One Smoothie a day

Gerade zum Thema `Ernährung´gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, neue Steine-der-Weisen, die die Menschen gesundheitlich auf den richtigen Weg führen sollen. Vor einiger Zeit (oder schon Jahren..?) war dann auf einmal der grüne Smoothie DAS Ernährungs-Highlight. Eine Freundin kam damit nach einer Wellness Kur an. Ich sah diesen grünen Matsch und ein „Igitt“ kam aus meinem Mund. Das sah aber auch fies aus… aber ich probiere gerne neues aus und dachte: warum nicht?!

Ich weiß nicht mehr, was damals in dem Probier-Smoothie alles drin war, aber es schmeckte gar nicht so übel. Und mir gefiel der Gedanke für Zwischendurch eine gesunde Alternative zu haben, die ich rasch selber zubereiten kann.

Also habe ich mich schlau gelesen und festgestellt, dass es wie immer ist: es gibt die unterschiedlichsten Meinungen und jeder hält an seiner fest. Ich beschloss, selber rumzuprobieren und „Warnhinweise“ wie: Du musst das immer frisch zubereiten, Du musst Spinat in den Smoothie tun, Du musst… elegant zu ignorieren.

Inzwischen trinke ich fast jeden Tag einen grünen Smoothie. Ich schnipple einen Apfel und eine schöne reife Banane klein, gebe eine Handvoll Feldsalat und einen Schuss Wasser dazu. Mixer anwerfen und kurze Zeit später… lecker! Andere Salatsorten habe ich getestet, die schmeckten mir darin überhaupt nicht. Frischen Spinat gibt es bei uns nur sehr selten und so bin ich auf Feldsalat gekommen. Rein gesundheitstechnisch ist mein Obstanteil angeblich zu groß, aber genau so schmeckt es mir, also belasse ich es dabei. Und die oben genannte Portion nutze ich für zwei Tage, stelle also eine Portion in den Kühlschrank, was sehr gut funktioniert. Und wenn ich weiß, dass ich mal ein paar Tage keine Zeit oder Lust habe, die Smoothies zu machen, dann friere ich auch Portionsweise welche ein.


Für mich sind die Smoothies einfach eine super Möglichkeit, um die eine und andere Obst-Gemüse-Portion am Tag auf simple Art zu „essen“. Und – wie oben schon geschrieben – auch für den kleinen Hunger zwischendurch geeignet.

One Smoothie a day – ich steh drauf!

Lese-Zauber

Wie ich Euch bereits angekündigt habe, stelle ich nun noch die letzten drei Weihnachts-Romane vor, die ich im Januar noch gelesen habe. Glücklicherweise hat auch unser Weihnachtsbaum so lange durchgehalten, da war es leicht, in Stimmung zu bleiben!

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„Weihnachtszauber in Hopewell“ von Nancy Naigle. Auf dem Cover ist ein Buchladen abgebildet, auf dem Titel-Schriftzug ordentlich Glitzer – da war ich natürlich gleich dabei. Es ist so einfach, mich einzufangen… Die Geschichte spielt in einer Kleinstadt, wie der Titel schon verrät: in Hopewell. Jeder kennt jeden. Und was oftmals als schlimm empfunden wird, ist hier für die Bewohner ein Segen. Denn in guten Zeiten freut man sich für den anderen und in schlechten unterstützt man sich. Also die perfekte Umsetzung des Weihnachtsgedankens. Für Sydney und ihre Tochter RayAnne genau das Richtige, denn sie haben gerade erst die Trennung von Ehemann / Vater hinter sich. Der sich zudem nicht gerade fair verhält. Da hilft doch die freundliche Aufnahme von Buchladen-Besitzerin Bea erst einmal über das Schlimmste hinweg. Eine richtig schöne Weihnachtsgeschichte mit viel Herz und Glitzer.

Ganz anders kam dann „Winterzauber in Paris“ von Mandy Baggot daher. Ich hatte ja in der Weihnachtszeit bereits „Winterzauber in Manhattan“ von ihr gelesen, aber dieses unterscheidet sich deutlich. Mich hat angezogen, dass es in Paris spielt und ich war neugierig, was für eine Geschichte sich die Autorin da wohl ausgedacht hat. Es hat viel mit Trauer zu tun. Trauer, die Zeit braucht und Menschen die dafür Verständnis haben, dass man sein Leben nicht einfach so weiterleben kann. Denn dazu ist der Fotograf Julien nach dem Tod seiner Schwester – verständlicherweise – nicht in der Lage. Und dann ist da Ava, die sich endlich aus dem Bannkreis ihrer Mutter loseisen und ihren treulosen Freund vergessen will. Mal ganz abgesehen davon, dass ihr eine Portion Selbstvertrauen nicht schaden würde. Das alles umhüllt von einem weihnachtlich geschmückten Paris, das sogar mit Schnee aufwartet. Ich habe ein wenig gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden – keine Ahnung warum – aber dann…

Als letztes habe ich noch einen Roman von Heike Wanner gelesen: „Das Leben ist kein Punschkonzert“. Auch von dieser Autorin habe ich in dieser Weihnachtssaison schon ein Buch gelesen: „O du fröhliche Weibernacht“. Aber dieses hier hat mir noch viel besser gefallen. Drei Schwestern, die sich mal mehr, mal weniger grün sind. Aber als die Jüngste – die in den Augen der älteren Schwestern nichts auf die Reihe bekommt – sich das Handgelenk bricht, unterstützen die Beiden sie sofort. Denn Julia führt den Familienstand auf dem Weihnachtsmarkt weiter und ihr Leben dreht sich dabei um Reibekuchen (morgen werde ich das enthaltene Rezept mal ausprobieren!) und Punsch. Ich war von Anfang bis Ende von diesem Roman begeistert, die Autorin hat es geschafft, alle Figuren lebendig werden zu lassen und sie haben sich nach und nach in mein Herz geschlichen. Ein toller Abschluss meines Weihnachts-Roman-Lese-Projekts.

Die ersten Wochen des Jahres 2020

Wo ist denn bitteschön der Januar so schnell hingesaust? Die ersten Wochen des Jahres 2020 sind vorbei und bei mir hat sich schon wieder so einiges getan.

Natürlich habe ich noch meine Weihnachtsroman-Sammlung des letzten Jahres zu Ende gelesen und Ihr bekommt in den nächsten Tagen noch einen Beitrag zu den letzten drei Büchern. Wir haben übrigens tatsächlich erst am vergangenen Wochenende unseren Weihnachtsbaum vor die Tür gesetzt. So lange hat er es in der guten Stube ausgehalten, ohne zu nadeln. Im nächsten Jahr wird er dann wohl bis Ostern stehen… wir planen die Anschaffung eines künstlichen Baumes…

IMG_3242Im Januar haben wir 2 x mit Gina gefeiert: am 20. hatte sie ihren zweiten Geburtstag (natürlich ist das ein fiktiver Tag, da sie ja ein Findelkind ist, aber das lässt sich ebenso gut feiern) und es gab selbst gebackene Hundekekse, die sie sehr liebt. Wir haben ihr natürlich auch ein Ständchen gebracht. Sie erholt sich noch von dem Trauma… Ja, und am 26. war dann der 1. Jahrestag ihres Einzugs bei uns. Darüber hatte ich bereits geschrieben.

Und dann habe ich doch tatsächlich endlich meine Abschlussarbeit fertig bekommen und auch schon abgegeben. Herrje, war ich erleichtert! Das Thema lautete: Wie der Tod wieder einen Platz im Leben bekommen kann. Es war spannend, Abschlussarbeitsich damit auseinander zu setzen, vor allem weil ich mich auch mit der Historie der Bestattungskultur in Deutschland befasst habe. Wer sich dafür interessiert, findet hier einen Vortrag.

Zum Jahresbeginn habe ich beim ambulanten Hospizdienst in eine andere Supervisionsgruppe (die Teilnahme ist 1 x monatlich verpflichtend) gewechselt und bin dort sehr zufrieden. Die Leitung sowie der Austausch in der Gruppe gefällt mir sehr und ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte zu wechseln.

Ende des Monats stand dann auch das nächste Seelfrau Wochenende an, auf das ich mich schon gefreut hatte. Tja, und dann beschloss – wie schon so oft – ein Zahn, dass er dringend Aufmerksamkeit braucht. Eine nächtliche Schmerzattacke hat mich zu meiner Zahnärztin getrieben, die dann eine Wurzelbehandlung vorgenommen hat. Das Schlimmste war dann vorüber und ich konnte zumindest nach Hamburg fahren, aber ein wenig hat der Zahn noch gemeckert und das ist mir ehrlich gesagt auf die Stimmung geschlagen. Aber ansonsten war das Ausbildungs-Wochenende wieder interessant, u. a. waren wir im Hospiz Auxilium in Geesthacht, wo ich viel für meine künftigen Aufgaben gelernt habe.
IMG_5516Und dann war es auch schon soweit und die Februar-Planung stand an. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren plane ich im Moment nur von einem Monat zum anderen, was sich zumindest im Januar bewährt hat. Und was dafür gesorgt hat, dass ich alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte. Ein tolles Gefühl, wie Ihr Euch sicherlich vorstellen könnt.

Ich hoffe, dass Ihr ebenfalls einen guten ersten Monat in diesem Jahr hattet und ebenso motiviert in den Februar gegangen seid wie ich!

Ein Jahr mit Gina

Ein Jahr und einen Tag ist es schon her. Ja, am 26. Januar 2019 haben wir (mein Mann und ich) immer wieder fieberhaft auf die Uhr geschaut und darauf gewartet, dass endlich der Transport aus Spanien mit unserer Gina ankam. Im November des Vorjahres hatten wir uns entschieden, wieder einen Hund in unsere Familie aufzunehmen. Wir haben uns an A.S.P.A Friends e.V. gewandt und sind super beraten worden. Unsere Entscheidung fiel auf eine kleine schwarz-weiße Hundedame, die damals noch Gala hieß.

Nie werde ich den Moment vergessen, als ihr Name aufgerufen wurde und sie aus dem Transporter geholt wurde. Dieses kleine verängstigte Wesen, dass da mit eingezogener Rute stand, hat unsere Herzen im Sturm erobert.

Eine kleine Wort-Bild-Reise durch die vergangenen zwölf Monate…

Völlig verängstigt stand sie da, gerade frisch aus dem Transporter…

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Von Anfang an war das Sofa ihr Lieblingsplatz, wo sie vom ersten Abend an entspannen konnte, wenn die Welt draußen sooo aufregend war…

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Rasch fand sie Freunde, mit denen sie durch den Garten und später dann über die Felder toben konnte…

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Nach geduldiger Eingewöhnungszeit ist Autofahren überhaupt kein Problem mehr…

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Und wenn Herrchen nach Hause kommt, dann steht sie schon am Fenster und wartet ungeduldig auf ihn…

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Wir lieben unsere gemeinsamen langen Streifzüge durch die Natur und seit Gina ohne Leine unterwegs sein kann ist es nochmal so schön…

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Im Urlaub waren wir auch schon. Erst haben wir das Stadtleben in Quedlinburg ausprobiert, was anfangs natürlich sehr aufregend war…

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Aber nach und nach entspannte sich Gina dann auch…

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Und wir waren an der See, was Gina – bekennender Wasser-Fan – sehr geliebt hat…

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Ja, diese kleine Hündin hat unsere Herzen im Sturm erobert und wir sind jeden Tag froh, dass sie zu uns gekommen ist! Und mal ehrlich: es ist kein Wunder, dass sie uns um jede einzelne Pfote wickeln kann…

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Wir lieben Dich, kleine Gina!

Lese-Zauber

Wie gut, dass unsere Weihnachts-Deko noch steht und hängt. (Am liebsten würde ich den Weihnachtsbaum bis Ostern stehenlassen, aber dann wäre er wohl nackt…) Warum? Weil ich immer noch meine Weihnachtsromane lese und damit einfach das passende Ambiente habe. Und wie versprochen, erzähle ich Euch auch noch von all diesen Romanen. Heute gibt es die nächsten vier…

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„Die kleine Chocolaterie am Meer“ von Caroline Roberts ist kein „klassischer“ Weihnachtsroman. Er lag auch nicht auf dem Weihnachtstisch in unserer Buchhandlung, sondern ganz schnöde im Regal. Klar, dass ich ihn trotzdem aufgestöbert habe und retten musste… Die Geschichte von Emma beginnt in der Weihnachtszeit. Allein die Beschreibungen ihrer Chocolaterie und all die Rentiere, Weihnachtsmänner… aus Schokolade haben mich dahinschmelzen lassen. Dumm nur, dass ihr Vermieter eher Grinch-mäßig unterwegs ist und ihr eine Mieterhöhung vor den Latz knallt. Neben der Trauer um ihren Verlobten, der vor Jahren gestorben ist, ist das ganz schön hart. Bis dann das nächste Weihnachtsfest in Sicht ist, tut sich aber so einiges und ich hab diese Geschichte auf jeden Fall ins Herz geschlossen.

Das krasse Gegenteil war dann die nächste Geschichte: „Hauptsache der Baum brennt“ von Sina Beerwald. Irgendwie war ich wohl noch gedanklich bei den „leiseren Tönen“, denn anfangs ging mir diese witzig daher kommende Weihnachtsgeschichte tatsächlich auf die Nerven. Aber nach und nach habe ich mich dann eingelesen und mit Sarah Christkind (die heißt echt so…) mit gelitten und gelacht. Wer möchte auch schon, dass am Sonntag Morgen um 6 Uhr der Weihnachtsmann vor der Tür steht, weil er ein neues Christkind braucht? Eine witzige Geschichte, die aber nicht so ganz meinen Geschmack trifft.

Aber dann kam sie… eine dieser Geschichten, die man verschlingt und nicht genug davon bekommen kann. Also ich konnte nicht genug bekommen. Und zwar von Sarah Morgans Roman „Die Zeit der Weihnachtsschwestern“. Das Buch ist mir sozusagen im letzten Moment vor die Füße gefallen und ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt! Drei Schwestern, total unterschiedlich, treffen immer an Weihnachten aufeinander. Und natürlich soll dieses Familienfest perfekt sein. Was es aber nie ist. Damit verrate ich Euch wohl nicht zu viel. Das Ganze spielt in den schottischen Highlands, mit viel Schnee, einem tollen Haus, einem gemütlichen Café und einigen Familien Geheimnissen. Absolute Lese-Empfehlung!

Vor zwei Jahren habe ich einen Weihnachtsroman von Angelika Schwarzhuber gelesen (Der Weihnachtswald) und war total begeistert. Als ich dann feststellte, dass sie weitere geschrieben hat, habe ich zugegriffen: „Das Weihnachtswunder“ heißt meine Neuerwerbung. Ebenso wie das andere Buch gibt es auch hier einen fantastisch-magischen Touch. Ich mag sowas ja total gerne. Und mir ist auch die Protagonistin Kathi ans Herz gewachsen, ebenso wie ihr – sehr attraktiver… – Schutzengel. Aber trotz des vielen Schnees und Weihnachtsglitzerglamours und dem netten Fotografen Jonas… ganz so umgehauen wie die Geschichte vom Weihnachtswald hat mich diese nicht. Trotzdem habe ich sie gern gelesen und ich werde mir den dritten Weihnachtsroman von Frau Schwarzhuber sicherlich auch noch kaufen.

So, und nun lese ich rasch weiter. Vier Bücher liegen hier noch und die möchte ich doch noch vor dem Frühling gelesen haben…

Start-ins-Jahr-Plausch

WOW! Echt: WOW! Da komme ich aus meiner gemütlichen Weihnachtspause zurück und habe so viele liebe Kommentare von Euch erhalten – ganz, ganz lieben Dank dafür! Ihr seid echt die Besten!

Und ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahrzehnt hineingerutscht, ich wünsche Euch das allerbeste für die nächsten 12 Monate!

Ich hatte ein wundervolles Weihnachtsfest mit meinen Lieben (ganz nebenbei habe ich beim jährlichen Spiele-Marathon den 2. Platz belegt…) und Gina ist sogar dem Weihnachtsmann begegnet…

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… und sie liebt ihn nicht nur, weil er ihr selbst gebackene Hundekekse mitgebracht hat. (DANKE Weihnachtsmann, dass ich dieses Bild von Dir hier veröffentlichen darf!) Silvester war dann bei uns ganz gemütlich und glücklicherweise hatte Gina um Mitternacht keine Angst, als die Knallerei losging. Klar, ein wenig aufgeregt war sie schon, aber so gemütlich bei Herrchen und Frauchen und mit liebevollem Bauchkraulen, da ging das dann schon.

Ansonsten habe ich natürlich meine Weihnachtsromane weitergelesen, da wird es also auch noch Beiträge drüber geben (ja, ich weiß, dass Weihnachten vorbei ist, ist mir aber wurscht!) und wie in jedem Jahr meinen neuen Kalender für seinen Einsatz vorbereitet. Auch für 2020 habe ich wieder den Experten von Ella TheBee gekauft (wer das Innenleben sehen möchte, klickt doch bitte hier) und bin sooo glücklich damit…


Da habe ich dann natürlich noch ein wenig dran herum gebastelt, um ihn auf mich zuzuschneiden. Passenderweise habe ich zu Weihnachten einen tollen Ausstanzer geschenkt bekommen und damit wunderschöne Blätter auf den Kalender gezaubert…


Ich bin also bestens auf 2020 eingestimmt und super motiviert! Man gut… schließlich steht die nächsten zweieinhalb Wochen noch die Fertigstellung meiner Abschlussarbeit an (nein, ich habe es bis zum Ende des Jahres nicht hinbekommen…) und danach geht es dann mit anderen tollen Projekten weiter.

Wie war denn Euer Start bisher in das neue Jahrzehnt? Habt Ihr Pläne gemacht oder lasst Ihr – soweit möglich – alles auf Euch zukommen? Ich bin gespannt!

Habt noch einen schönen Tag und passt gut auf Euch auf!

Achtung: unbezahlte WERBUNG aus purer Begeisterung.

Mehr Advents-Lese-Zauber

Ich staune auch in diesem Jahr, wie verschieden meine Weihnachtsromane doch sind. Hier kommen die nächsten gelesenen Titel:

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„Winterzauber in Manhattan“ von Mandy Baggot. Die meisten Weihnachtsromane haben einen maximalen Umfang von 300 Seiten mit rechter großer Schrift. Als ich diesen Roman begann, musste ich tatsächlich umschalten: 566 Seiten. Da wird nicht eben mal eine kleine Geschichte erzählt, sondern da gibt es ungewöhnlich viele Details, Beschreibungen etc. Normalerweise mag ich das, aber nach den anderen Romanen fand ich es erst einmal doof. Aber natürlich habe ich weitergelesen. Die Geschichte von der Engländerin Hayley und ihrer Tochter Angel, die Weihnachten in New York verbringen. Sie begegnen dem klassischen Weihnachtsmuffel, fahren Schlittschuh im Rockefeller Center, bummeln auf der 5th Avenue (ich liebe Weihnachtsgeschichten, die in New York spielen – keine Ahnung warum). Aber eigentlich will Hayley Angels Vater finden. Und während ich von all dem las, zog mich die Story immer weiter in ihren Bann und inzwischen bin ich froh, dass Mandy Baggot noch einige „Winterzauber in…“ Bücher geschrieben hat. Denn ich hoffe doch sehr, dass mir die genauso gut gefallen!

Tja und dann kam „Kleines Hundeherz sucht großes Glück“ von Petra Schier. Den Roman hatte ich auf einem Wühltisch in Hamburg gefunden und spontan mitgenommen. Natürlich habe ich bei meinen Weihnachtsromanen Favoriten und solche, die ok waren aber nicht in Kopf und / oder Herz hängenbleiben. Aber diesen Roman mag ich nicht. Mir gefällt es nicht, wie die Geschichte erzählt ist und ich mag den Stil der Autorin nicht. Immerhin hat der kleine Hund Amor, der ein neues Zuhause sucht, mein Herz angerührt (ist klar, oder?!!). Aber dass die Elfen vom Weihnachtsmann (die Story spielt teils in unserer Welt und teils im Reich des Weihnachtsmanns) keine Namen sondern nur Nummern haben (Elfe-Sieben…) find ich blöd. Aber das ist alles Geschmackssache und gefallen die Weihnachtsromane der Autorin, denn es gibt inzwischen zehn Stück von ihr. Also lasst Euch nicht von meiner Meinung abschrecken, sondern macht Euch selbst ein Lese-Bild!

Als nächstes habe ich „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld gelesen und diesen Roman habe ich vom ersten bis zum letzten Satz geliebt! Bisher mein Favorit! Es geht um Amelie und ihren Sohn Elias, der sich zu Weihnachten wünscht, dass seine Mutter nicht immer so müde ist. Denn sie muss nachts arbeiten, um sich und ihn über Wasser zu halten, denn sie ist alleinerziehend. Auch hier taucht ein Mann auf, den an Weihnachten lediglich seine aktuelle Weihnachts-Komposition interessiert. Aber das Weihnachtsgetümmel vor den Fenstern seiner Villa möchte er doch gerne abstellen. Es tauchen viele liebenswerte Figuren in dieser Story auf, mit denen ich gemeinsam gelacht und geweint und gelitten habe. Das alles gemischt mit dem „Geist der Weihnacht“ – für mich perfekt!

Konfetti auf dem Cover deutet schon einmal nicht auf einen Weihnachtsroman hin. Trotzdem hat er mich angezogen, als ich ihn – ebenfalls auf einem Hamburger Wühltisch – gefunden habe. „Das 10-Minuten-Projekt“ von Chiara Gamberale, einer Italienerin. Die Story spielt im Dezember. Eine Frau, die von ihrem Mann verlassen wurde und die von ihrer Therapeutin den Rat bekommt, jeden Tag 10 Minuten lang etwas zu machen, was sie noch nie gemacht hat. Und das an 30 aufeinanderfolgenden Tagen. Mit langen Zähnen macht sie sich an diese Aufgabe, backt Pancakes, besucht einen Flohmarkt, lernt Leute kennen. Und was das mit ihr macht, das muss man am besten selber lesen. Ich bin froh, dass mir dieser Roman gerade in dieser Zeit in die Hände gefallen ist – dicker Daumen nach oben!

Ich schließe wieder mit einem Film, den ich gesehen habe: „Weihnachten im Schnee“, eine deutsche Produktion mit Katharina Schüttler, Ulrike Kriener… und in einer Nebenrolle Wencke Myhre, die ich schon als Kind mochte. Die Story ist zum größten Teil vorhersehbar, aber ich mag zum einen die Schauspieler in ihren Rollen, dann die Schneeberge (es wurde in Norwegen gedreht) und das ich-lass-mich-einfach-hineinfallen-Gefühl. Wer mal schauen mag, es gibt ihn noch in der Mediathek, einfach hier klicken.

Über die Hälfte meiner Weihnachtsromane habe ich nun schon gelesen, sieben folgen noch und auch die werde ich Euch nach und nach vorstellen. Ich nutze also meine Weihnachts-Auszeit gut! Ich wünsche Euch einen zauberhaften Tag und wir lesen uns wieder.