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In der 3. Woche des Projekts abc (dieses tolle Projekt wurde übrigens von Wortman – wieder – ins Leben gerufen) geht es um den Buchstaben C. Nachdem mir klar war, was ich da nehme, begann meine Muse auch schon Pläne zu schmieden. Und die waren doch unerwartet blutig…

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C wie Chinakohl

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie ich auf den Chinakohl gekommen bin. Vermutlich hatte ich gerade Hunger… Aber eins weiß ich genau: sobald ich wusste, dass ich ihn und keinen anderen als Fotomodell wollte, schoss mir genau dieses Arrangement, das ihr nun seht durch den Kopf. Nein, Moment! So ganz stimmt es gar nicht… zuerst habe ich mir ein Rezept rausgesucht, denn schließlich will ich den Chinakohl nach der Fotosession nicht wegschmeißen, sondern essen. Es gibt also „Chinakohl mit Tomatensahne“ (bei Interesse findet Ihr hier das Rezept) und dann schwupps stand mir dieses Bild vor meinem geistigen Auge!

Im Moment hat Kohl ja auch Saison. Wobei ich sagen muss, dass ich bisher kein großer Kohl-Esser war – warum eigentlich nicht?? Aber aktuell ändert sich das, denn ich habe in dieser Woche das erste Mal in meinem Leben eine Kohlsuppe gekocht. Mit Weißkohl. Und es wird in den nächsten Tagen außerdem noch Bandnudeln mit Spitzkohl geben. Notgedrungen… denn ich habe tatsächlich versehentlich den falschen Kohl gekauft. Glücklicherweise hat bei uns in der Nähe Sonntags ein Hofladen geöffnet und da habe ich tatsächlich gerade noch den Chinakohl, also den richtigen, echten Chinakohl gekauft. Das hätte ich auch morgen machen können? No way!!!!

Chinakohl stammt übrigens tatsächlich ursprünglich aus China, ganz wie sein Name es verspricht. Die Koreaner bereiten daraus Kimchi, also eingelegten und scharf gewürzten Kohl, zu. Das kenne ich bisher noch nicht, wäre also auch mal einen Versuch wert. Laut dem Internet hat Chinakohl übrigens das ganze Jahr über Saison und die bei uns am häufigsten verkaufte Sorte stammt wohl von einem chinesischen Urahnen mit dem Namen „Zahn des weißen Drachen“ ab – ich liebe ja solche Hintergrundinfos!

Ach ja, für alle die Kohl nicht besonders gerne mögen: diese Sorte schmeckt gar nicht besonders „kohlig“, sondern deutlich „sanfter“ (mir fällt gerade kein passenderes Wort ein, aber ich denke Ihr wisst worauf ich hinaus will).

Ja, nach all diesen neuen Erkenntnissen und dem davonpreschen meiner Fantasie bin ich ja wirklich gespannt, welche Blüten diese Projekt noch bei mir treiben wird…